17.11.2011, 16:14 Uhr
Michael Ballack denkt an ein Karriereende im Ausland. (Quelle: imago)
Die Bundesliga könnte bald um eine schillernde Persönlichkeit ärmer werden. Michael Ballack spricht in einem Interview mit "Sky" erstmals von Abschied. Am Freitagabend muss er mit Bayer Leverkusen beim 1. FC Kaiserslautern (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) antreten. Auf die Frage ob es sein letzter Auftritt auf dem Betzenberg bei seinem ehemaligen Klub sein könnte, antwortete der Ex-Capitano: "Kann gut sein. Aus dem Bauch heraus würde ich im Moment sagen, ja. Derzeit habe ich wenig Überlegungen dahingehend, dass ich meinen Vertrag verlängern will."
Der 35-Jährige scheint von Fußball-Deutschland enttäuscht zu sein. "Nach meiner Verletzung wurde mein Fehlen bei der WM 2010 noch bedauert, dann hat sich das in vielen Diskussionen und Spekulationen ins Gegenteil gedreht", sagte der ehemalige Nationalspielmannschaftskapitän. "Am meisten getroffen hat mich, dass man mir die fußballerische Klasse abgesprochen hat und dass ich den heutigen Fußball nicht mehr prägen könne."
Daher denkt Ballack zwar an einen Abschied vom Werksklub ("Im Moment gehe ich davon aus, dass es meine letzte Saison bei Leverkusen wird"), allerdings noch nicht an sein Karriereende. "Ich fühle mich noch gut, aber was ich mache, weiß ich noch nicht. Wenn ich gesund bleibe, möchte ich noch ein, zwei Jahre auf einem guten Niveau spielen.“
Mit anderen Worten: Ballack will gerne noch weiterhin Fußball spielen, allerdings nicht mehr in Deutschland. Zu sehr scheint ihn die scheibchenweise vollführte Demontage bei der Nationalmannschaft und seine zwischenzeitliche Degradierung zum Ersatzspieler im Verein gekränkt zu haben. Am Saisonende läuft sein Zwei-Jahres-Vertrag in Leverkusen aus. Der dann ablösefreie Ballack wäre sicherlich für einige Klubs noch hochattraktiv.
Der Leverkusener weiß nichts von einem angeblichen Angebot der Italiener. News: Ballack denkt an Abschied, Löw hält zu Adler. zum Video
Seine Bundesliga-Karriere begann der vom FC Chemnitz gekommene Ballack beim 1. FC Kaiserslautern (1997-1999). Anschließend wechselte er zu Bayer Leverkusen (1999 – 2002), bevor er vier Jahre für den FC Bayern im Mittelfeld die Fäden zog (2002 – 2006). Nach vier Jahren beim Premier-League-Klub FC Chelsea (2006 – 2010) holte ihn Bayers Sportdirektor Rudi Völler 2010 nach Leverkusen zurück.
In 257 Bundesligaspielen gelangen dem torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Welt, wie er gerne genannt wurde, 76 Tore. In 105 Premier-League-Spielen traf er 16 Mal. Bei 98 Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft war er 42 Mal erfolgreich.
Quelle: t-online.de
Dickche schrieb:
am 17. November 2011 um 21:14:09
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Ballack
Ich denke, dass Ballack immer noch ein sehr guter Spieler ist. Es wäre schön, wenn er da aufhört wo er begonnen hat nämlich beim
1.FCK! Geld dürfte bei ihm sicher keine Rolle spielen und die Pfalz würde ihm zu Füßen liegen. Er braucht auch keine Spielgarantie, denn die hat er schon oft genug bewiesen und er wäre endlich wieder ein Capitano, auf den alle hören. Also Herr Ballack spitzen sie die Ohren - die Pfalz ruft!
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Paul VI. schrieb:
am 17. November 2011 um 21:05:02
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Er hätte bereits genug verdient,
um sich zur Ruhe zu setzen. Aber bei dem Bisschen Grips sind die vielen Millionen bald weg und im Alter
muß er betteln gehen. Schon blöd, wenn man sonst nichts drauf hat und vom Mop vorzeitig kalt geschasst wird.
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Armin schrieb:
am 17. November 2011 um 20:58:07
(27)
(67)
was heißt hier eigentlich
Ballackl denkt an Abschied ? Hat er denn immer noch nicht begriffen, dass er schon vor langer Zeit verabschiedet wurde?
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