10.02.2012, 12:24 Uhr
Markus Babbel heuert in Hoffenheim an. (Quelle: imago)
1899 Hoffenheim hat sich mit Trainer Markus Babbel auf einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014 geeinigt. Der frühere Coach von Hertha BSC tritt die Nachfolge des entlassenen Holger Stanislawski an. "Wir wollen versuchen, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen", sagte Babbel zu seinem Amtsantritt. Die nicht ganz korrekte Formulierung einer Redewendung sorgte dann noch für ein Schmunzeln unter den Journalisten: "Dafür müssen wir alle an einem Strick ziehen." Die neue Aufgabe will der frühere Bundesliga-Profi mit viel Selbstvertrauen angehen: "Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, das wir das schaffen hätte ich es nicht gemacht. Wir müssen die Mannschaft wieder auf ihre Stärken besinnen."
Babbel, der im Dezember in Berlin entlassen worden war, soll sein Debüt bereits am Samstag im Spiel bei Werder Bremen geben. Das Amt des Co-Trainers bekleidet künftig Rainer Widmayer, mit dem Babbel bereits beim VfB Stuttgart und in Berlin zusammengearbeitet hatte.
Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp hofft auf einen Aufschwung durch den neuen Mann. "Ich hoffe, dass Babbel das Ruder wieder herumreißt und die Köpfe der Spieler freikriegt, damit die TSG wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommt", sagte er. Manager Ernst Tanner hofft darauf, dass Babbel das Selbstvertrauen der Spieler stärken kann: "Er wird in erster Linie psychologisch tätig sein müssen." Die Mannschaft sei nach den Misserfolgen der vergangenen Wochen verunsichert. Tanner räumte ein, es habe auch Verbindungen zu anderen Trainern gegeben, persönlichen Kontakt aber nur zu Babbel.
"Es ist so, dass ich das Projekt Hoffenheim schon sehr lange kenne", sagte Babbel: "Ich habe gehofft, dass der Stani die Kurve kriegt, aber leider hat es sich anders entwickelt." Nun gehe es darum, in Bremen eine gute Leistung zu zeigen. Tanner rief die Hoffenheimer Profis dazu auf, sich wieder auf die fußballerischen Grundtugenden zu besinnen: "In erster Linie müssen wir um die Punkte kämpfen", sagte der Manager, der das "Projekt Stanislawski" aber nicht als "komplett gescheitert" einstufte. Doch auf die sportliche Talfahrt habe man reagieren müssen, sagte Tanner weiter.
Stanislawski, erst im vergangenen Sommer vom FC St. Pauli nach Hoffenheim gewechselt, war am Donnerstag beurlaubt worden. Nur ein Sieg aus den vergangenen zehn Bundesligaspielen, dazu das Aus gegen den Zweitligisten Greuther Fürth im Pokal: das war zu viel für die Klubführung. "Ich bedaure sehr, dass die Mission von Holger Stanislawski zu diesem Zeitpunkt bereits beendet ist. Ich glaube nach wie vor, dass es die richtige Entscheidung war, ihn zur TSG zu holen, und ich verstehe die Enttäuschung über seinen Abschied sehr gut, denn auch für mich ist er menschlich einfach außergewöhnlich", sagte Hopp: "Gleichwohl war ein Negativtrend seit dem Herbst unverkennbar."
Auftakt für den neuen Hoffenheim-Coach, von dem viel Fingerspitzengefühl gefragt ist. zum Video
Quelle: t-online.de , dpa
Der Kaiser schrieb:
am 10. Februar 2012 um 21:20:14
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ohne Stani in die 2 Liga
Ja Ja Herr Hopp die Erste Liga wird wohl zu Teuer für Hoffenheim also ab in die zweite Liga, der Babbel hat ja
genug Erfahrung in der 2 Liga.
Vorher werden aber noch alle Stars verramscht, der billige ausverkauf.
Herr Hopp der Stani hat das nicht verdient was sie mit ihm in ihren Retro verein angestellt haben
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BL schrieb:
am 10. Februar 2012 um 21:17:43
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Babbel
So versaut er sich den letzten Rest seines guten Rufes. Wobei welchen Ruf ? Mit dem Kader in der 2. Liga den er zu verfügung hatte
wäre auch ein Herr Skibe aufgestiegen. Das war doch ein Selbstläufer und er war doch mehr in München als in Berlin ! Und dann sind da ja auch noch die letzten 6 Spiele unter Babbel, die auch nicht gewonnen wurden. Das war das Fundament für die jetzige Situation. Er wollte nicht Verlängern um den nächsten Sportlichen Schritt zu machen. Von Berlin in die Provinz ! :-D
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Neckartal schrieb:
am 10. Februar 2012 um 19:11:43
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Hoffenheim
Nicht der Stani ist Schuld an der miserablen Leistung der Manschaft . Der
Tanner gehört auch weg , denn er hat mit der übrigen
Führung und seinem
ausgeprägten bayr. Dialekt einem Norddeutschen das nicht gegönnt . Gurken
hat Freiburg rausgeschmissen , Hut ab . Gurkenstopfer bleiben eben Gurkenstopfer .
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