04.07.2011, 08:52 Uhr
Ungewisse Zukunft in Hoffenheim: Josip Simunic. (Foto: imago)
Bei Josip Simunic von der TSG 1899 Hoffenheim hat sich Frust aufgestaut - und zwar über die gesamte vergangene Saison. Nun lässt der Innenverteidiger Dampf ab. Vor allem an seinen ehemaligen Trainern Ralf Rangnick und Marco Pezzaiuoli lässt der Kroate kein gutes Haar. "Ich war hier für einige der Sündenbock. Vermutlich wollte der eine oder andere damit von sich selbst ablenken", sagte er im "kicker".
Zunächst war Rangnick sein Trainer bei 1899. Doch das anfangs gute Verhältnis verschlechterte sich zusehends. "Nur soviel: Wenn die Sonne scheint, lässt er sich feiern. Und bei Niederlagen lag es an der Mannschaft, die angeblich noch Zeit zur Entwicklung braucht", sagte Simunic über den jetzigen Coach des FC Schalke 04.
Simunic wurde von Rangnick im Sommer 2009 als neuer Abwehrchef von Hertha BSC Berlin geholt. Doch Erfolge konnte er mit seinem Verein nicht feiern. Zweimal der elfte Platz steht in der Endabrechnung der letzten beiden Spielzeiten Hoffenheims. Und auch die persönliche Situation des kroatischen Nationalspielers verschlechterte sich immer mehr. "Vielleicht habe ich meinen Frust manchmal zu sehr gezeigt. Das war nicht so schlau, das weiß ich. Aber die Situation, über Monate keine Rolle zu spielen, war neu für mich. Die hat mich belastet", sagte Simunic.
Auf Rangnick folgte im Januar 2011 Marco Pezzaiuoli. Mit ihm kam Simunic ebenfalls überhaupt nicht zurecht. "Pezzaiuoli ist fachlich überragend, er hat als Trainer unglaublich viel drauf. Aber er war irgendwann nicht mehr er selbst, sondern hat sich verstellt."
Komplett zerschnitten ist das Tischtusch zwischen dem Verteidiger und Hoffenheims Manager Ernst Tanner. "Wenn der Manager meinen Berater attackiert und mich öffentlich in eine Schublade steckt, in die ich nicht gehöre, dann ist das nicht okay." Simunic spielt auf einen bestimmten Fall an. "Ich wurde hinter meinem Rücken in England angeboten. Wenn der Klub mich loswerden will, soll er das klar sagen. Auf linke Spielchen habe ich keine Lust."
Trotz allem Frust und aller Probleme die Simunic in Hoffenheim belasten, kann er sich einen Verbleib im Kraichgau unter dem neuen Trainer Holger Stanislawski vorstellen. "Wir hatten zwei gute Gespräche miteinander. Er spielt mit offenen Karten." Ziel des Kroaten bleibt die EM 2012. "Deshalb ist es wichtig, bei einem guten Klub zu spielen."
Quelle: t-online.de
Hertha-Fan schrieb:
am 4. Juli 2011 um 18:43:55
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Bundesliga: Simunic rechnet ab...
Da hat Hertha wohl alles richtig genmacht und ihn damals ziehen lassen, sonst hätten wir jetzt den Ärger.
Viel Spaß noch in Hoppenheim auf der Bank.
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Jan schrieb:
am 4. Juli 2011 um 16:33:30
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Simunic
Neben Maik Franz der mit abstand unfairste Spieler der Liga.Und immer die anderen nie liegt es an ihm.
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Valle schrieb:
am 4. Juli 2011 um 15:46:51
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Simunic
Er spielte bei Hoppenheim einfach sehr schlecht und war zudem sehr faul. Viele Zweikämpfe, die er verlor, endeten in einem brutalen
Foul, bei denen Simunic viele gelbe Karten bekam und einige Gegentore der daraus verursachten Freistöße verantwortete. Diesen arroganten alten Rowdy braucht niemand, dagegen ist Maik Franz ja noch sehr harmlos!
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