29.12.2011, 13:07 Uhr
Es ist offiziell: Der SC Freiburg hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und sich von Trainer Marcus Sorg getrennt. Dies bestätigte der Verein auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. "Wir haben uns gestern dazu entschieden, Marcus Sorg mit sofortiger Wirkung von allen seinen Aufgaben zu entbinden", sagte Sportdirektor Dirk Duffner. Der bisherige Assistenzcoach Christian Streich übernimmt das Training beim Tabellenletzten.
Freiburg war Sorgs erste Cheftrainer-Station im Profifußball. Erst zu Saisonbeginn hatte der Coach die Nachfolge von Robin Dutt übernommen, der zum Ligarivalen Bayer Leverkusen gewechselt war. Für Freiburg war es die erste Trainerentlassung in der Bundesliga-Geschichte. Noch Anfang Dezember hatte Freiburgs Präsident Fritz Keller dem Trainer den Rücken gestärkt und eine Trennung ausgeschlossen: "Nein - das ist zu einfach. Und wir lösen die Dinge nicht auf dem einfachsten Weg."
Streich soll die Mannschaft auch bei einem möglichen Abstieg führen: "Wir haben ihm einen langfristigen Vertrag angeboten, er soll keine Interimslösung sein." Sorg sei "charakterlich ein besonderer Mensch" und ihm sei nichts anzulasten. Nach der Trennung von sechs Spielern noch vor Weihnachten, habe man lange darüber nachgedacht, ob dies ausreichend sei. "Wir wollten aber auch einen Impuls auf der Trainerposition setzen", sagte Duffner weiter.
In der letzten Zeit war es immer wieder zu Differenzen zwischen Sorg und der Mannschaft gekommen. Die große Mehrheit des Kaders soll offenbar erhebliche Zweifel an Sorgs fachlichen Qualitäten geäußert haben. Außerdem keimte immer wieder Kritik an Trainingsführung, taktischem Verständnis und Analysearbeit auf. Erst vor wenigen Tagen hatte Sorg mit der Ankündigung, Kapitän Heiko Butscher und Abwehrhoffnung Felix Bastians abgeben zu wollen, für Aufregung gesorgt.
Freiburg feuert Sorg. Mertesacker will Podolski. HSV denkt über Wintertransfers nach. Schalke-Fans protestieren. zum Video
Aber auch die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nachdem der Sportclub in der letzten Saison unter Dutt mit fast exakt dem gleichen Personal auf Platz neun landete, stehen die Breisgauer nun auf Rang 18, zwei Punkte hinter dem FC Augsburg. Der Aufsteiger wird zum Rückrundenstart zu Gast in Freiburg sein. Bis dahin wartet eine Menge Arbeit auf den neuen Übungsleiter Streich.
Quelle: dapd , dpa
Freiburger schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 18:50:54
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sport/club
cisse hat kein bock mehr weil der auch nur noch die Millionen im kopf hat ! über Bastians hat hier ja schon jemand ein gutes
kommentar abgegeben siehe seite.9 vom 29 Dezember 14.13.17 Uhr . ja jetzt müssen es halt die richten wo das Herz in der Brust am richtigen platz tragen. Ich hoffe der Dembele bekommt eine faire chance!!!
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FußballFan1 schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 18:46:19
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FC Freiburg - u die letzten Trainer
Tja, das klappt eben nicht immer. Mit Dutt hat man einen nobody "aus dem Hut" gezaubert, es
klappte zum Glück. Dann Sorg. Aber das klappt halt nicht immer,
mit dem nächsten nobody ist die Chance auf Versagen wieder hoch!! Ja gut,
Freiburg ist im Normalfall ein Zweitligaclub der immer wieder mal hoch kommt.
Die Zeichen stehen aber derzeit satrk auf Liga 2.
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MichelausdePalz schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 18:37:32
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Freiburg/Sorg
Was ist aus diesen Breisgaubrasilianern geworden ? Geräucherte,Schwarzwälder Würste. Die ganze Truppe, samt Führung ! Uns
Pfälzern kann`s nur recht sein, wenn andere sich selbst eliminieren.
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