01.08.2011, 12:46 Uhr
Franck Ribéry (li.) und Lucas Barrios werden wohl ihren Teams zum Saisonstart fehlen. (Foto: imago)
Die Flügelzange des FC Bayern, die Innenverteidigung des VfB Stuttgart, der Sturmtank des Meisters oder der schnellste Mann auf Schalke: Fast alle Bundesligisten plagen sich wenige Tage vor Saisonstart noch mit Verletzungssorgen herum.
Bei den Bayern ist die größte Not allerdings überstanden. Vize-Weltmeister Robben, der im vergangenen Jahr wegen eines Muskelfaserrisses die komplette Hinrunde verpasste, steht vor der Rückkehr in den Kader. "Arjen ist körperlich gut drauf. Er fühlt sich aber noch nicht so sicher. Er hat noch leichte Beschwerden", sagt Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Höchstwahrscheinlich sei Robben am ersten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach aber dabei. Auf einem guten Weg ist auch Ribery. "Er hat intensiv und gewissenhaft im Kraftraum gearbeitet", sagt Heynckes.
Dramatischer ist die Lage in Stuttgart, wo nicht nur der Zeitpunkt der Rückkehr von Kapitän Matthieu Delpierre noch offen ist. Während der französische Abwehrspieler möglicherweise die komplettere Hinrunde ausfällt, füllen auch seine Nebenleute Georg Niedermeier und Serdar Tasci das Lazarett der Schwaben. Und zu allem Überfluss hat sich auch der 21-jährige Ermin Bicakcic nun mit einem Innenbandriss abgemeldet, er fällt mindestens sechs Wochen aus. Der 25-jährige Niedermeier fehlt wegen eines Ermüdungsbruchs im Oberschenkelknochen noch acht Wochen. Nur Tasci, der an einer Oberschenkelverhärtung laboriert, darf auf einen Einsatz gegen Schalke 04 hoffen.
DFB-Pokalsieger Schalke und Borussia Dortmund fehlen dagegen definitiv wichtige Eckpfeiler beim ersten Kräftemessen. Meister Dortmund muss das Eröffnungsspiel der Saison gegen den Hamburger SV ohne Lucas Barrios bestreiten. Der Angreifer hatte sich bei der Copa America einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Die gleiche Verletzung erlitt Schalkes Flügelstürmer Jefferson Farfan in der Vorbereitung auf die Südamerikameisterschaft.
Aber auch Leverkusen und Bremen plagen Sorgen. Doch während Vize-Meister Bayer 04 noch lange auf Nationaltorhüter Rene Adler verzichten muss, deutet sich an der Weser eine Rückkehr nach langer, langer Zeit an. Naldo, den ein Knochenödem die komplette Vorsaison gekostet hatte, ist wieder in das Training eingestiegen. "Es hat großen Spaß gemacht und war ein super Gefühl, nach so langer Zeit wieder mitzuspielen", sagt Naldo. Einer überstürzten Rückkehr in die Startformation schiebt Trainer Thomas Schaaf aber einen Riegel vor. "Wir wollen ihn nicht unnötig unter Druck setzten", so der 50-Jährige. (Klicken Sie sich durch die verletzten Stars)
Quelle: sid , t-online.de
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