20.06.2011, 08:51 Uhr
Schalkes Sportdirektor Horst Heldt missfallen die Pfiffe gegen Jens Lehmann. (Foto: imago)
Die Jahreshauptversammlung bei Pokalsieger Schalke 04 verlief turbulent. Als die Sprache auf den Comeback-Plan mit Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann kam, drohte die Stimmung zu kippen. Die Mitglieder des Traditionsklubs reagierten auf ein mögliches Engagement des 41-jährigen früheren Schalkers mit Buh-Rufen und wütenden Pfiffen.
"Über diese Reaktion bin ich enttäuscht. Jens Lehmann hat uns nichts getan, Ralf Fährmann hätte mit ihm kein Problem", sagte Horst Heldt der "Bild"-Zeitung. Der Sportdirektor der Königsblauen bestätige allerdings die Gedankenspiele um den früheren Nationalkeeper: "Es ist noch nichts entschieden.“
Heldt hat für die harsche Reaktion der Schalker Fans kein Verständnis: "Jens hat sich doch nicht zuschulden kommen lassen." Dennoch dürfte eine Verpflichtung Lehmanns durch das klare Votum der anwesenden Mitglieder eher unwahrscheinlich geworden sein.
Auch ansonsten verlief die Mitgliederversammlung kurzweilig. Im Mittelpunkt stand dabei die schonungslose Abrechnung mit Ex-Trainer Felix Magath. In einem zehnminütigen Filmbeitrag über die vergangene Saison wurde die Schalker Achterbahnfahrt ausführlich beleuchtet und dabei vor allem auf die Misserfolge der Königsblauen unter Magath in der Bundesliga hingewiesen. Als ein Zeitungsartikel mit der Überschrift "Magath muss gehen!" in der Emscher-Lippe-Halle von Gelsenkirchen eingeblendet wurde, brandete großer Applaus auf. "Es hat einen Riss durch unseren Verein gegeben. Das darf nie wieder vorkommen. Wir alle sind ein Einig-Schalke", sagte Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies in seiner Rede.
Kurioserweise wurde der Großteil der Veranstaltung ohne Journalisten durchgeführt. Nach rund eineinhalb Stunden wurden kurzfristig die Medienvertreter von der Teilnahme an der weiteren Versammlung ausgeschlossen. 1542 der 2944 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder stimmten einem Antrag zu, wonach die Journalisten der Versammlung nicht mehr beiwohnen dürfen. Die akkreditierten Medienvertreter verließen daraufhin den Saal. "Das ist Demokratie“, kommentierte Tönnies die Abstimmung süffisant, nachdem er zuvor wie Vorstandkollege Peter Peters zwar gegen den Antrag der Mitglieder votiert hatte, aber keine Mehrheit fand.
Quelle: t-online.de
Königsblau schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:41:56
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Schalke
Schalke ist eben Kult... Schalke ist Religion und kein einfacher Verein wie viele andere. Darauf sind fast 100.000 Mitglieder und
viele, viele Fan`s stolz. Also ihr Neider und Hetzer; immer schön locker bleiben und in der nächsten Saison werdet ihr wieder viele positive sportliche Überraschungen erleben. Genau wie dieses Jahr die CL weiter als Bayern, den DFB-Pokalsieg oder den Pokalsieg in der Arroganz-Arena. Alles entgegen euren Kommentaren von euch angeblichen "Fußball Kennern".
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Firlefanz schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:39:36
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kranker Verein
alles Nieten Claudia,Fans,Spieler,Vorstand einfach Schalke.Keine Ahnung aber über alles mitreden wollen.Glück auf,in der 2.Liga
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Gerd schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:29:14
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Schalke Null Nix
Hallo Schalker..........., jetzt fehlt mir die passende Bezeichnung. Den Fans kann man nicht sagen. Die sind einfach nur
krank. Passen übrigens zum Vorstand inclusive und dem Würstchen. Wetten das Schalke in der kommenden Saison nichts, aber auch gar nichts beschicken wird. Mit den Weicheiern als Spieler die über Trainingseinheiten heulen geht nichts.
Ich bin kein Fan einens Vereins. Ich möchte nur guten Fußball sehen.
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