05.08.2010, 11:15 Uhr | sid, t-online.de, dpa
Pech für Heung Min Son: Der Koreaner war auf dem Sprung in die erste Elf. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Riesenpech für den Hamburger SV und sein Stürmertalent Heung Min Son: Der 18-Jährige erlitt im Testspiel gegen den FC Chelsea einen Bruch des linken Mittelfußes und fällt damit mehrere Wochen aus. Unmittelbar zuvor hatte der Koreaner den 2:1-Siegtreffer für die Hanseaten erzielt. Ob er operiert wird, soll noch heute entschieden werden.
Es war ein Schock für den gerade 18-Jährigen, ebenso wie für Fans und Verantwortliche des Bundesliga-Dinos, die sich mit Schrecken an die Vorsaison erinnerten, als auch zahlreiche Spieler mit teilweise schweren Verletzungen wochenlang ausfielen. Zwei Monate Pause sind bei Son zu erwarten, der mit neun Toren bester Torschütze der Vorbereitung bei den Rothosen war. Mindestens. Der Shootingstar ist damit zunächst weg vom Fenster, eine bittere Pille für Trainer Armin Veh, der den jungen Mann aus dem HSV-Internat nach wenigen Trainingseindrücken zu den Profis geholt hat. "Der ist 18 Jahre alt und macht mir viel Freude. Ich werde nicht aufhören, ihn zu loben. Er macht einfach Spaß", sagte Veh.
Wie bei seinem Tor vor 47.444 Zuschauern in der HSV-Arena, als er in der 88. Minute die Topstars John Terry und Ricardo Carvalho wie Anfänger aussehen ließ und überlegt mit links einschob. "Eigentlich wollte ich direkt schießen, aber da stand ein Abwehrspieler", erklärte der Youngster, "ich bin dann von ihm weg, habe den Torwart gesehen und das Tor geschossen." Fußball kann so einfach sein. Mittelfeld-Veteran David Jarolim war auch beeindruckt: "Er ist am Ball sehr gut und arbeitet viel. Wenn er so weitermacht, kann man ihn immer bringen." Sturmpartner Mladen Petric nahm sogar das Wort "genial" in den Mund: "Das ist überragend. Wir alle hoffen, dass er so weiter macht."
Doch dieser märchenhafte Aufstieg ist nun leider zunächst gebremst. Ein Mittelfußbruch ist mit das Komplizierteste, was sich ein Fußballer zuziehen kann. Wie es weitergeht, erscheint da völlig offen. Für Son spricht allerdings sein absoluter Wille, seinen Weg zu gehen: "Als ich vor zwei Jahren nach Deutschland kam, hatte ich gesagt, dass ich Profi werden will." Im HSV-Internat wurde er ausgebildet, dass er den Schritt nach oben jetzt schon geschafft hat, überrascht den privat eher schüchternen Jungen selbst. Bis 2012 steht er bei den Hanseaten unter Vertrag, und natürlich versucht Sportchef Bastian Reinhardt bereits, das Juwel bis 2015 zu binden. Bislang allerdings noch ohne Erfolg: "Wir sind noch nicht weit genug."
Mit Michael Ballack und Simon Rolfes soll es bei Bayer wieder nach oben gehen. zum Video
Quelle: dpa , t-online.de , sid
HSVfan schrieb:
am 7. August 2010 um 14:24:33
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@Werder
Bremen hat die gleichen Abstiegschanchen, durch Championslig sogar noch größere. Nimm den Mund nicht zu voll!!!
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HSV forever schrieb:
am 6. August 2010 um 18:32:20
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@ SV Werder
Von wegen Bedeutungslosigkeit.... Erst mal sehen, wie die Bremer mit der Championsleague Quali klarkommen... Wahrscheinlich gibt
es da wieder ordentlich was zu lachen, wenn die Bremer gegen Genua auf die Nase bekommen.
Hamburg ist nicht umsonst schon so lange in der Bundesliga...
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hansmann schrieb:
am 6. August 2010 um 18:14:43
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an SV Werder
Na mal abwarten - Fakt ist dass sich die Zeiten ändern aber der HSV bleibt. Und gerade Werder wird auch nicht ewig dieses
Glück gepachtet haben und sich vermutlich mit Hannover die Platz als Schiesbude der Liga sichern!!
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