09.01.2012, 10:16 Uhr
Eigentlich ist das Wechseltheater beendet. Denn Marco Reus kehrt, das ist mittlerweile offiziell, zu Borussia Dortmund zurück. Doch obwohl sich Gladbachs Superstar gegen einen Wechsel zum FC Bayern München entschieden hat, bleibt seine Absage ein großes Thema beim Rekordmeister. Jetzt kommen neue Details an Tageslicht, woran der Deal mit den Bayern scheiterte. Wie der "Kicker" berichtet, forderte Reus im Falle eines Wechsels an die Säbener Straße eine Stammplatzgarantie. Dazu sei der Klub jedoch nicht bereit gewesen, berichtet das Blatt weiter.
Reus will von einer solchen Forderung allerdings nicht wissen. "Eine solche Garantie war zu keiner Zeit Inhalt der Vertragsgespräche. So etwas hat es nie gegeben", sagte sein Berater Dirk Hebel. An qualifiziertem Personal mangelt es dem FC Bayern auf Reus' Paradeposition, der offensiven Außenbahn, jedenfalls nicht. Mit Franck Ribéry und Arjen Robben ist der Rekordmeister dort erstklassig besetzt. "Vielleicht ist er deswegen auch zu Dortmund gegangen, weil er Angst hatte, dass er nicht spielen kann bei Bayern", kommentierte Robben vor einigen Tagen im Trainingslager in Doha die Transfer-Meldung. Der allgemeine Tenor lautet: Reus habe der Mumm gefehlt, sich der Herausforderung zu stellen.
Reus spricht über seine Entscheidung für den BVB und gegen die Bayern. zum Video
Sportlich sei man sich ohnehin nicht sicher gewesen, ob der 22-Jährige tatsächlich eine Verstärkung darstelle. Der Superdribbler ist zwar erprobt im Abstiegskampf und zählt schon länger zum Kreis der Nationalmannschaft, doch internationale Erfahrung fehlt ihm bisher. Kurz gesagt, Reus wurde, so scheint es, vom FC Bayern gewogen und für zu leicht befunden.
Deshalb habe der FCB auch finanziell nicht Ernst gemacht, heißt es. Die Ablösesumme von 17,5 Millionen Euro, die der BVB auf den Tisch legte, hätten die Münchner wohl auch berappen können. Noch im Dezember hatte Sportdirektor Christian Nerlinger bei Sport1 getönt: "Wenn der FC Bayern München einen Spieler verpflichten will, dann wird er ihn auch verpflichten. Da spielen zwei, drei oder vier Millionen in der Ablösesumme keine Rolle."
Im BVB-Lager sieht man in den Erklärungen der Bayern wohl vor allem eines: gekränkte Eitelkeit. Schließlich scheint sich der Deutsche Meister zu einer sportlichen Top-Adresse in Deutschland zu entwickeln. Und das ist eigentlich ein Alleinstellungsmerkmal, das der FC Bayern für sich beansprucht.
Bayern-Manager Christian Nerlinger spricht über Titel, Marco Reus und die neue Rivalität mit Borussia Dortmund. zum Video
Quelle: t-online.de
mad schrieb:
am 9. Januar 2012 um 21:21:35
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reus
weiß garnicht wo das problem ist . reus geht zu dortmund und gut . was will denn bayern damit ? in münchen kommt er doch garnicht dran
. aber der schachzug war nicht schlecht . jetzt hat dortmund ihn zu teuer gekauft und obendrein noch ein problem , denn jetzt müssen sie international weit kommen und ob das wirklich funktioniert nach dieser sch.... leistung in der CL da darf man mal gespannt sein . meine meinung - zu teuer und zu früh , gegen starke verteidiger keine chance .
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Stammplatz schrieb:
am 9. Januar 2012 um 21:18:14
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Garantie
Stammplatz-Garantie hat er in Gladbach, bei den mittelmäßigen Vereinen oder Abstiegskandidaten. Das sagt doch alles.
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Versteher schrieb:
am 9. Januar 2012 um 21:17:00
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FCB
Der FCB hat noch einen Alaba, der kommt auch noch vor Reus.
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