21.08.2010, 17:24 Uhr | dpa
St. Paulis Florian Bruns gibt Freiburgs Schuster einen kleinen Schubser. (Foto: Reuters)
Kultklub FC St. Pauli hat sich mit einem spektakulären Auswärtssieg beim SC Freiburg in der Bundesliga zurückgemeldet. Beim verdienten 3:1 (0:0) im Breisgau drehten Fabian Boll (83.), Richard Sukuta Pasu (89.) und Fin Bartels (90.+1) die Partie mit drei Toren in den letzten zehn Minuten noch um. Papiss Cissé hatte die schwachen Freiburger selbst erst in der 78. Minute in Führung gebracht. Die rund 3.000 St.-Pauli-Fans unter den 24.000 Zuschauern feierten ihre Mannschaft mit lautstarken Gesängen. Den bis dato letzten Bundesliga-Sieg hatte der Aufsteiger am 9. März 2002 ebenfalls gegen Freiburg gefeiert (1:0).
In diesem lange Zeit schwachen und erst am Ende mitreißenden Spiel waren die Hamburger schon vor der turbulenten Schlussphase die bessere Mannschaft mit den deutlich besseren Chancen gewesen. Holger Stanislawski bewies bei seiner Bundesliga-Premiere als Trainer eine glückliche Hand, denn die Torschützen Sukuta Pasu und Bartels hatte er kurz zuvor erst eingewechselt.
Dabei war der Saisonstart für beide personell alles andere als glücklich gelaufen. Beim SC Freiburg fehlten die verletzten Ömer Toprak, Johannes Flum und Igor Pamic, während die zuletzt angeschlagenen Heiko Butscher (Nacken), Jan Rosenthal und Cissé (Grippe) noch rechtzeitig fit wurden. Bei Pauli blieben derlei Erfolgsmeldungen zunächst aus: Nach Torwart Thomas Kessler und dem namhaftesten Neuzugang Gerald Asamoah hatte sich vor der Partie auch Spielmacher Charles Takyi (Knie) verletzt. Dazu setzte Stanislawski überraschend Kapitän Fabio Morena auf die Bank und beorderte stattdessen Markus Thorandt ins Abwehrzentrum.
Trotzdem hatten die Gäste bereits in der 6. Minute durch Takyi-Ersatz Rouwen Hennings und den ehemaligen Freiburger Florian Bruns eine gute Doppelchance, Ersatz-Kapitän Marius Ebbers schoss per Fallrückzieher ebenfalls nur knapp am Tor vorbei (19.). St. Pauli stand in der Defensive sicher und wirkte im Spiel nach vorne deutlich kombinationssicherer und zielstrebiger. Gegen schwache und vor allem im Spielaufbau erschreckend fehlerhafte Freiburger reichte das aus.
In der zweiten Halbzeit kippte die Partie zunächst ein wenig zu Gunsten des SC, auch weil der Aufsteiger sein Spiel der ständigen Nadelstiche bei rund 30 Grad im Badenova Stadion nicht dauerhaft durchhalten konnte. Cissé vergab in der 59. Minute die erste gute Möglichkeit für die Freiburger, die sich dem Tor bis dato nur in Form eines harmlosen Schusses von Felix Bastians (41.) genähert hatten.
Das 1:0 des Stürmers aus dem Senegal hielt aber nur drei Minuten, dann schlug St. Pauli gleich dreimal zurück. Schon nach dem 1:1- Ausgleich waren fast alle Ersatzspieler und Betreuer vor Freude aufs Spielfeld gelaufen, nach den Siegtreffern von Sukuta Pasu und Bartels kannte der Jubel keine Grenzen mehr.
Quelle: dpa
bascokur schrieb:
am 21. August 2010 um 21:29:35
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Freiburg
Mein Gott !!!! Nur altbekannter naiver Fußball von Freiburg !!!! Wacht auf, so habt ihr in der Bundesliga nichts verloren. Das war
Mittelmaß 2.Liga. Ganz einfach schlecht.............
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Tulpe schrieb:
am 21. August 2010 um 21:28:03
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FC St. Pauli Hamburg
Hallo, mein Club war noch nie DM. Aber so von hinten durch die Brust kann es endlich einmal klappen. Ahoi!
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Nobby schrieb:
am 21. August 2010 um 21:01:37
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Pauli for ever!
Geil, einfach nur geil.
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