01.05.2011, 09:13 Uhr
Bitter enttäuscht von der eigenen Leistung: Die Spieler des HSV (Foto: dapd)
"Wer wird deutscher Meister? Nur der HSV!" Spätestens nach gut einer Stunde waren die Fans des Hamburger SV restlos bedient und stimmten Spottgesänge gegen ihr Team an: 0:1 lag der HSV im eigenen Stadion gegen den SC Freiburg zurück, ohne Selbstvertrauen und ohne echte Gegenwehr ergaben sich die HSV-Profis ihrem Schicksal. Die 0:2-Heimpleite bedeutet den endgültigen Abschied vom internationalen Geschäft im nächsten Jahr.
Wie geprügelte Hunde schlichen die Profis nach Spielende vom Platz. Begleitet wurde ihr Abgang von einem gellenden Pfeifkonzert und hämischen "Oh wie ist das schön"-Gesängen. Damit verspielten die Hanseaten viel Kredit bei ihren Anhängern, die in der Schlussphase jeden Ballkontakt der Gäste lautstark feierten. "Wir hatten am Ende eine Atmosphäre, in der sich der gesamte Frust entladen hat. Das war der Endpunkt einer schwierigen Saison, ich kann die Reaktion der Zuschauer verstehen", sagte Hamburgs Trainer Michael Oenning. Besonders bitter für ihn, der erst vor kurzem seinen Vertrag bis 2013 verlängert hatte.
Oenning war nach der Vorstellung seiner Elf restlos bedient. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir noch einen Schritt zurück machen, ich bin sehr enttäuscht aufgrund der Leistung, die wir abgeliefert haben." Dieses Auftreten zeige aber auch, dass sich der Kader in der kommenden Saison verändern müsse. Auch der scheidende Schlussmann Frank Rost sieht dringenden Handlungsbedarf. "Es macht im Moment wenig Spaß, man stellt sich seinen Abschied aus der Bundesliga sicherlich anders vor. Ich bin gespannt, wie der HSV die ganzen Probleme in der nächsten Saison löst."
Bei den Gästen aus Süddeutschland war Doppeltorschütze Papiss Cissé einmal mehr der gefeierte Held. Nach seinen Saisontreffern 21 und 22 darf der Senegalese weiter von der Torjägerkanone träumen. Mit einem sehenswerten Rechtsschuss (16.) in das linke obere Toreck und per Kopf (88.) schoss der erfolgreichste Afrikaner in der Bundesliga-Geschichte den HSV im Alleingang ab.
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Nach dem Ausfall des besten Hamburger Torschützen Mladen Petric (elf Saisontreffer) fehlte den Hanseaten die letzte Durchschlagskraft im Angriff. Paolo Guerrero und Heung Min Son zeigten sich zwar bemüht, ließen aber vor dem Tor des starken Oliver Baumann jegliche Kaltschnäuzigkeit vermissen. Gäste-Coach Robin Dutt fand nach dem Spiel lobende Worte für die Leistung seiner Mannschaft. "Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und aus einer guten Defensive geschickt gekontert. Das Team hat nochmal seine Charakterstärke gezeigt", sagte Dutt, der ab der kommenden Saison den Trainerposten bei Bayer Leverkusen übernimmt.
HSV-Fans Holli & Toddi fragen sich, ob die Spieler überhaupt freiwillig nach Stuttgart fahren - dort wartet Bruno der Bär. zum Video
Quelle: sid
HSV-Fan schrieb:
am 1. Mai 2011 um 13:44:59
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HSV
Habe in den 50ern selbst beim HSV Fußball gespielt -
heute schlägt mein Herz für St. Pauli und Werder Bremen!
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pit schrieb:
am 1. Mai 2011 um 13:44:50
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hsv
Der HSV hat sehr gute Spieler und ist dennoch eine richtige Scheisshaustruppe ohne charakter !!!! Denen gehört einfach mal richtig der
Marsch geblasen. Und der schlimmste ist der Rost. Ohne den kann es nur noch besser werden.
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Manni schrieb:
am 1. Mai 2011 um 13:35:22
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HSV
Jungs nehmt es nicht so schwer. Montags Fussbal zu spielen und dann noch übertragen werden ist auch eine
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