19.11.2011, 14:58 Uhr
Das Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 fällt aus. Grund für die Absage ist ein Selbstmordversuch des vorgesehenen Schiedsrichters Babak Rafati aus Hannover. Dies bestätigte die dortige Polizeidirektion mit Berufung auf Kölner Kollegen. Demnach habe die Polizei in Hannover den Auftrag bekommen, Rafatis Lebensgefährtin zu informieren. "Der Schiedsrichter ist nicht eingetroffen", sagte FC-Pressesprecher Tobias Schmidt: "In der Kürze der Zeit konnte kein Ersatzmann kommen. Wir können keine weiteren Angaben machen."
Rafati wurde von seinen Assistenten mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne des Hotelzimmers gefunden. Dabei sei "sehr viel Blut zu sehen" gewesen, sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger, der nach Bekanntwerden der Nachricht seinen geplanten Besuch des Frauen-Länderspiels gegen Kasachstan in Wiesbaden abgesagt hatte.
Rafati soll laut Angaben der Kölner Polizei außer Lebensgefahr sein. Das Spiel sollte von Rafati um 15:30 Uhr im Kölner Rhein-Energie-Stadion angepfiffen werden. Der Kölner Stadionsprecher unterrichtete die bereits angereisten Zuschauer wenige Minuten vor Anpfiff.
Der Kölner Sportdirektor Volker Finke bestätigte auf einer extra einberufenen Pressekonferenz die Spielabsage. Über die genauen Gründe konnte und wollte Finke allerdings keine Auskunft geben. "Wir können nicht in weiteren Details rumstochern", sagte er. Eine Absage des Spiels sei unausweichlich gewesen. "Es gab keine Chance, anders zu reagieren. Entschieden wurde von der spielleitenden Instanz über uns."
Ein Nachholtermin für die Partie steht noch nicht fest. "Das Spiel findet auf keinen Fall morgen oder Dienstag statt. Wie uns Holger Hieronymus (Geschäftsführer der DFL, d. Red.) mitteilte, ist das Spiel für diese Woche aus dem Spielplan genommen worden", sagte Finke.
Die ersten Reaktionen aus der Bundesliga fielen schockiert aus: "Ich kenne ihn sehr gut, er ist Hannoveraner. Die Nachricht hat mich sehr geschockt", sagte Mirko Slomka, Trainer von Hannover 96. Schalke-Coach Huub Stevens erklärte: "Es ist kaum zu glauben, dass so etwas passiert. Dafür finde ich kaum Worte. Die Gesundheit ist immer das Allerwichtigste. Da ist Fußball nur Nebensache. Ich kann mir vorstellen, dass nach solch einer Nachricht niemand spielen will."
Rafati pfeift seit 2005 in der Bundesliga, seit 2008 war er offizieller FIFA-Referee. Der DFB hatte allerdings im September 2011 bekanntgegeben, dass Rafati ab 2012 nicht mehr auf der Liste der FIFA-Schiedsrichter stehen wird.
Quelle: sid , t-online.de
Thomas schrieb:
am 20. November 2011 um 17:35:28
(5)
(4)
Schiedrichter Rafati begeht Selbstmordversuch
Ich kann dieses gejammere einfach nicht mehr hören ! Die armen Schiris, Profi Fußballer etc.,
sie bekommen ein Schweine Geld ( Ein Schiri pro Spiel 3500,-€ pauschal, Fußballer noch mehr) ! Was ist denn mit allen anderen die ständig unter Druck stehen und teilweise nicht wissen, was morgen ist bzw. wie es weiter geht ! ? Hej und habt Ihr euch mal Gedanken gemacht, was die armen Menschen durchmachen müssen, die solche FEIGLINGE unverhofft und unvorbereitet so finden, Blutverschmiert,Verstümmelt!!!
mehr
Kommentar melden
rolf schrieb:
am 19. November 2011 um 15:23:41
(756)
(141)
Rafati
Alles Gute für ihn !! Fussball wird da nur noch zur Nebensache. Wünsche ihm neue Hoffnung und Kraft.
Kommentar melden
Haselope schrieb:
am 19. November 2011 um 15:20:38
(689)
(103)
Rafati
Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels! Gute Besserung Herr Rafati
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Bayern optimistisch für EM und Hertha will Urteil akzeptieren. Video
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video