04.02.2012, 10:01 Uhr
Hoffenheim-Coach Holger Stanislawski findet deutlich Worte für seine ehemaligen Spieler. (Quelle: imago)
Dicke Luft in Hoffenheim. Nach dem Abgang des Mittelfeldspielers Gylfi Sigurdsson und Stürmer Chinedu Obasi tritt nun 1899-Coach Holger Stanislawski nach. "Wir wussten, wir haben Obasi und Sigurdsson abgegeben, weil sie einfach keinen Bock mehr hatten, bei uns zu spielen. Das haben sie uns über ihre Berater ausrichten lassen", sagte Stanislawski gegenüber "Bild.de".
Damit prangert der Trainer die Unberechenbarkeit und Unzuverlässigkeit der Spieler an. Stanislawski hat nach nur sechs Monaten in Hoffenheim die Faxen dicke. Fast die halbe Mannschaft stellte er auf den Prüfstand. Zuletzt trennten sich die Kraichgauer von Vedad Ibisevic, der zum VfB Stuttgart wechselte.
Zumindest finanziell profitiert der Verein von den Abgängen der ehemaligen Stammspieler. Hoffenheim spart alleine durch die Transfers von Obasi und Sigurdsson rund 2,5 Millionen Euro Gehalt in der Rückrunde. "Wenn wir ein Etatloch von zehn Millionen plus x haben, müssen wir da ran. Es bringt nichts, wenn wir uns von Meier, Müller, Schulze trennen, die 50.000 Euro verdienen!", sagte Stanislawski.
Sportlich muss 1899 am Samstag gegen Aufsteiger FC Augsburg ran (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Dabei steht Neuzugang Srdjan Lakic im Fokus. "Die Leute sollen sich überraschen lassen, ob er in der Startelf oder nur im Kader steht", sagte der Trainer. Der vom Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg in letzter Sekunde ausgeliehene Kroate trainierte am Donnerstag erstmals mit seiner neuen Mannschaft. "Ich fühle mich körperlich gut", erklärte Lakic.
"Endlich einer, der sich freut, dass er bei uns ist", sagte Stanislawski über den Neuzugang. Der Stürmer habe einen guten Charakter. "Der sagt, was er denkt. Das ist gut", sagte Stanislawski. Zurück in die Hoffenheimer Stammelf kehrt definitiv Marvin Compper, dagegen fehlt weiter der beim Afrika-Cup weilende Isaac Vorsah.
Quelle: t-online.de , sid , dapd , dpa
Winfried schrieb:
am 4. Februar 2012 um 17:48:21
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Spieler
Ich wundere mich immer wieder wie blauäugig so manche Vereine und vor allen Dingen manche Zuschauer sind. Geben ihr sauer verdientes
Geld für die Bezahlung von Spielern aus, die nichts anderes im Sinn haben als nur abzocken. Wer glaubt, dass sich solche Leute für den Verein einsetzten muss blind sein. Jeden Samstag kann man sehen, wie egoistisch diese Leute sind wenns darum geht uneigennützig für die Mannschaft zu spielen!
Von mir bekommen die keinen Cent, auch die Bezahlsender nicht!
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einstein schrieb:
am 4. Februar 2012 um 16:43:45
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hoffenheim
Letztlich tragen DFB, UEFA und FIFA die Verantwortung dafür, dass Verträge nichts mehr gelten. Auch halte ich überhaupt nichts
davon, dass Vereinswechsel nnerhalb der laufenden Saison möglich sind. Dies trägt zur Wettbewerbsverzerrung bei und spielt windigen Beratern und Spielern in die Karten.
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burghard schrieb:
am 4. Februar 2012 um 16:31:17
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hoffenheim
In der Beraterszene scheinen sich eine Menge dunkle Gestalten zu tummeln. Die Vereine sollten sich endlich einmal darauf
verständigen, die Herren, die mehrfach negativ aufgefallen sind, ins Leere laufen zu lassen. Dies gilt selbstverständlich auch für div. Spieler (Diego, Jones etc.). Aber das wird wohl Wunschdenken bleiben
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