04.11.2011, 22:23 Uhr
Mainzer Jubel um den Torschützen Ujah (li.). (Quelle: dapd)
Mit einer mitreißenden Aufholjagd hat der FSV Mainz 05 seine Talfahrt in der Bundesliga gestoppt. Durch Tore des Nigerianers Anthony Ujah (53./64. Minute) und Andreas Ivanschitz (60./Foulelfmeter) feierte das Team von Thomas Tuchel zum Auftakt des 12. Spieltags mit dem 3:1 (0:0) gegen den VfB Stuttgart den ersten Heimsieg seit dem 6. August und damit den ersehnten Befreiungsschlag. Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Eugen Polanski, der sieben Minuten vor Schluss wegen eines groben Foulspiels am eingewechselten Christoph Hemlein vom Feld musste. Nach dem Abpfiff sah Stuttgarts Francisco Rodriguez Maza die Gelb-Rote Karte.
Nationalstürmer Cacau (50.) hatte die Schwaben vor 34.000 Zuschauern im ausverkauften Mainzer Stadion in Führung gebracht. Durch die Niederlage verpasste Bruno Labbadias Elf die Chance, vorläufig bis auf Tabellenplatz zwei zu klettern.
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Mit personellen Veränderungen auf vier Positionen wollte Tuchel gegen den Tabellensechsten die Trendwende nach fünf Heimpleiten am Stück erzwingen. Die engagiert auftretenden Rheinhessen fanden im zweiten Durchgang auch die spielerischen Mittel, um den lange Zeit gut organisierten Gegner in Verlegenheit zu bringen. Die vorher vier Mal unbezwungenen Stuttgarter versäumten es, aus ihren Vorteilen in der ersten Spielhälfte Kapital zu schlagen. "Wir sind viel zu unruhig in unserem Spiel. Wir müssen unsere spielerische Qualität durchbringen", monierte VfB-Manager Fredi Bobic schon zur Pause.
In einer umkämpften Partie blieben klare Torchancen zunächst Mangelware. In der 7. Minute lenkte 05-Keeper Christian Wetklo einen Kopfball von Zdravko Kuzmanovic mit den Fingerspitzen über die Latte. Auf der Gegenseite war Sven Ulreich zur Stelle, als Ivanschitz nach energischem Antritt aus spitzem Winkel abzog (10.). Auf den ersten Aufreger des Spiels mussten die Fans indes bis zur 37. Minute warten: Ivanschitz setzte sich im Strafraum durch und überwand auch Ulreich, doch Khalid Boulahrouz klärte für seinen bereits geschlagenen Schlussmann vor der Linie.
Mit wesentlich mehr Power starteten die zuletzt neunmal sieglosen Mainzer in Durchgang zwei, doch das erste Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einer scharfen Hereingabe von Martin Harnik erzielte Cacau reaktionsschnell sein viertes Saisontor. Doch der FSV zeigte sich keineswegs geschockt: Nur 140 Sekunden nach dem Rückstand köpfte Ujah eine Flanke von Elkin Soto an Ulreich vorbei und ließ sich überschwänglich für seinen Premierentreffer im Fußball-Oberhaus feiern.
Danach gab es für den wie befreit aufspielenden FSV kein Halten mehr. Ivanschitz traf vom Punkt zum 2:1, nachdem Schiedsrichter Guido Winkmann einen leichten Schubser von Maza an Nicolai Müller als elfmeterreif bewertet hatte. Die Stuttgarter hatten sich kaum über die Strafstoßentscheidung beruhigt, als erneut der 21 Jahre alte Ujah zur Stelle war und mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgte.
Quelle: dpa
kralle schrieb:
am 5. November 2011 um 16:06:41
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mainz gewinnt
leider....
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KARHE schrieb:
am 5. November 2011 um 13:39:05
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Eins Spiel....
......, das sollte man auch dann nicht vergessen, wenn ein SCHIRI mehr als einmal nur Mist macht. War das aber wirklich
"spielentscheident?
Die Mainzer, besonders Ujah, haben mehr auf den Platz gebracht, - also ist der Sieg auch verdient. Basta !!!
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Klaus schrieb:
am 5. November 2011 um 13:25:52
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Wir leben in der Nach-Hoyzer Ära
Was der DFB gerne ignoriert. Nach solchen Leistungen eines Schiris muss auch das private Umfeld eines
Schiris (incl. der Konten) überprüft werden, um so jeden Verdacht auszuräumen.
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