04.08.2011, 11:26 Uhr
Noch im Training, aber nicht mehr erwünscht: Diego bei Trainer Felix Magath. (Foto: imago)
Der Weg zurück ist versperrt: Felix Magath einer Rückkehr von Spielmacher Diego zum VfL Wolfsburg eine finale Absage erteilt. Der in Ungnade gefallene Brasilianer trainiert zwar noch immer mit der Mannschaft des Bundesligisten, wird aber definitiv nicht mehr berücksichtigt. "Der Verein und ich sind uns einig, dass Diego nicht spielen muss und verkauft werden soll. Und in der Not können wir ihn auch behalten, ohne ihn spielen zu lassen", sagte der VfL-Trainer auf "Zeit online".
Damit ist das Tischtuch zwischen Diego, der vor dem letzten Punktspiel der vorigen Saison die Mannschaftssitzung verlassen hatte, und dem Klub endgültig durchtrennt. Der Verein hofft nun auf eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro. Knapp vier Wochen vor dem Ende der Transferfrist hat sich aber noch kein Käufer gefunden. Das größte Interesse soll Atletico Madrid haben, das den Mittelfeldspieler aber wohl nur ausleihen will.
Die Trainingsteilnahme von Diego sieht Magath nicht als Problem. "Ich bin dem VfL Wolfsburg gegenüber verpflichtet, diesen Spieler zu trainieren. Durch seine ausgesprochen engagierte Teilnahme wird Diego nicht schlechter, sondern steigert eher seinen Wert. Das bin ich dem Verein schuldig", argumentierte der VfL-Meistertrainer von 2009.
Im Fall Diego habe er stets die Mannschaft im Blick gehabt. "Ich treffe keine Entscheidung danach, ob mir etwas recht ist oder nicht passt, sondern mit dem Blick darauf, was die Mannschaft verträgt, akzeptiert und verkraften kann", erläuterte Magath seine Bewegründe. "Komischerweise wird mir immer wieder vorgeworfen, dass ich auf Distanz zu meinen Spielern gehe. Ich habe das immer so gemacht, damit ich nicht zu viele Gefühle in meine Entscheidungen lege und möglichst objektiv entscheiden kann", fügte er hinzu.
Quelle: t-online.de , dpa
Andreas schrieb:
am 4. August 2011 um 13:57:48
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@Willi
Was Magath übt zurecht Konsequenz aus,andere Spieler werden erst gar nicht auf den Gedanken kommen Vereinsschädigend die Autorität
des Trainers in Frage zu stellen.Diego erlaubte sich keinen kleinen Labsus,den hätte Mgath sicherlich verziehen.Diego ließ die Mannschaft in ihrer schwersten Stunde im Stich.Magath hätte ihn je nach Spielverlauf bestimmt gebraucht.Als Mannschaft hält man zusammen,auch wenn man nicht spielt,gerade dann wenn es um alles oder nichts geht.Auf Diego ist kein Verla
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Willi schrieb:
am 4. August 2011 um 13:38:56
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Diego
Wie kann man als Trainer nur so verbohrt sein. Das nenn ich mal schlechte Autorität.
Ich hätte dem Spieler für sein Verhalten eine
Strafe von 100.000 Euro aufgebrummt und damit wäre für mich die Sache erst einmal erledigt.
Wie kann man nur einen so genialen Spieler, wie Diego, einfach gehen lassen?
Klar ist er eine kleine Diva, aber ein guter Trainer sollte mit solchen Spielern vernünftig umgehen können. Dies Art vom Umgang mit menschen ist bei Felix leider nicht angekommen.
Schade.
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Fußball-Fan schrieb:
am 4. August 2011 um 13:36:48
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Chaot
Bin zwar echt kein Magath-Fan, aber meinen Respekt, dass er konsequent bleibt und die kleine brasilianische Diva endgültig aussortiert
hat. Bei den meisten anderen Trainern hätte er doch wieder spielen dürfen und weiter seine Extra-Würste bekommen! Herr Diego sollte sich auch mal wie ein "Profi" benehmen, vielleicht würde ihn dann jetzt auch ein anderer Verein nehmen..... denn fußballerisch kann er's ja!
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