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Mainz 05 beendet gegen VfB Stuttgart die Leidenszeit

...

Mainz hat das Siegen doch noch nicht verlernt

04.11.2011, 22:24 Uhr

Stuttgarts Hajnal (li.) fokussiert den Ball, der Mainzer Soto hat da Nachsehen. (Quelle: dpa)

Stuttgarts Hajnal (li.) fokussiert den Ball, der Mainzer Soto hat da Nachsehen. (Quelle: dpa)

Der FSV Mainz 05 hat seine Leidenszeit in der Bundesliga beendet und den Höhenflug des VfB Stuttgart gestoppt. Die Mainzer gewannen zum Auftakt des zwölften Spieltages mit 3:1 (0:0) gegen den VfB. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die letzten fünf Heimspiele verloren und war seit neun Spielen ohne Sieg. Stuttgart verpasste durch die erste Pleite nach zuvor fünf Spielen ohne Niederlage dagegen den Sprung auf Platz zwei.

In einer turbulenten zweiten Halbzeit drehten die Mainzer das Spiel. Nach dem Rückstand durch VfB-Kapitän Cacau (50.) sorgten Anthony Ujah (53./64.) mit seinen ersten beiden Bundesligatoren und Andreas Ivanschitz mit einem verwandelten Foulelfmeter (60.) noch für den langersehnten Sieg. Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften neuen Arena war den Mainzern trotz der langen Durststrecke keine große Verunsicherung anzumerken. Bereits in der zweiten Minute versuchte sich Niko Bungert mit einem Fallrückzieher, doch der Ball ging weit am Tor vorbei.

Boulahrouz rettet vor der Linie

Nur Zentimeter fehlten dem FSV in der 37. Minute zur Führung. Bei einem Schuss von Ivanschitz rettete Khalid Boulahrouz für den schon geschlagenen VfB-Schlussmann Sven Ulreich kurz vor der Linie. Zuvor war der in die Startelf gerückte Ivanschitz zweimal (10./19.) an Ulreich gescheitert.

Stuttgart sorgte zunächst nur sporadisch für Torgefahr. Einen Kopfball von Zdravko Kuzmanovic (7.) lenkte FSV-Torhüter Christian Wetklo über die Latte. Cacau (25.) scheiterte mit einem zu unplatzierten Kopfball ebenfalls am Mainzer Keeper

Wetklo erneut im Mainzer Tor

Wetklo stand wie schon beim 1:3 gegen Werder Bremen für den bisherigen Stammtorhüter Heinz Müller zwischen den Pfosten. Bei den Feldspielern nahm Trainer Thomas Tuchel in der Startelf dagegen vier Änderungen vor. Unter anderem vertrat Jan Kirchhoff den am Oberschenkel verletzten Kapitän Nikolce Noveski in der Innenverteidigung. Bei Stuttgart vertraute Trainer Bruno Labbadia der gleichen Anfangsformation wie zuletzt beim 1:1 gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund.

Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse. Unmittelbar vor dem Rückstand vergab Ujah gegen Ulreich noch die große Chance zur Mainzer Führung. Beim 1:1-Ausgleich machte es der Nigerianer besser und traf nach Vorarbeit von Elkin Soto mit einem Kopfball ins lange Eck. Etwas Glück hatte Mainz beim Elfmeter. Nicolai Müller war im Strafraum von Stuttgarts Innenverteidiger Maza leicht gerempelt worden.

Platzverweis nach dem Schlusspfiff

Kurz vor Schluss witterten die Schwaben noch einmal Morgenluft, als Eugen Polanski nach einem üblen Foul an Christoph Hemlein vom Platz geschickt wurde (84.) und Mainz in der Folge nur noch zu zehnt war. Aber der VfB machte zu wenig aus seinen Chancen - am Ende war der klare Mainzer Sieg absolut verdient. Nach Schlusspfiff sah Stuttgarts Verteidiger Maza die Gelb-Rote Karte, weil er sich mit dem Schiedsrichter angelegt hatte.

12. Spieltag

1. FSV Mainz

-

VfB Stuttgart

3:1

zum Spielbericht

Borussia Dortmund

-

VfL Wolfsburg

5:1

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SV Werder Bremen

-

1. FC Köln

3:2

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1. FC Nürnberg

-

SC Freiburg

1:2

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TSG 1899 Hoffenheim

-

1. FC Kaiserslautern

1:1

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Hertha BSC

-

Borussia Mönchengladbach

1:2

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Bayer Leverkusen

-

Hamburger SV

2:2

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Hannover 96

-

FC Schalke 04

2:2

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FC Augsburg

-

FC Bayern München

1:2

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Quelle: dpa

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Kommentare (6)

zum Forum

Thema: "Mainz 05 beendet gegen VfB Stuttgart die Leidenszeit"

zorni schrieb: am 5. November 2011 um 21:09:09
(1) (1) frank
hallo frank hui, was für ein schwachsinn. erstens kann mainz nix für den schiri, stuttgart hätte sich auch nicht beschwert und
letzte woche haben die 05er keinen 11er bekommen. alles ausgleichende gerechtigkeit. nur kein neid.
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Denker schrieb: am 5. November 2011 um 15:06:39
(9) (4) Schiedsrichter
Man könnte meinen , der Schiedsrichter wurde von Mainz " geschmiert " Wozu dient eigentlich der 4. Schiedsrichter ?
Es wird Zeit , dass solche Schiedsrichterentscheidungen nachträglich mit Kamera untersucht werden. So jedenfalls ist das eine Pleite für alle Schiedsrichter , leider auch für die Besseren in dieser Brache. Wenn so Spiele entschieden werden , braucht man keine 90 Miinuten kämpfen.
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Helau schrieb: am 5. November 2011 um 13:35:19
(3) (12) Mainz05
und letzte Woche hat Dortmundeinenklaren Elfer in Stuttgart nicht bekommen. Was soll das jammern? Wir Mainzer waren die bessere Mannschaft

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