27.07.2010, 16:26 Uhr | dpa
Franck Ribéry dementiert "Sex gegen Bezahlung". (Foto: imago)
In der Rotlicht-Affäre um Bayern-Star Franck Ribéry hat der französische Nationalspieler bestritten, mit einer Minderjährigen "Sex gegen Bezahlung" gehabt zu haben. Die französische TV-Station "M6" sendete Auszüge aus der Vernehmung Ribérys durch die Einheit zur Bekämpfung der Zuhälterei (BRP) am vergangenen Dienstag in Paris.
"Diese Mädchen waren gekommen, um mit mir zu schlafen, wegen meines Namens, und weil ich Geld habe", beteuerte Ribéry. Ungeachtet dessen hatte Untersuchungsrichter Andre Dando wenige Stunden nach der Vernehmung ein Anklageverfahren gegen den 27 Jahre alten Profi eingeleitet. Ribérys Anwältin Sophie Bottai bestätigte in Marseille im Gespräch den Inhalt des "M6"-Berichts. "Das ist alles so richtig", sagte sie.
Der Fernseh-Sender hatte im April bereits die Sex-Affäre enthüllt. Für Beziehungen mit minderjährigen Prostituierten sieht das Gesetz in Frankreich eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren sowie eine Geldbuße von bis zu 45.000 Euro vor. Die Anklage muss aber beweisen, dass dem Kunden die Minderjährigkeit bekannt war. Die BRP kann zudem nur eingreifen, wenn es sich um einen "bezahlten Dienst" im Bereich der Prostitution handelt - was Ribéry nach den neuesten Informationen energisch dementiert.
Im "M6"-Bericht heißt es, Ribéry habe im Verhör zwar eingeräumt, dass er im vergangenen Jahr mit dem in Frankreich inzwischen berühmten Escort-Girl Zahia D. geschlafen habe. Er habe seinerzeit aber weder das damalige Alter des Mädchens gekannt (17) noch für den Sex bezahlt. Der Spieler habe den Beamten erklärt, dass er der heute 18-Jährigen damals nach dem Sex in einem Hotel in München lediglich "ein Taschengeld" in Höhe von 100 Euro gelassen habe.
Dass Ribéry ihr Alter nicht gekannt habe, hat die in Algerien geborene Zahia gegenüber der französischen Polizei bestätigt. In der Frage der Bezahlung decken sich die Aussagen allerdings nicht. Aus Zahias Vernehmungsprotokollen mit der Polizei hatte unter anderem die Zeitung "Le Parisien" zitiert, Ribéry habe für die geleisteten Dienste "700 Euro hingelegt".
Laut "M6"beteuerte Ribéry bei der Vernehmung: "Ich habe hundert Euro für die zwei Mädchen gelassen." Allerdings habe der Fußballer eingeräumt: "Ich bin auch für Flug, Hotel, Restaurant aufgekommen, das muss mich mindestens 2000 Euro gekostet haben." Die Mädchen hätten "eine schöne Zeit verbringen" wollen. Bottai hatte vergangenen Woche angedeutet, Ribéry müsse "als Sündenbock" für das desaströse Auftreten Frankreichs bei der WM in Südafrika herhalten.
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Quelle: dpa
Krystal schrieb:
am 31. Juli 2010 um 10:27:55
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@Alfred
Da sprechen wieder die Moralapostel.Über andere urteilen und selber 50 Euro in Puff tragen.
Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten
Stein!.Und wenn dieses Motto greifen würde,dann müßten sehr viele sehr ruhig sein und den Mund halten
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Ralph2 schrieb:
am 29. Juli 2010 um 15:18:19
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Ribery
Es ist langsam Genug. Man sollte den Zuhälter der Kleinen bzw. die Escordagentur anzeigen, die solche Mädchen arbeiten lässt. Wer
lässt sich den von solchen Mädels den Ausweis zeigen. Das ist doch alles voll blöde....
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user1 schrieb:
am 28. Juli 2010 um 12:12:32
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Ribéry
Mein Gott nochmal, was soll diese andauernde Berichterstattung in dieser Angelegenheit. Da ist etwas wahrscheinlich geschehen, wie es
zig-mal täglich vorkommen kann. Und wenn, dann ist das eine persönliche Sache des Spielers und er muß privat damit klarkommen. Wenn er bestraft werden sollte, ist das ebenfalls eine Privatsache. Und damit ist es doch auch gut.
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