18.01.2011, 15:00 Uhr | t-online.de, dpa
Die Trennung bahnt sich an: Theo Zwanziger (re.) und Matthias Sammer. (Foto: imago)
Dem vorsichtigen Dementi des Einen folgt neue Nahrung für Spekulationen durch den Chef: DFB-Präsident Theo Zwanziger schließt einen Wechsel seines Sportdirektors Matthias Sammer zum Hamburger SV nicht mehr aus. "Ich gehe davon aus, dass das mögliche Hamburger Angebot so gut ist, dass es ernst zu nehmen ist", sagte Zwanziger bei einer Veranstaltung von Sport und Politik in Berlin. Der DFB-Chef betonte zwar, dass er nicht genau wisse, wie das "konkrete Angebot" aussehe. Er sei aber "gespannt, wie Matthias Sammer darauf reagieren wird".
Klar positioniert hat sich am späten Abend der HSV-Aufsichtsrat. "Der Aufsichtsrat ist voll überzeugt von ihm und der Art und Weise, wie er Fußball lebt. Der HSV will ihm ein Angebot machen, dann muss er sehen, ob er beim DFB rauskommt", sagte Alexander Otto, der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende, nach der konstituierenden Sitzung. Noch am Vortag hatte Sammer selbst gesagt, dass er mit den Hanseaten zwar immer im Austausch gewesen sei, "Stand jetzt" aber beim DFB bleiben und nicht in die Bundesliga wechseln wolle. Gleichzeitig wollte er aber auch nicht ausschließen, dass sich seine Position in den kommenden Tage noch mal ändern könnte.
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Der HSV könnte genau den Ansprüchen genügen, die Sammer als Voraussetzung sieht, um seinen Posten als Sportdirektor beim DFB aufzugeben. Schließlich kennt der 43-Jährige wie kaum ein Zweiter den gesamten Nachwuchsbereich in Deutschland, ist hervorragend mit Spielern wie Vereinen gleichermaßen vernetzt. Mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet, hätte Sammer bei einem namhaften Verein wie Hamburg die Möglichkeit, hoffnungsvolle Talente anzulocken und sie langfristig an den Verein zu binden.
Entsprechend ist Sammer auch bereits in den Planungen der Hamburger als neuer starker Mann für den sportlichen Bereich vorgesehen. Als Mitglied des Vorstands soll er alle Fäden des operativen Geschäfts in den Händen halten, um beim Bundesliga-Urgestein wieder eine klare Struktur und Kontinuität reinzubringen.
Diese klaren Kompetenzen wurden ihm beim DFB in den letzten Jahren immer wieder beschnitten, im Machtkampf mit Bundestrainer Joachim Löw war er zweiter Sieger geblieben. Das Buhlen des HSV, insbesondere durch Vorstands-Chef Bernd Hoffmann, dürfte ihm da nicht nur Genugtuung sein. Und so wird sich die DFB-Spitze Ende der Woche an einer Sitzung mit der Thematik Sammer beschäftigen. "Bis zur Präsidiumssitzung wird er sich sicher bei uns melden", ist sich auch Zwanziger sicher.
Sollte sich Sammer tatsächlich für einen Wechsel entscheiden, würde er beim HSV nicht wie spekuliert auf Horst Hrubesch treffen. Dieser war ebenfalls mit den Rothosen in Verbindung gebracht worden. "Das ist alles so spannend", sagte Hrubesch nur. "Ich habe über die Medien sogar schon mein Gehalt beim HSV erfahren. Meine Zukunft ist gesichert."
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Quelle: t-online.de , dpa
sportsfan schrieb:
am 18. Januar 2011 um 20:32:16
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zu paulianer
hm, kann es sein, dass du zu sehr durch deine vereinsbrille schaust und nach dem prinzip denkst: es kann nicht sein, was nicht
sein darf. also bei einer halbwegs realistischen einschätzung von m. sammer muss man einfach davon ausgehen, dass da was bei rauskommen wird.
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sportsfan schrieb:
am 18. Januar 2011 um 20:29:31
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zu hinni
"war nichts, ist nichts, kann nichts"----wie kommst du zu diesen behauptungen? kannste das auch mal hier begründen? die reinen
fakten sprechen jedenfalls klar gegen deine begründungslosen thesen, also ehrlich.
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sportsfan schrieb:
am 18. Januar 2011 um 20:27:06
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folgen
für den hsv wäre das gut, für den dfb sicher nicht. bin überzeugt, dass es mit dem hsv langfristig nach vorne ginge. spätestens
in 3 bis 4 jahren wäre hamburg mit einer jungen mannschaft ganz vorne dabei und käme endlich von diesen zusammengewürfelten legionärsmannschaften weg, was ja nur noch nervt. und bei der eigenen nachwuchsförderung käme endlich auch was bei raus, denn da ist auch der wurm drin. der bvb macht es vor, da standen 8 spieler 22 jahre und jünger auf dem platz. geht doch.
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