02.02.2011, 07:13 Uhr | t-online.de
Keine Liebe auf den ersten Blick: Luca Toni (li.) und Louis van Gaal. (Foto: imago)
Dass der ehemalige Bayern-Stürmer Luca Toni so seine Probleme mit Coach Louis van Gaal hatte, ist kein Geheimnis. Er sei sogar der Hauptgrund für den Abschied des Italieners aus München gewesen. Jetzt, gut ein Jahr nach Tonis Rückkehr in seine Heimat, plaudert der 33-Jährige in "Sport-Bild" aus dem Nähkästchen. Und lässt dabei kein gutes Haar an van Gaal.
Eine unfassbare Geschichte hat sich Toni dabei nachhaltig ins Gedächtnis eingebrannt, und zwar als der 59-jährige Holländer vor versammelter Mannschaft blank zog. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt Toni. "Der Trainer wollte uns klar machen, dass er jeden auswechseln kann, egal wie er heißt. Weil er Eier hat. Um das zu demonstrieren, ließ er die Hosen runter." Der Weltmeister von 2006 will aber nicht viel erkannt haben. "Ich saß nicht in der ersten Reihe."
Mit der autoritären Art van Gaals kam Toni überhaupt nicht klar. Eine Kostprobe davon bekam er gleich am ersten Arbeitstag unter dem neuen Coach. "Van Gaal verlangte ja, dass alle Spieler beim Frühstück sitzen bleiben, bis jeder aufgegessen hat", erklärt Toni die Ausgangssituation vor der ersten unangenehmen Begegnung. "Ich bin aber Italiener, da trinkst du morgens nur einen Espresso." Um sich die Wartezeit zu vertreiben, machte es sich Toni auf seinem Stuhl sichtlich bequem. Da nahte das Unheil. "Franck Ribéry gab mir schon aufgeregt Zeichen, dass sich der Trainer hinter mir aufgebaut hatte. Bevor ich mich versah, riss er mich schon am Kragen hoch und brüllte und brüllte."
Von der darauf folgenden Standpauke verstand Toni herzlich wenig, ließ sich alles danach von Diego Contento übersetzen. "Es ging wohl darum, dass er hier derjenige sei, der das Sagen habe. Und auch wenn ich Toni heiße, mich an seine Regeln zu halten habe. Ansonsten könne ich gehen." Das tat Toni dann auch.
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Toni erzielte in 60 Bundesliga-Partien für die Bayern imposante 38 Treffer. Nach seinem Abschied Ende 2009 wechselte er zum AS Rom. Heute ist Toni über den Umweg FC Genua 1893 beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin gelandet.
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Quelle: t-online.de
fan von München schrieb:
am 2. Februar 2011 um 21:40:21
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toni - oh mei
dass vG aufgeräumt schadet gar nix, mag ja arrogant sein, deutsche Tugenden halt, keine Lümmeleien von Italienern oder auch
Holländern wie MvB dulden - ist doch ok
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mia san mia Fc Bayern schrieb:
am 2. Februar 2011 um 21:16:29
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Luca Toni
Wenn Luca Toni kein Weichei gewesen wäre hätte er sich durchgesetzt,man sieht das beste Beispiel an Gomez und
Timotschuk.....................Leider gibt es zu wenig Trainer die richtig bei den Stars durchgreifen und Sie am Boden mit voller Gravitationskraft halten................zum Glück gibt der Erfolg van Gaal recht..........die nächsten Titel werden demnächst eingefahren..........mia san mia der Fc Bayern!!
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helmuth schrieb:
am 2. Februar 2011 um 20:59:15
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luca
luca hatte ein super jahr beim fc bayern. das konnte einfach nicht wiederholt werden. ich mag ihn. aber es darf auch gesagt werden,
fußball spielen kann er nicht. kommt auch in der nationalmannschaft nicht mehr zum zug. wie gesagt, ich fand ihn super, ein toller typ. aber beim fc bayern muss ich ihn sicherlich nicht mehr sehen wollen. wenn ich das noch schreiben darf: hoffe baldigst olic wieder sehen zu dürfen.
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