28.12.2011, 10:53 Uhr
Späte Reue hin oder her: Jermaine Jones (li.) muss sich nach seinen Entgleisungen gegen Gladbachs Marco Reus auf eine längere Sperre einstellen. (Quelle: imago)
Übel-Treter, Fiesling, Bad Boy: Nach dem Fehltritt des Jahres von Jermaine Jones gegen den Mönchengladbacher Star Marco Reus ging ein gewaltiger Aufschrei durch Fußball-Deutschland. Jetzt zeigt sich der Schalker Sünder reumütig. Bereits einen Tag nach der Pokal-Partie entschuldigte sich Jones quasi öffentlich für den üblen Tritt gegen Reus im verlorenen Pokal-Achtelfinale (1:3) am 21. Dezember bei Borussia Mönchengladbach. Dennoch droht dem Schalker eine harte Strafe durch den DFB.
"Ich habe mit Marco Reuss telefoniert und das Ding aus der Welt geschafft! Ich habe ein Fehler gemacht, den ich auch sehr bedauere", teilte der 30-Jährige via Twitter mit.
Ob sich Jones bei Reus auch gleich für die falsche Schreibweise von dessen Nachnamen entschuldigt hat, ist bislang nicht bekannt. Laut "Bild"-Zeitung soll Jones aus dem Urlaub in den USA mit Reus telefoniert haben.
Jones hatte Reus im Pokal-Achtelfinale in der sechsten Minute auf den gebrochenen linken Zeh getreten. Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte diese Aktion nicht bemerkt. Doch die TV-Bilder entlarvten die feige Tat. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat bereits ein Ermittlungsverfahren gegen Jones eingeleitet. Der US-Nationalspieler sah wegen eines anderen Vergehens in der Nachspielzeit Gelb-Rot.
Damit nicht genug: Empörte Gladbacher Fans sollen Anzeige gegen Jones erstattet haben. Der Vorwurf: Versuchte Körperverletzung. Das aber konnte die Mönchengladbacher Polizei nicht bestätigen. Das sei zunächst Sache der Staatsanwaltschaft, hieß es.
Ob Jones nach seiner Entschuldigung einer DFB-Strafe entgeht, darf bezweifelt werden. Angesichts der besonderen Schwere des Vergehens droht dem Mittelfeldspieler jetzt eine mehrwöchige Sperre. Die "Bild"-Zeitung forderte bereits als Höchststrafe sechs Monate Fußball-Verbot für Jones.
Für Borussia Mönchengladbach sei die Sache bereits unmittelbar nach dem Spiel erledigt gewesen, sagte der Gladbacher Pressechef Markus Aretz: "Die Anzeigen kommen weder vom Verein noch von Marco Reus. Wir haben damit nichts zu tun." Die Gerichtsbarkeit obliege einzig und allein dem DFB-Kontrollausschuss.
Aufregung um zwei Platzverweise und Jones-Attacke. zum Video
Quelle: dapd
der wolf schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 19:42:26
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jones
er müsste eigendlich lebenslang gesperrt werden wegen blödheit !
jeder andere hätte versucht reus im laufduell auf den fuss zu treten.
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basti schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 19:07:44
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jones
ja der jones hat sich entschuldig damit er ohne bzw mit einer milden strafe weg kommt. wer so was macht muss gespert werden und zwar
lange damit die fussballer ncht nur jones sondern auch viele andere es mal lernen und kapieren das so was nichts mit sport zu tun hat
gesldstrafe für spieler ist ein witz da die genug geld haben
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Phari schrieb:
am 27. Dezember 2011 um 18:51:34
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säer
Hier kommen wieder einmal Schreiber zum Zuge, die ihre absolute Anständigkeit dokumentieren wollen. Da kann man so schön vergessen,
welches unsportliche Vergehen gegen einen Schiri, beim Elfmeter schießen man mit ansehen mußte. Jones hat sich entschuldigt,wonach eine Starfe noch unumgänglich ist. Schlechtes Benehmen verlangt sicher keine Entschuldigung, oder sollte sie erfolgt sein.
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