02.02.2012, 12:40 Uhr
Noch vor Wochen war er nicht mal gut genug, um mit den Profis zu trainieren. Nun soll er urplötzlich wieder "ein wichtiger Spieler" werden können: Patrick Helmes darf beim VfL Wolfsburg wieder mit den Profis trainieren und nimmt die Kehrtwende seines Trainers Felix Magath sportlich. "Ich bin froh, der Trainer denkt sich was dabei, wenn er so etwas macht", kommentierte der ehemalige Nationalspieler seine Begnadigung gegenüber der "Wolfsburger Allgemeine".
Doch einen Seitenhieb kann er sich nicht verkneifen. "Ich fühle mich quasi wie ein Neuzugang", frotzelte der Stürmer. "Die Integration ist bislang gelungen..."
Trainer Magath hingegen will das Thema nicht zu hoch hängen. Er weiß, er muss den Spieler nun zumindest ein halbes Jahr bei Laune halten, damit er für Helmes im Sommer den Millionenbetrag erhält, der ihm vorschwebt. Daher kündigte er gleich auch, dass Helmes seine Chance bekommen werde. "Er kann ein wichtiger Spieler für uns werden", klingt jedoch schon wieder höhnisch, wenn man bedenkt, dass Magath Helmes vor einigen Wochen noch jede Qualität eines Profis für den VfL abgesprochen hatte.
Ein weiterer Bundesliga-Einsatz des 27-Jährigen scheint daher weiterhin fraglich. Magath hatte Helmes im November aus dem Profikader in die U23 verbannt, offiziell wegen seiner Defensivschwäche. "Seine Stärken sind der Torabschluss und die Chancenverwertung. Das sind nicht die Qualitäten, die wir im Moment in der Vordergrund stellen müssen. Er kann uns erst mal nicht weiter helfen", begründete der Trainer damals die Entscheidung.
Trotz mehrerer Interessenten war Helmes' Wechsel im Januar dann aber trotzdem geplatzt. Am letzten Tag der Wechselfrist zerschlug sich der gewünschte Transfer des einst so treffsicheren Angreifers zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt. Dabei hatte Helmes sogar bereits den Mietvertrag seines Hauses gekündigt. Jetzt wohnt er im Hotel. "Die Parteien konnten sich nicht einigen", sagte Spielerberater Gerd vom Bruch nur.
Auch der niedersächsische Nachbar Hannover 96 wollte den Stürmer ausleihen. Doch Magath wollte Helmes nicht zu einem direkten Konkurrenten verleihen, sondern nur verkaufen. Dabei wurden nahezu alle anderen Spieler, die den VfL verließen, lediglich ausgeliehen. Nur bei Helmes klappte die Ausleihe nach Frankfurt nicht. Jetzt muss der "Neuzugang" schauen, dass er die letzten Monate in Wolfsburg nutzt, um sich für einen neuen Verein zu empfehlen. Damit er nicht mehr im Hotel wohnen muss.
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Quelle: sid , dpa
funeddy schrieb:
am 2. Februar 2012 um 18:21:05
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Patrick Helmes
Jetzt läuft Felix Magath Amok. Der Helmes wird jetzt ein ganz wichtiger Spieler für den VFL ! Wundert mich gar nicht. Es
ist ja sonst kaum noch jemand da, der Magath´s Anweisungen nicht ins Deutsche übersetzt bekommen muß.
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Helmy schrieb:
am 2. Februar 2012 um 17:01:29
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Helmes
Helmes ist nur des Geldes wegen von Köln
weggegangen, soll er doch bleiben wo der
Pfeffer wächst. Geldgierigere Spieler versinken
schnell in der Versenkung (oder bei den Amateuren).
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graupapa28 schrieb:
am 2. Februar 2012 um 15:21:41
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Helmes
Wenn Hübner u. Bruchhagen mit Magath verhandeln...mit dem ausgebufften Magath. Wenn man tagelang verhandelt, sollte man schon wissen,
was der Gegenüber für einen Betrag aufruft! Und wenn das letzte Angebot um 18:35 Uhr dann abgeschlagen wird? Eben Frankfurt;-) Alleine die Torwartfrage; alles setzt auf junge Torhüter! In Frankfurt bekommt ein fast 39jähriger den Vorzug! Was schauen die alle, wenn Kessler irgendwann weg ist......
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