21.12.2011, 16:32 Uhr
Marco Reus weckt die Begehrlichkeiten der Top-Klubs. (Quelle: imago)
Die Spekulationen über die Zukunft von Nationalspieler Marco Reus werden auch nach der Winterpause die Bundesliga in Atem halten. Gewinnt der FC Bayern München das Rennen um den Ausnahmeprofi von Borussia Mönchengladbach oder Borussia Dortmund? Der Rekordmeister von der Isar wirbt offensiv um den 22-Jährigen, der BVB operiert aus der Deckung. "Zu Namen von Spielern, die noch bei anderen Vereine unter Vertrag stehen, äußern wir uns nicht", sagt Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vorsichtig.
Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl, der in weiser Voraussicht den Vertrag mit dem spielstarken Juwel vor dem Wechseltrubel vorzeitig bis 2015 verlängerte, ist von dem Thema zwar genervt ("Ich habe keine Lust, das Thema ständig zu kommentieren.") - doch er weiß: Der 2009 für eine Million Euro verpflichtete Reus dürfte im Sommer dem Lockruf des großen Geldes folgen. Und gegen kolportierte 18 Millionen Euro Ablöse würde sich auch der Fohlen-Manager nicht mehr wehren können.
Ein Betrag, der den Deutschen Meister aus Dortmund eigentlich abschrecken müsste, immerhin waren die Borussen lange Zeit finanziell klamm. Doch seit der Rückkehr in die Champions League ist wieder mehr Geld vorhanden. "Unsere klare Maxime, dass wir keine wirtschaftlichen Risiken eingehen, besitzt weiter Gültigkeit", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc zwar, fügt aber vielsagend hinzu: "Es gibt keine Dogmen." Schließlich denkt BVB-Torjäger Lucas Barrios offen über einen Wechsel nach. Der Revierklub scheint nicht abgeneigt, den vor zwei Jahren für 4,2 Millionen Euro verpflichteten Paraguayer zu verkaufen. Bei einem taxierten Kaufpreis von 12 Millionen Euro wäre ein Engagement von Reus keine Utopie mehr.
Reus wolle, so berichtete jüngst die "Süddeutsche Zeitung" einer "verlässlichen Quelle" zur Folge, in der Winterpause mit seiner Familie beraten, wohin die Reise gehen könnte. Für Dortmund spricht, dass er dort geboren wurde und seine Freundin dort wohnt. Allerdings hat der BVB ihn in der Jugend als nicht tauglich eingestuft und ausgemustert.
Für den FC Bayern dagegen ist Geld in keinem Falle ein Thema. "Grundsätzlich kann man eines sagen: Wenn der FC Bayern München einen Spieler verpflichten will, dann wird er ihn auch verpflichten", sagt Münchens Manager Christian Nerlinger selbstbewusst. "Da spielen zwei, drei oder vier Millionen in der Ablösesumme keine Rolle."
Doch obwohl die Bayern die beste Fußball-Adresse in Deutschland sind, kann man dort auch schnell versauern. Spieler wie Jan Schlaudraff, Lukas Podolski oder Alexander Baumjohann wurden in München nicht froh, wo in Arjen Robben, Thomas Müller oder Toni Kroos zudem starke Konkurrenten warten würden.
Borussia Mönchengladbach hat die Hoffnung daher auch noch nicht aufgegeben, dass Reus - der schon zehn Tore in der Bundesliga-Hinrunde erzielte - über das Saisonende hinaus bleiben könnte. Die jungen Profis um Reus würden merken, dass beim Überraschungs-Tabellenvierten etwas entsteht, argumentiert Rainer Bonhof. "Dieses Wohlfühl-Gefühl wollen wir bei allen Spielern so lange wie möglich aufrechterhalten, natürlich auch bei Marco", sagt Borussias Vizepräsident.
Quelle: dpa
borusse schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 21:24:21
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marc schrieb
du hast doch keine ahnung ,wegen klopp,der schafft das schon mit dem gündogan,siehe Lewandowski das hat auch ein jahr gedauert
und jetzt,also wenn ich keine ahnung habe dann halte ich lieber meinen mund,du schreibst wie ein bayernfan mit rosabrille der jetzt noch neidisch ist das der BVB denn besseren fussball spielt ,mann gewinnt nicht umsonst dreimal hinter einander gegen bayern,gegen wenn schaffen die es denn also mund abwaschen und besser nichts sagen
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duisburger schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 21:18:39
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bajuwarischer franke
keine ahnung soll ich haben,dann doch eher die BAyern ,warum holen sie dann die spieler wenn sie nicht gut genug für
bayern sind,dann stimmt doch bei der planung was nicht,sie können halt fast immer nur fertige spieler überall weck kaufen und anschliessend nicht sagen der war nicht gut genug für uns,talente kaufen und gross raus bringen ist fussballerisch ne grössere leistung und das kommt bei den bayern leider zu kurz gegenüber früher,da haben sie es auch mal gekonnt,und heute,
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steveFCB schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 20:21:09
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"Talente hätten es schwer in München"
ich finde diese aussage nich richtig. Marco ist schon viel weiter als es schlaudraff oder
baumjohann waren. und poldi is einfach nur n hohlbratze ;)
ich denke marco kann sich beim FCB durchsetzten.. die frage ist nur noch gegenb wen....
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