19.07.2011, 14:10 Uhr
Matthias Sammer stößt das Verhalten einiger Bayern-Fans sauer auf. (Foto: imago)
Nach den jüngsten Anfeindungen gegen Nationaltorhüter Manuel Neuer hat auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer den deutschen Rekordmeister dazu aufgefordert, seine Fans im Zaum zu halten. "Es ist die Aufgabe von Bayern München, das zu disziplinieren - auch wenn es den einen oder anderen Zuschauer kosten könnte", sagte der 43-Jährige dem Sportportal "Spox.com". Als "bizarr" bezeichnete er, "dass offenbar jegliche Formen des Anstands vernachlässigt werden".
Neuer war trotz der offiziellen Aussöhnung mit den Fans an einem Runden Tisch in der vergangenen Woche von fünf Fan-Gruppierungen um die Münchner Schickeria ein Verhaltenskodex auferlegt worden. Werde sich der 25-Jährige an die Benimmregeln halten, werde er von weiteren Schmähungen aus der Münchner Südkurve verschont bleiben, teilten die Ultra-Fans auf ihrer Hompeage mit. Zu dem Kodex hat sich Neuer bisher nicht geäußert, zuvor aber schon trotz der Schmähungen Lockerheit demonstriert: "Das lässt mich kalt", hatte der 20-malige Nationalspieler verlauten lassen.
Die erneuten Diskussionen um den ehemaligen Schalker waren aufgekommen, weil eine kleine Fangruppierung am Rande eines Testspiels im Trainingslager am Gardasee ein Plakat aufgehängt hatte, auf dem zu lesen war: "Du kannst auch noch so viel Bälle parieren, wir werden Dich nie in unserem Trikot akzeptieren". Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte sich von der Inschrift und den Fans distanziert und im Falle erneuter Schmähungen mit Konsequenzen gedroht. Auch die Schickeria und andere Fan-Clubs hatten sich zuvor distanziert.
Quelle: dapd
kanzler007 schrieb:
am 19. Juli 2011 um 21:07:54
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Samma mal wieder lustig
ist klar, freie Meinungsäußerung gehört diszipliniert, hat er ja so gelernt.
Und Söldnermentalität ist völlig
in Ordnung, bringt ja auch gut mehr Kohle wenn man mit dem DFB verhandelt und mit dem HSV drohen kann.
Ich finde übrigens Neuer klasse(aber wegen seiner Leistungen) und auch Bayern ist nunmal der erfolgreichste deutsche Club.
Aber ganz ehrlich bei diesem Schmerzensgeld muß auch der manu da durch:-) aber das der Sammer so viel zeit hat sich dazu zu äußern, bei den vielen Jobs,erstaunlich.
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peter schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:57:25
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@peter
ohne fans kein mega business, also sind die fans nicht egal! klar gehts ums geld das ist doch aber nichts neues! jeder punkt ist geld
wert und jeder bl verein ist eine firma die geld verdienen will und muß um zu überleben! fußball ist ein riesen wirtschaftsfaktor mit zieg arbeitsplätzen nicht nur in den verein! und die arbeitnehmer(fußballer) machen das wie jeder andere von uns auch er sucht für sich den besten arbeitgeber aus wenn er die wahl hat! ganz nüchtern gesehen!!!
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bayern fan schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:21:00
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neuer
was für ein blödsinniger kommentar. ohne uns läuft im rest fußball deutschland nix. also schön ruhig bleiben.
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