17.05.2011, 08:45 Uhr
Heribert Bruchhagen nimmt Stellung zu den Saisonzielen der kommenden Saison. (Foto: dapd)
Nach seiner gescheiterten Rettungsmission am Main hat Christoph Daum beim Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt das Handtuch geworfen und den Weg für einen Neuanfang freigemacht. Während Daum am Montag seinen Abschied verkündete, wurde Vorstandschef Heribert Bruchhagen vom Aufsichtsrat im Amt bestätigt. Zudem beschloss das Kontrollgremium, dass erstmals in der Ära Bruchhagen ein Sportdirektor eingestellt wird.
"Ich freue mich, dass ich weiter das Vertrauen besitze, weil ich mich in hohem Maße für die Entwicklung der Mannschaft verantwortlich fühle", sagte Bruchhagen. Am Nachmittag hatte er sich in einem langen Gespräch mit Daum auf die Trennung von dem 57 Jahre alten Coach verständigt. "Ich kann mitteilen, dass wir zu der Entscheidung gekommen sind, dass Eintracht Frankfurt mit einem neuen Trainer den Aufstieg in Angriff nimmt", sagte Daum.
Ein letztes Mal genoss der gescheiterte Coach, der in sieben Spielen sieglos blieb und den vierten Frankfurter Abstieg nach 1996, 2001 und 2004 nicht verhindern konnte, seinen Auftritt im Blitzlichtgewitter der Fotografen. "Ich bin in der Zeit etwas gescheiter geworden, aber nicht gescheitert", sagte Daum über sein Wirken in Frankfurt. Immerhin räumte er ein: "Die schlechte Punkteausbeute ist auf keinen Fall wegzudiskutieren." Nach eigener Aussage liegen Daum bereits Anfragen ausländischer Vereine, unter anderen aus Belgien, vor.
Nach dem Abstieg in die Zweite Liga trennt sich die Eintracht erwartungsgemäß von ihrem Trainer. zum Video
Die Eintracht sucht mit Hochdruck einen erfahrenen Trainer, der den Traditionsverein auf Anhieb zurück in die Bundesliga führen kann. "Der Sportdirektor und der Trainer werden Personen meines Vertrauens sein", kündigte Bruchhagen an. Als mögliche Daum-Nachfolger sind Thomas Doll (vereinslos) und Franco Foda (Sturm Graz) im Gespräch. Den Posten des Sport-Managers könnten Jan Schindelmeiser oder Dietmar Beiersdorfer übernehmen.
Obwohl 18 Profis einen Vertrag für die 2. Liga besitzen, besteht akuter Handlungsbedarf. Denn die Eintracht muss fürchten, nach Kapitän Patrick Ochs (VfL Wolfsburg/3 Millionen Euro) weitere Leistungsträger und hoffnungsvolle Talente zu verlieren. Maik Franz, der wie Chris, Halil Altintop und Torwart Ralf Fährmann keinen Zweitligavertrag besitzt, soll beim Aufsteiger Hertha BSC hoch im Kurs stehen. Der VfB Stuttgart buhlt um die Dienste von Sebastian Jung und Sebastian Rode. Und Torjäger Theofanis Gekas besitzt eine Ausstiegsklausel.
"Einige Spieler haben doch erhebliche individuelle Schwächen. Es ist nicht meine Aufgabe, einzelne Spieler in der Öffentlichkeit zu kritisieren, aber wir haben doch ein starkes Leistungsgefälle in der Mannschaft gehabt", sagte Bruchhagen. Auch Daum kritisierte zum Abschied: "Intern habe ich einige Dinge klipp und klar gesagt. Die Eintracht hat jetzt die Chance, auf ihr Personal korrigierend Einfluss zu nehmen", sagte er und hob zum Abschied mahnend den Zeigefinger: "Ich bin vom Aufstieg überzeugt, aber es wird kein Selbstläufer."
Quelle: t-online.de , dpa
dekamama60 schrieb:
am 17. Mai 2011 um 20:31:56
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Bruchhagen
Nun erzählt mir mal keiner ein Ochs,Franz,Altintop,Chris,Köhler,Gekas.......
könnten keinen Fußball spielen
Der Däumling
sollte sich einmal an die eigene Nase fassen.Trainer war
doch Daum und nicht der Herr Bruchhagen.Bruchhagens Fehler war es
vieleicht zu schnell Skibbe zu entlassen.
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**** schrieb:
am 17. Mai 2011 um 17:49:20
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bruchhagen
müssen wir erst in die 3te liga absteigen das wir den bruchhagen loswerden? man man man...
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VfL Wob-Fan schrieb:
am 17. Mai 2011 um 17:06:47
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Bruchhagen
Kann man den Bruchhagen mit Gaddafi vergleichen ? In diesem Fall wohl ! Wenn man sich alle öffentliche Berichte ansieht, und alle
diesen Herrn Bruchhagen Unfähigkeit und Selbstherrlichkeit bescheinigt, dann sollte er zum Wohl des Vereins seine Sachen packen, und es Leuten überlassen die kompetent und uneitel sind. Es sei denn Frft. will nicht wieder in die Erstklassigkeit.
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