16.02.2012, 14:44 Uhr
Claudio Pizarro (li.) und Paolo Guerrero beim Training der peruanischen Nationalmannschaft. (Quelle: dapd)
Kuriose Pferdewette: HSV-Stürmer Paolo Guerrero hat seinem peruanischen Nationalmannschafts-Kollegen Claudio Pizarro vor dem Nordderby am kommenden Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) eine ungewöhnliche Wette angeboten. "Wer gewinnt, bekommt ein Pferd vom anderen", lautet der Vorschlag des 28-Jährigen an seinen fünf Jahre älteren Freund vom SV Werder Bremen. Schlitzohr Guerrero hatte dabei wohl im Blick, dass seine neun Pferde in der Heimat noch keine großen Preise gewonnen haben.
Pizarro dagegen ist schon seit Jahren erfolgreicher Pferdezüchter und auf den Rennbahnen weltweit weitaus erfolgreicher. Zudem will der Bremer Torjäger auch keinen Kontakt vor dem Duell. Lediglich eine SMS zum Valentinstag schickte er seinem Kumpel. Die beiden lernten sich vor zehn Jahren in München kennen, seitdem verbindet sie eine enge Freundschaft.
"Ich spreche vor so einem Spiel nicht mit dem Gegner", sagte Bremens Top-Torjäger Pizarro: "Derbys sind für mich immer etwas Besonderes. Da bin ich mental noch stärker." In Hamburg wissen sie das nur zu gut. Der HSV ist das Lieblingsopfer des Stürmers. Gegen keinen Klub der Liga traf der 33-Jährige häufiger: 16-mal in 25 Spielen. Im Sommer 2009 hatte man ihn Werder fast folgerichtig abspenstig machen wollen. Der Südamerikaner winkte angesichts der Rivalität der beiden Vereine ab: "Das konnte ich damals wirklich nicht machen."
Pizarro ist bei Werder eine Ikone. Guerrero war in Hamburg lange Zeit nur ein Problemfall - launisch, verletzungsanfällig, aufbrausend. Doch seit Thorsten Fink in Hamburg das Traineramt übernommen hat, blüht Guerrero mehr und mehr auf. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten in München. Das verbindet. Der Coach gibt dem Stürmer das, was er offenbar viele Jahre lang vermisste: bedingungsloses Vertrauen.
"Von der Anzahl der Tore ist Claudio Pizarro vielleicht gefährlicher. Aber Paolo opfert sich für die Mannschaft auf. Seine Entwicklung ist sehr positiv", sagt Fink, der in seinen zwölf Punktspielen als HSV-Trainer nur drei Minuten auf Guerrero verzichtete. Der Angreifer dankte es mit sechs Toren.
Für Pizarro läuft es hingegen mit 15 Saison-Treffern bislang noch besser. Doch auch dem Bremer ist der Aufwärtstrend seines Kumpels nicht verborgen geblieben. "Er ist in einer sehr guten Verfassung. Ich freue mich für ihn", sagt der Bremer: "Wenn wir nicht aufpassen, wird Paolo auch am Samstag sein Tor machen." In zwölf Spielen gegen Werder traf Guerrero bisher allerdings nur dreimal. Pizarro ist ihm also noch ein gutes Stück voraus.
Quelle: sid , dapd
Johnny.Ray schrieb:
am 16. Februar 2012 um 19:00:19
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Guerrero
So ist das nun mal, aus einem alten Ackergaul wird so schnell kein Pizarro !!! Also tief durchatmen und anerkennen, Werder ist und
bleibt die Nummer EINS im Norden. Ansonsten dem HSV viel Glück im Rest der Saison !!!
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lebenslang blau und weiß schrieb:
am 16. Februar 2012 um 18:19:13
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Flötenspieler gegen Piratensproß
Guerrero, dann kauf schon einmal ein gutes Pferd. Der Kerl überschätzt sich mal wieder. Erst Flugangst,
Flaschenwurf und jetzt trifft er gegen Köln nur, weil die Abwehr und der Rensing sich viel zu blöd angestellt haben.
Man merkt das er mal bei den Bajuwaren gespielt hat. Glück Auf.
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Hans Albers schrieb:
am 16. Februar 2012 um 16:22:36
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Pferdewette
Da muss Pizarro aber vorsichtig sein, wenn Guerrero verliert wirft der bestimmt mit der Wasserpflasche.
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