02.03.2011, 13:35 Uhr | dpa
Die Zukunft von Bernd Hoffmann beim HSV ist weiter ungewiss. (Foto: imago)
Bernd Hoffmann ist schon seit Monaten auf Werbetour in eigener Sache, doch der HSV-Aufsichtsrat tut sich schwer mit der Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden beim Fußball-Bundesligisten. Sogar Alternativkandidaten wie Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen oder der ehemalige Sportfive-Vorstand Joachim Hilke sollen im Gespräch sein. Fest steht: Hoffmann spaltet derzeit den Hamburger SV.
In einer telefonischen Probeabstimmung bei der Tagung des zwölfköpfigen Gremiums kam keine Zwei-Drittel-Mehrheit für Hoffmann zustande, erfuhr das "Hamburger Abendblatt".
Der 48 Jahre alte Hoffmann, der seit acht Jahren den Traditionsverein führt, braucht acht von zwölf Stimmen für eine Verlängerung bis 2014. Gleichzeitig geht es um die Zukunft von Marketingfachfrau Katja Kraus, die auf Betreiben von Hoffmann in den Vorstand geholt wurde. Beide Arbeitsverhältnisse enden am 31. Dezember. "Der Monat März bietet sich an für solche Entscheidungen", sagte der Ratsvorsitzende Ernst-Otto Rieckhoff, der selbst noch unentschlossen wirkt.
Alle vier im Januar neu gewählten Mitglieder des Gremiums um den Ex-Präsidenten Jürgen Hunke stehen Hoffmann kritisch gegenüber. Sie werfen ihm undurchsichtige Finanzpolitik vor und sehen das Investorenmodell um Klaus-Michael Kühne als gewagt an. Hoffmann versucht der Stimmung durch viele Einzelgespräche mit den Aufsichtsratsmitgliedern entgegenzuwirken.
Eile ist geboten, denn die Trainerfrage und die Personalplanungen für die Profiabteilung müssen geklärt werden. Zwar soll Hoffmann sich nach Informationen der "Sportbild" kürzlich mit dem ehemaligen Hoffenheimer Coach Ralf Rangnick getroffen haben. Doch richtig konkret werden kann der HSV-Chef nicht in den Gesprächen mit dem auch vom VfL Wolfsburg und anderen Klubs Umworbenen - dazu ist seine eigene Zukunft an der Elbe viel zu ungewiss. Rangnick hat sich in Wolfsburg Bedenkzeit bis Ostern erbeten.
Geht es nach Hoffmann, würde ein dynamischer Übungsleiter den manchmal amtsmüde wirkenden Armin Veh im Sommer ersetzen. Der wiederum könnte sich nach einem Telefonat mit dem designierten Sportvorstand Frank Arnesen schon vorstellen, noch etwas zu bleiben.
Quelle: dpa
HSM schrieb:
am 2. März 2011 um 16:46:11
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Hoffmann
schmeisst den Hoffmann und die K. Kraus raus. Der Hoffmann wird sich immer in die sportlichen Belange einmischen, daß kann er nicht
und hat davon keine Ahnung. Das kaufmännische war ja garnicht schlecht. Es muß endlich Ruhe in den Verein ein kehren. Sonst wird das wieder nix. Mut zur Veränderung und zum Neuanfang.
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