11.01.2011, 08:50 Uhr | t-online.de, sid
Luiz Gustavo (re.) will das Trikot der deutschen Nationalmannschaft überstreifen. (Foto: imago)
Erst das Wappen des Rekordmeisters, dann den Adler auf der Brust? Nach dem 15-Millionen-Euro-Transfer des Mittelfeldabräumers Luiz Gustavo von 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München hat jetzt der DFB ein Auge auf den gebürtigen Brasilianer geworfen.
"Wir werden das Thema Luiz Gustavo erstmal intern diskutieren. Aber wenn der FC Bayern soviel Geld für ihn zahlt, zeigt das seinen sportlichen Wert und seine Bedeutung", sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff der "Bild"-Zeitung. DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte sich ebenfalls offen: "Jeder, der sich zu unserem Land bekennt, kann sich einbürgern lassen und die Chance bekommen, für Deutschland zu spielen", sagte er.
Gustavo hatte schon Ende vergangenen Jahres betont, dass er sich einen Wechsel zum DFB vorstellen könnte. "Ich will den deutschen Pass bekommen und so womöglich für Deutschland spielen", hatte der 23-Jährige im November verlauten lassen. "Ich spiele fast wie ein Deutscher und denke so. Ich fühle mich hier heimisch."
Beim DFB sieht man momentan aber noch keinen Handlungsbedarf. "Wenn das Thema konkreter wird, werden wir uns mit Gustavo und dem FC Bayern unterhalten. Die Identifikation mit Deutschland ist am Allerwichtigsten", sagte Bierhoff. "Man muss abwägen, ob sich der Spieler wirklich mit Deutschland identifiziert oder nur nach neuen sportlichen Möglichkeiten sucht. Dieses Spiel würden wir nicht mitmachen. Das hätten wir bei unseren vielen Talenten auch nicht nötig." Man dürfe "sich ein Land nicht nur nach sportlichen Aspekten aussuchen", ergänzte Theo Zwanziger.
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Um einen deutschen Pass zu beantragen, muss ein Ausländer in der Regel acht Jahre in Deutschland gelebt haben. Dies wäre bei Luiz Gustavo, der 2007 nach Deutschland wechselte, frühestens 2015 der Fall. In Ausnahmefällen können die Behörden jedoch eine "Ermessenseinbürgerung" erlassen, wenn sie von öffentlichem Interesse ist.
Gustavo wäre nach Cacau und Paolo Rink der dritte Brasilianer, der nach seiner Einbürgerung für die deutsche Nationalmannschaft aufläuft. Der Ex-Hoffenheimer will unbedingt bei der WM in Brasilien 2014 dabei sein, gehört derzeit aber nicht zum erweiterten Kreis der Selecao.
Quelle: sid , t-online.de
Kloreform schrieb:
am 11. Januar 2011 um 21:38:59
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Gustavo
Löw dreht immer mehr am Rad, kümmert Euch um ihn ( nichts gelernt in Hannover).
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Der König schrieb:
am 11. Januar 2011 um 20:54:21
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Nationalmannschaften
Zunehmend sind `National´-Mannschaften international besetzt, was wohl auch für die Vereine gilt. Wo ist der Reiz (
ein nationaler kann es- und muß vielleicht auch nicht - mehr sein ) ? Für wen klatscht Frau Merkel ( in der ihr eigenen Art) eigentlich ? Muß man überhaupt klatschen und so ?
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Ingrid schrieb:
am 11. Januar 2011 um 20:17:03
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luiz gustavo-natonalmannschaft
Unser Bundestrainer hört nicht auf unserer Meinung. Ich verstehe es so ´wieso nicht, wie ein Ausländer für
Deutschland spielen kann. Er ist nie 100% mit Herz und Seele für Deutschland. Warum versteht das niemand. Wir haben genug deutschen Nachwuchs,der 100%dabei ist.Kein Ausländer steht 100% hinter uns. Verstanden, DFB????
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