08.04.2011, 07:33 Uhr
Bayern-Kapitän Lahm nimmt sich die eigenen Fans zur Brust. (Foto: imago)
Der Zoff zwischen einem Teil der Fans und dem Verein geht beim FC Bayern München in die nächste Runde. Jetzt bezog auch der Mannschaftskapitän Stellung. Und zwar ungewöhnlich deutlich. Philipp Lahm, eigentlich bekannt als Chefdiplomat im Trikot des deutschen Rekordmeisters, kritisierte die Anhänger in der Südkurve der Allianz Arena scharf. "Wir kennen es, wenn Fans ins Stadion gehen, uns anfeuern oder pfeifen, wenn sie unsere Leistung beurteilen. Das steht jeden Fan immer zu. Aber dass eine Gruppe Politik betreibt: So was gehört nicht ins Stadion", sagte der 27-Jährige.
Lahm verteidigte auch im Namen der Mannschaft insbesondere Uli Hoeneß, der sich von den Plakaten in der Kurve schockiert zeigte. "Das kann kein Spieler gut heißen, wenn unser Präsident so angeschossen wird. Weil wir wissen, was er für den Verein geleistet hat. Uli Hoeneß hat seit drei Jahrzehnten alles für diesen Verein gemacht. Er sieht das alles als eine große Familie und will, dass sich alle verstehen. Dann ist das für ihn sehr, sehr enttäuschend, wenn so etwas passiert."
Beim vergangenen Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach hielten einige Fans, die der Ultra-Fangruppe Schickeria zugerechnet werden, Plakate hoch, auf denen insbesondere Präsident Hoeneß als Lügner diffamiert wurde. Angeblich soll Hoeneß auf der letzten Jahreshauptversammlung versprochen haben, den Lokalrivalen TSV 1860 nicht mehr zu unterstützen. Jetzt war er jedoch an der Rettung der Löwen maßgeblich beteiligt. Das nahmen ihm ein Teil der Fans übel.
"Vorstand und Uli Hoeneß handeln immer zum Wohle des Vereins. Deswegen habe ich absolutes Vertrauen in unsere Vereinsführung. Bei aller Rivalität: Immerhin hat man damals ein Stadion zusammen gebaut", sagte Lahm. "Es gibt eine Jahreshauptversammlung, wo sich jeder äußern darf, wenn ihm was nicht passt. Aber nicht im Stadion!"
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Lahm differenzierte allerdings genau zwischen der Fan-Gruppe, die den Klub-Präsidenten beleidigt hat und der Mehrheit der anderen Bayern-Fans. "Wir sprechen hier immer noch von einer kleinen Gruppe, das darf man nicht vergessen", sagte der Nationalmannschafts-Kapitän.
Aufgrund der Vorkommnisse ist die vermeintlich schweigende Mehrheit dabei sich zu formieren. Seit einigen Tagen läuft auf der Internetplattform Facebook die Initiative "Gegengerade für Uli Hoeneß". Weit über 10.000 Unterstützer haben sich dort bereits versammelt, um dem Bayern-Präsidenten den Rücken zu stärken.
Elmar sieht in der Unterstützung der "Freunde aus Giesing" keinen Sinn. Lieber sollten sich die Verantwortlichen um die eigenen Probleme kümmern. zum Video
Quelle: t-online.de
Finanzprüfer schrieb:
am 8. April 2011 um 11:12:28
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Wohltäter U.H.
Man liest hier dauernd,ohne Finanzgenie U.H. wäre der FCB nicht da,wo erheute ist.Abgesehendavon,daß jeweils die Spieler
die Erfolge geholt haben,muß man sich fragen,wo oder wer wäre Herr. H.,wenn freigiebige Sponsoren dem FCB nicht ihre Mio (zu Lasten ihrer Arbeitnehmerlöhne) gezahlt hätten,die dieser Herr sinn- u.wahllos in Fehlein- u.-verkäufe u .Abfindungen gesteckt hat ? ie sog.Bosse tönen nur von der schuldenfreien(trotz unbez.Stadion) Lage des FCB,in Wirklichkeit sieht es wohl anders aus
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Siggi schrieb:
am 8. April 2011 um 11:09:40
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Bayern / Hoeness
Uli Hoeness sollte bei Bayern hinschmeißen und die Führung bei 1860 übernehmen. Mit den 30 Millionen aus dem Orient
läßt sich sicher Einiges machen. Ziel muß sein, 1860 wieder zum führenden Verein in der
bayrischen Metropole zu machen - wie es schon einmal gewesen ist.
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Felix schrieb:
am 8. April 2011 um 11:09:00
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FCB
Bin Mitglied und auch nicht mit allem zufrieden was der Uli macht. Vergangenheit war gut, aber was jetzt abgeht ist nicht gut. Deswegen
find ich die Proteste im Stadion ok und finde auch das die Spieler sich raushalten sollten. Lieber besser spielen.
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