16.02.2012, 16:04 Uhr
Kölns Trainer Solbakken zieht die Zügel an. (Quelle: imago)
Der Ton beim 1. FC Köln wird rauer: Auch wenn Trainer Stale Solbakken seinem Team noch einmal das Vertrauen ausspricht - die Geduld des Norwegers scheint aufgebraucht. "Ich bin nicht Trainer eines Kindergartens", wetterte Solbakken und ergänzte: "Wenn die Spieler es wollen, kann ich künftig vorschreiben, wann sie zu Hause sein müssen." Zahlreiche Disziplinlosigkeiten seiner Spieler hatten Solbakken zuletzt erzürnt. "Das ist eine weitere Chance - aber das ist die letzte", wird der 43-Jährige im Fachmagazin "kicker" zitiert. Jetzt seien die Spieler an der Reihe zu beweisen, dass sie mit der von ihm gewährten Freiheit umgehen können.
Zuletzt hatte es beim FC neben der sportlichen Krise auch außerhalb des Platzes reichlich Unruhe gegeben. Zunächst verärgerte Publikumsliebling Lukas Podolski mit einem nicht autorisierten Interview die Verantwortlichen des Vereins. Der Nationalstürmer hatte die Entwicklung des Klubs unmittelbar vor dem Spiel gegen den Hamburger SV harsch kritisiert. Podolski wurde durch die 0:1-Niederlage zwar prompt bestätigt, musste aber zum Rapport und unterstützt nun ein soziales Projekt in Köln.
"Der FC braucht einen geilen Boss!", fordern die Fans. Vor allem das Thema Podolski ist in aller Munde. zum Video
Auf der Karnevalssitzung wurde der vorläufige Frieden mit Podolski verkündet. Nur wenige Stunden später sorgte dann aber der slowenische Nationalspieler Miso Brecko mit einer Alkoholfahrt für den nächsten Skandal. Brecko war nach der Feier mit 1,6 Promille mit seinem Geländewagen auf ein Straßenbahngleis gefahren und hatte sein Auto geschrottet. Neben dem Führerscheinentzug muss der 27-Jährige tief in die Tasche greifen, auch vom Verein werde es eine hohe Geldstrafe geben, kündigte Solbakken an. Brecko hat sich inzwischen auch bei der Mannschaft entschuldigt.
Der Ausflug Breckos soll an besagtem Abend aber kein Einzelfall gewesen sein. "Ich habe auch mit anderen Spielern gesprochen, die besser mit ihren Freiheiten umgehen müssen. Es ist nicht nur Miso", sagte Solbakken: "Spieler haben mir ehrlich gesagt, dass sie zu lange in der Stadt gewesen sind." Trotz der Vorkommnisse will der Norweger seinen Spielern weiter vertrauen. Und schließt auch nicht aus, dass Brecko beim kommenden Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg in der Anfangsformation stehen wird.
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Quelle: dapd
Tuner schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:36:18
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FC Köln
Wer ist eigentlich dieser Köln?
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Germane schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:29:47
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Colonia
Ich bin Fan vom Verein,nicht von dieser Jammertruppe.
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Volkmar schrieb:
am 16. Februar 2012 um 21:29:19
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Autorisiert
Ich höre aus allen Mündern der Politiker und von allen die diese (Schein)demokratie loben, erst recht im direkten Vergleich mit
der DDR, wie stolz man hier auch auf die Meinungsfreiheit ist. Lukas hat sein (übergangs)Verfassungsmäßiges Recht auf Meinungsfreiheit genutzt und bekommt eine Strafe? Ich fasse es nicht!!! In diesem Land gibt es keine Demokratie, noch gibt es eine Meinungsfreiheit, nur die, die frei sein darf! Und dagegen muss etwas getan werden!
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