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Nürnberg schlägt Köln in turbulenter Partie

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Nürnberg schlägt Köln in turbulenter Partie

11.09.2011, 17:29 Uhr

Nürnbergs Markus Feulner (re.) und FC-Stürmer Lukas Podolski kämpfen um den Ball. (Quelle: dapd)

Nürnbergs Markus Feulner (re.) und FC-Stürmer Lukas Podolski kämpfen um den Ball. (Quelle: dapd)

Auch gegen zehn Nürnberger hat der 1. FC Köln den Weg aus der sportlichen Krise nicht gefunden. Die Rheinländer verloren mit 1:2 (1:2) gegen den Club und stecken nach dem dritten sieglosen Heimspiel weiter im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest. Vor 43.200 Zuschauern reichte es für das Team von Stale Solbakken nur noch zum Anschlusstor durch Adel Chihi (39. Minute), nachdem Timmy Simons den FCN mit zwei verwandelten Foulelfmetern (31./35.) in Führung gebracht hatte. Eine unrühmliche Rolle spielte Schiedsrichter Michael Weiner, der Nürnbergs Tomas Pekhart (42.) wegen angeblicher Unsportlichkeit Gelb-Rot zeigte. In der 75. Minute sah auch noch der Kölner Miso Brecko wegen Foulspiels Rot.

Von den guten Vorsätzen war bei den Kölnern so gut wie nichts zu sehen. Solbakkens Team operierte nach vorne systemlos und leistete sich in der Abwehr in Gestalt von Pedro Geromel haarsträubende Aussetzer, die mit zwei Elfmetern für den Club geahndet wurden. In der Offensive liefen sich Lukas Podolski und Co. immer wieder in der gut organisierten Hintermannschaft der Franken fest, die lange Zeit die bessere Spielanlage zeigten.

Köln verschläft die Anfangsphase

Nur eine Portion Pech verhinderte die eigentlich verdiente frühe Führung der Gäste. Nach nur 40 Sekunden überrumpelte Alexander Esswein die noch schläfrige Abwehr der Rheinländer, doch der Schuss des U21-Nationalspielers prallte an den Außenpfosten. Eine Viertelstunde später wäre Michael Rensing bei seiner Rückkehr ins Tor nach vierwöchiger Verletzungspause geschlagen gewesen, wenn ihm beim Schuss von Pekhart nicht die Latte zur Seite gestanden hätte.

Auf der Gegenseite verbrachte Alexander Stephan bei seinem siebten Bundesliga-Einsatz zunächst einen ruhigen Nachmittag zwischen den Pfosten. Nürnbergs Nummer drei im Tor kam zum Zug, weil nach Stammkeeper Raphael Schäfer auch dessen Vertreter Patrick Rakovsky wegen eines Fingerbruchs passen musste.

Geromel hat einen rabenschwarzen Tag

Mit zwei verschuldeten Strafstößen sorgte Geromel dann für die negativen Höhepunkte aus Kölner Sicht. Erst holte der 25-Jährige den Ex-Kölner Markus Feulner von den Beinen, wenig später flog Pekhart über Geromels ausgestreckte Beine. Der Belgier Simons ließ sich die Chancen nicht entgehen. Praktisch mit der ersten Möglichkeit gelang den Gastgebern durch den nachsetzenden Chihi das Anschlusstor, nachdem Stephan einen Podolski-Schuss mit dem Fuß pariert hatte.

Weitere Nahrung erhielt die Kölner Hoffnung auf eine Wende durch den fragwürdigen Platzverweis für Pekhart. Der wegen eines Fallrückziehers am Mann bereits verwarnte Tscheche sah Gelb-Rot, weil er im Zweikampf mit Geromel drei Minuten vor der Pause den Fuß hoch nahm. Er traf den Kölner allerdings nicht.

Rensing mit starker Rückkehr

Der Club blieb nach der Pause trotz Unterzahl am Drücker, allein Rensing hielt die Rheinländer mit seinen Paraden im Spiel. Erst parierte der frühere Bayern-Schlussmann gegen den eingewechselten Christian Eigler (51.), dann rettete er gegen Esswein (54.). Erst als bei den Franken die Kräfte erlahmten, wurde der Druck der Hausherren stärker. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr: 13 Minuten vor dem Ende wurde ein Treffer von Podolski wegen Abseits nicht anerkannt.

5. Spieltag

FC Augsburg

-

Bayer Leverkusen

1:4

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Borussia Dortmund

-

Hertha BSC

1:2

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FC Bayern München

-

SC Freiburg

7:0

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1. FSV Mainz 05

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:4

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VfB Stuttgart

-

Hannover 96

3:0

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Borussia Mönchengladbach

-

1. FC Kaiserslautern

1:0

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SV Werder Bremen

-

Hamburger SV

2:0

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1. FC Köln

-

1. FC Nürnberg

1:2

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VfL Wolfsburg

-

FC Schalke 04

2:1

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Quelle: dpa

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