04.01.2012, 11:02 Uhr
Beim FC Schalke 04 denken die Bosse an Einsparungen und wollen deshalb den Kader verkleinern. Statt wie bisher mit 29 Profis will der Revierklub mit lediglich 24 Akteuren in die Rückrunde gehen, bestätigte Manager Horst Heldt gegenüber "Spiegel.de": "Das bedeutet auch, dass man dann eben über den einen oder anderen Spieler strenger diskutiert."
Noch in dieser Winterpause sollen Jose Manuel Jurado, Ciprian Marica, Atsuto Uchida, Hans Sarpei und Alexander Baumjohann den Klub verlassen. Dies ist vor allem Sparzwängen geschuldet. Der aufgeblähte und zu großen Teilen noch von Ex-Coach Felix Magath zusammengestellte Kader verursachte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein sattes Minus.
Die Berater der entsprechenden Spieler seien bereits informiert worden, sich für ihre Klienten einen neuen Verein zu suchen. Bei möglichen Anfragen dürften die fünf Profis, die auf der Streichliste stehen, sogar vorzeitig das Trainingslager in Katar verlassen, um zu Gesprächen mit den Interessenten zu reisen.
Insbesondere mit der Freigabe für Jurado gesteht Schalke einen schweren Fehler ein. Der Spanier galt im Sommer 2010 als Königstransfer von Magath, wechselte für 13 Millionen Euro von Atletico Madrid zu den Knappen und sollte der neue Schalker Spielmacher werden. Seine Bilanz seither ist mit 39 Bundesligaspielen sowie drei Treffern und lediglich zwei Torvorlagen äußerst bescheiden. Auch Uchida, Baumjohann und Sarpei wurden noch vom Ex-Coach Magath verpflichtet, während Marica im letzten Sommer von Heldt zu den Königsblauen gelotst worden war.
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Unterdessen fand der Laktattest ohne den wechselwilligen Jefferson Farfán statt. Der peruanische Nationalspieler war erst kurz zuvor von seinem Weihnachtsurlaub aus Lima zurückgekehrt. "Das war so abgesprochen", sagte Trainer Huub Stevens. "Er hätte sonst an Neujahr fliegen müssen. Wir wollten aber, dass er Neujahr mit der Familie in seiner Heimat verbringt." Farfán soll aber mit der Mannschaft nach Katar reisen.
Unklar ist aber weiterhin, wie es mit Farfán weitergeht. Eine Einigung über den im Sommer auslaufenden Vertrag gibt es bislang nicht. Ein Angebot des Klubs mit einer deutlichen Gehaltssteigerung hatte der Spieler nicht angenommen, nun zog Schalke dies zurück. Medien berichteten, Farfáns Berater habe ein Handgeld von 14 Millionen Euro gefordert. Der Verein kommentierte die Zahl nicht. "Wir spielen auf Schalke nicht verrückt. Wir waren von seinen Forderungen ein Stück weit enttäuscht. Denen kommen wir nicht nach. Schon aus Prinzip nicht", sagte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies der "Sport Bild".
Quelle: t-online.de
Mikosch schrieb:
am 4. Januar 2012 um 20:52:46
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typisch schalke
naja die Geldsorgen lassen die Spieler ziehen, warum Uchida und Baumjohann gehen lassen, für mich ist Stevens sowieso nur
ein zweitklassiger Trainer. Am besten holt Schalke den Ailton, der spielt für Taschengeld, das kann sich selbst Schalke leisten und er brauch nicht ins Dschungelcamp. Boh sind die aus Herne West peinlich.
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dennis schrieb:
am 4. Januar 2012 um 20:13:12
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Uchida
Uchida soll weg? Ich glaube die spinnen, nur weil Höwedes hinten rechts aushilft, der höger da hinten ist eine Null
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Bobert schrieb:
am 4. Januar 2012 um 19:22:32
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Hans Sarpei
Welcher Verein will den Hans Sarpei los werden? Der findet doch sofort ne neue Verein, Schalke is sowieso ne Nummer zu klein für
ihn: Arsenal, ManU, City, München, Real und Barcelona haben bestimmt schon angefragt und sind nun in den Poker eingestiegen, er könnte der teuerste Transfer aller Zeiten werden.
Hans Sarpei ruls ;)
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