11.10.2011, 13:04 Uhr
Ralf Rangnicks Burnout hat den Wolfsburger Marcel Schäfer ins Grübeln gebracht. (Quelle: imago)
Das Burnout-Syndrom ist unter Fußball-Profis nach Ansicht von Nationalspieler Marcel Schäfer weiter verbreitet als angenommen. Die jüngsten Fälle von Trainer Ralf Rangnick und Hannovers Torwart Markus Miller sind demnach keine Ausnahmen. "Ich denke, die Dunkelziffer ist viel höher. Ich kann mir vorstellen, dass sich viele aus Angst vor den Folgen nicht zu ihrer Krankheit bekennen", sagte der Abwehrspieler des VfL Wolfsburg der "Mainpost".
Der Selbstmord des früheren Nationaltorwarts Robert Enke hat nicht zu einem Umdenken geführt. "Was hat sich nach Robert Enke geändert? Nichts! Ich kann mich an die Appelle erinnern, menschlicher miteinander umzugehen", sagte Schäfer und kritisierte die Fans: "Aber bezeichnend war wenige Tage nach Enkes Tod unser Länderspiel gegen die Elfenbeinküste, in dem Mario Gomez gnadenlos ausgepfiffen worden ist. Das war unglaublich."
Dass das Spiel in Gelsenkirchen stattfand und Schalker Anhänger aus Rivalität zum Bayern-Angreifer gepfiffen haben könnten und Rivalität zum Fußball gehört, ist für Schäfer kein Argument. "Rivalität ja, Feindschaft nein. Denken Sie an die WM 2010. Da haben alle deutschen Fans den Bayernspielern zugejubelt", sagte der Verteidiger.
Der Fall des zurückgetretenen Schalker Trainers Rangnick habe Schäfer berührt. Er sei ein ähnlicher Typ wie Rangnick, weil er sich auch oft mit sich selbst beschäftige. Als Sportler könne man es aber nicht immer jedem recht machen. Die Leute sollten einsehen, dass man auch nur ein Mensch sei, der in seinem Beruf Erfolg haben und akzeptiert werden wolle.
Den 27-Jährigen belasten offenbar vor allem die Tage nach Niederlagen. "Teilweise ist die Öffentlichkeit, in der wir stehen, schon belastend - wenn du nach einem verlorenen Spiel beispielsweise zum Einkaufen gehst und von fremden Leuten gefragt wirst, warum du dich überhaupt auf die Straße traust", sagte Schäfer. Das gehöre zwar zum Geschäft, die Entwicklung halte er jedoch für bedauerlich.
Nach ergebnisloser Trainersuche ernennt sich Sportdirektor Frank Arnesen eigenmächtig zum neuen Teamchef. zum Video
Quelle: dapd
Pete schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 19:52:36
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Burnout
Ich kenne viele Kollegen mit diesen Symtomen, kein Hahn kräht danach.
Im normalen Berufsleben wird man dafür nicht mal
krankgeschrieben. Höchstens gekündigt !
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Thimiko schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 19:38:22
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Burn Out
Marcel Schäfer hat Recht. Auch die Fussballer sind Menschen mit Feingefühl. Nach Enkes Ableben,als viele Heuchler Besserung
gelobten hat sich Tage/Jahre später nichts geändert.Gar nichts. Blanker Hass mehr denn je.Bei den Ossis die man bis auf paar Vereine sperren sollte , so auch bei Schalke und seinen "Superfans" . Die sogar bei Länderspielen die Bayern u. BvB Spieler fertigmachen wollen. Unterste Schublade.Was will man erwarten von diesen Vereinen.Nix.
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Rüdiger schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 18:26:40
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Burnout
Oh , die armen Fussballer , machen ein Kinderspiel zum Beruf , verdienen Millionen und jammern !
Was soll der kleine Fan nur denken
der täglich zur Arbeit geht , jedoch nicht weis wo hinten und vorne ist , sich mühsam alles abspart , sich weder Urlaub noch sonstiges leisten kann !
Wer von beiden hat nu das leichtre Leben ?
ich lach mich weg !!
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