05.01.2012, 17:00 Uhr
Jermaine Jones wird für den skandalösen Tritt auf den Fuß von Marco Reus lange zusehen müssen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Schalker Mittelfeldspieler für die Aktion im DFB-Pokal-Spiel bei Borussia Mönchengladbach (1:3) mit einer Sperre von sechs Pflichtspielen, die wettbewerbsübergreifend gelten.
Schalkes Manager Horst Heldt bestätigte die Sperre auf einer Pressekonferenz in Doha. Im Emirat Katar bereitet sich der Bundesligist aktuell auf die Rückrunde vor. Nach einer intensiven Beratung entschied der Verein, auf einen Einspruch zu verzichten. "So wie die Begründung ausgefallen ist, sehen wir keine Erfolgsaussichten", sagte Heldt dem "Kicker".
Heldt sprach allerdings von einer "ungerechten Strafe. Ich kann das nicht nachvollziehen. Es gab schon schlimmere Vergehen, die mit weniger geahndet wurden. Andere Spieler, die ihrem Gegner mit einem Ellbogen-Check die Nase gebrochen haben und dann nicht gesperrt wurden. Was mich spontan stört, dass er wettbewerbsübergreifend gesperrt wird.“
Beim Tritt von Jones im Pokal-Viertelfinale gegen Reus hatte es sich um eine gezielte Attacke gehandelt. Der Gladbacher hatte sich wenige Wochen zuvor den linken Zeh gebrochen und war trotz der Verletzung mit einem Spezialschuh aufgelaufen. Jones trat Reus hinter dem Rücken von Schiedsrichter Wolfgang Stark auf den lädierten Zeh. Weil der Referee die Aktion nicht wahrnahm, blieb Jones ohne Strafe. Wenigstens konnte Reus weiterspielen - und die Geschichte mit seinen beiden Toren zum 2:0 und 3:0 doch noch zum Positiven für Gladbach drehen.
Der Star bekennt sich zu den Königsblauen. Nun liegt es an dem Klub, den Spanier zu halten. zum Video
Im Anschluss an die Partie war die Empörung groß, Fans und Medien verurteilten Jones für die perfide Aktion. Der Übeltäter selbst sah sich als Opfer einer Hetzjagd. "Was ich getan habe, gehört sich nicht. Aber Strafen von sechs Monaten für mich zu fordern, steht in keinem Verhältnis zu dem, was passiert ist. Ich habe keinen bespuckt, keinen rassistisch beleidigt. Es ist sehr populistisch, wenn einige jetzt eine so überzogene Sperre fordern", sagte Jones der "Sport Bild".
Quelle: t-online.de
V schrieb:
am 5. Januar 2012 um 14:50:24
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Jermaine Jones vom DFB für sechs Spiele gesperrt
Normalerweise müsste Marco Reus zivilrechtlich Jermaine Jones noch anzeigen wegen
vorsätzlicher Körperverletzung. Aber dann wieder einen Berufskollegen anzeigen.hmm..das ist halt so ne Sache. Ich hätte es gemacht, denn so bekam Jones nur 6 Wochen vom DFB, die viel zu wenig sind für so eine Aktion.Denn wenn bei Reus gesundheitlich noch Nachwirkungen entstehen....könnte er Jones bzw dessen Versicherung noch in die Pflicht nehmen.
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Manfred schrieb:
am 5. Januar 2012 um 14:50:16
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Jones
Mir wird schlecht ob sovieler Fußball Engel.
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Robby schrieb:
am 5. Januar 2012 um 14:49:48
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Jones
Meiner Meinung nach sollte er schleunigst das Urteil annehmen, so billig käme er bei mir nicht davon.
Das war vorsätzlich und ist
durch nichts zu entschuldigen.
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