17.01.2011, 06:52 Uhr | t-online.de
Arbeiten Matthias Sammer (li.) und Horst Hrubesch beim Hamburger SV wieder zusammen? (Foto: imago) (Quelle: imago)
Der Hamburger SV plant die große Lösung. Neben Matthias Sammer, der als Sportdirektor bei den Hanseaten gehandelt wird, soll noch ein weiterer Mann vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) an der Alster anheuern. Horst Hrubesch, HSV-Idol vergangener Tage, soll als neuer Trainer zukünftig die sportlichen Geschicke des Traditionsvereins lenken. Das berichtet der "kicker". Hinter den Kulissen soll dieses Thema bereits heiß diskutiert werden.
Während sich Hrubesch ("Mit mir hat noch niemand gesprochen") noch sehr bedeckt hält, würde Sammer von seinem bisherigen Arbeitgeber die Freigabe erhalten. "Wenn Matthias das Gefühl hat, sich beruflich verändern zu wollen, kommt er direkt auf mich zu", sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger der "Bild"-Zeitung. Wie das Blatt weiter berichtet, würde der DFB Sammer nach fünf erfolgreichen Jahren der Zusammenarbeit bei einem Abschied keine Steine in den Weg legen.
Die Vereinsführung verhandelt bereits seit Tagen mit Sammer. Der 43-Jährige soll den schwächelnden Nachwuchsbereich der Hansestädter auf Vordermann bringen.
Dem jetzigen Sportchef Bastian Reinhardt droht somit die Degradierung zum Assistenten. Über finanzielle Dinge soll bereits gesprochen worden sein. Eine Anstellung von Sammer käme für den HSV genau zur rechten Zeit. Über 20 Personalentscheidungen stehen für die kommende Saison an. Die Rückversetzung in die zweite Reihe will Reinhardt jedoch nicht klaglos hinnehmen. "Ich habe aus dem Aufsichtsrat von diesen Gedankenspielen gehört", sagte der 34-Jährige. Reinhardt will aber um seinen Job kämpfen: "Ich versuche, hier meine Arbeit zu machen. Und ich denke, ich mache sie gut."
News: Sammer beim HSV im Gespräch und Ba wechselt nach England. zum Video
Trotz eines laufenden Vertrages mit dem DFB scheint eine Rückkehr in die Bundesliga durchaus möglich. Sammers Verhältnis zum Deutschen Fußball-Bund gilt seit Monaten als angespannt. Sowohl mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff als auch mit Bundestrainer Joachim Löw gibt es immer wieder Kompetenzgerangel, um die U21 und deren Trainer Rainer Adrion. Der erfolgsbesessene Sammer wollte sich nach dem Scheitern der U21 in der EM-Qualifikation von Adrion trennen, Löw wollte, dass der Junioren-Coach im Amt bleibt. Ein Machtkampf, den Löw gewann. Seitdem soll sich Sammer mit Abwanderungsgedanken tragen.
Mit Hrubesch auf der Trainerbank hätte Sammer einen kongenialen Partner, der seine Vorgaben bereits beim DFB glänzend umsetzt. Der 59-jährige Hrubesch, der bei der letzten glanzvollen Ära des HSV als Kapitän 1983 den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte, holte 2008 mit der U19 und 2009 mit der U21 jeweils den Europameistertitel.
Quelle: t-online.de
sportsfan schrieb:
am 17. Januar 2011 um 21:18:27
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zu jo
nun ja, wenn sie eben "nur" selbstdarsteller wären, wie unten behauptet, impliziert das ja, dass sie sonst nix drauf hätten und eben
keine guten job machen könnten....
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HSV Future schrieb:
am 17. Januar 2011 um 21:17:27
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Sammer & Hrubesch
Endlich mal Leute mit Format, Qualität, Kompetenz, Willen, Durchsetzungskraft. Alles das, was beim HSV so fehlt, ausser
bei Herrn Hoffmann. Und Basti gibt 'nen guten Assi. Auf geht's und nicht nur labern, sondern auch verpflichten!
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Todder schrieb:
am 17. Januar 2011 um 18:24:20
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Basti,Hrubesch,Sammer
Basti ist vielleicht was für den Jugendbereich. Und wenn der Veh den Hoffmann dann auch noch mit nimmt kann es
aufwärts gehen.Was auch Zeit wird.Nur der HSV
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