09.09.2009, 10:12 Uhr
Luca Toni ist der Gehaltskrösus der deutschen Eliteliga. (Foto: imago)Luca Toni vom FC Bayern München steht in der Gehaltstabelle der Bundesliga auf dem ersten Rang. Zehn Millionen Euro (inklusive Prämien und Sonderzahlungen) beträgt das Jahresgehalt des 32-Jährigen nach einem Bericht der "Sport Bild". Der Vertrag des Italieners, der in dieser Saison verletzungsbedingt noch keine Minute gespielt hat, läuft noch bis 2011, bis dahin verdient er 27.397 Euro am Tag.
Die Bayern hätten Toni wohl lieber heute als morgen von der Gehaltsliste, denn nach den Verpflichtungen von Mario Gomez, Ivica Olic und Arjen Robben bleibt für den Angreifer wohl auch nach seiner Genesung nur ein Bankplatz. Zumal auch noch Miroslav Klose und Thomas Müller im Rennen um die Stammplätze mitmischen.
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Doch Toni ist nicht der einzige Star der Liga, mit dessen Gehalt sich kleinere Klubs fast den gesamten Kader finanzieren könnten. Aliaksandr Hleb streicht beim VfB Stuttgart ein Jahressalär von 6,5 Millionen Euro ein, Stürmer Grafite bringt es beim VfL Wolfsburg auf 5 Millionen Euro per annum und Bremen lässt sich Pizarros Rückkehr vom FC Chelsea 4,2 Millionen Euro pro Jahr kosten.
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Doch nicht nur die absoluten Topstars kassieren ab, bei den Gehaltsmillionären finden sich auch Spieler, mit denen man an dieser Stelle nicht unbedingt rechnet. So sind die Dienste von Mehdi Mahdavikia der Frankfurter Eintracht ein Jahresgehalt von zwei Millionen Euro wert, der Stürmer Angelos Charisteas belastet das Budget des 1.FC Nürnberg im gleichen Zeitraum mit 1,8 Millionen Euro. Der sportliche Gegenwert hält sich in beiden Fällen in Grenzen.
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Das es auch anders geht, beweisen andere Beispiele in der Eliteklasse. So kickt der 18-jährige André Schürrle beim FSV Mainz 05 für einen Monatslohn von 5.000 Euro. Immerhin hat er noch keine Minute verpasst und war Wegbereiter des 2:1-Siegs über den großen FC Bayern. Auch in Freiburg wird mit kleinem Geld gearbeitet. Der dortige Spitzenverdiener Heiko Butscher verdient 600.000 Euro im Jahr. Damit könnte Luca Toni nicht mal einen Monat lang bezahlt werden.
Quelle: t-online.de
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