17.04.2011, 12:19 Uhr
Zwei Jahre lang Talent und Trainer beim FC Bayern München: Thomas Müller (li.) und Louis van Gaal. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Das erste Spiel des FC Bayern München nach Louis van Gaal ist noch nicht angepfiffen, da versucht sich Thomas Müller bereits an einer historischen Einordnung der knapp zwei Jahre des niederländischen Erfolgstrainers beim Rekordmeister: "Wir werden in den kommenden Jahren möglicherweise weiterhin seinen Stempel bei Bayern sehen, weil er die Mannschaft trotz seiner relativ kurzen Amtszeit hier geprägt und ihr eine Spielidee gegeben hat", sagte der 21-Jährige der "Bild am Sonntag".
Diese Spielidee, den Ball und somit auch den Gegner zu kontrollieren, war in der Vorsaison unanfechtbar, führte sie doch zum Gewinn des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokal und bis ins Endspiel der Champions League. Sogar die Nationalmannschaft - dank der dort den Ton angebenden Bayern-Spieler - imitierte während der WM in Südafrika van Gaals Erfolgssystem.
Solange er gewann, hatte van Gaal so recht, dass er hemmungslos das "Feierbiest" herauslassen durfte. Als er nicht mehr gewann, weil die gewohnte bayerische Dominanz sich statistisch in ausführlichem Ballbesitz erschöpfte, wollte er aber immer noch recht haben. Punkte und Pokale als Argumente aber waren ihm gegenüber der kritischen Bayern-Führung ausgegangen.
Vorzeitig entlassen worden zu sein, hat van Gaal jedoch nicht Thomas Müllers Wertschätzung gekostet. Wie auch? "Er war mein Förderer, unter ihm habe ich den Durchbruch bei den Profis geschafft. Nicht jeder Trainer hätte einem jungen Spieler wie mir gleich das Vertrauen geschenkt. Irgendwann werde ich mich sicherlich bei ihm bedanken", sagte der Weilheimer, der es als Nachwuchsspieler im ersten Jahr unter van Gaal auf 13 Treffer in der Bundesliga brachte und später sogar WM-Torschützenkönig wurde.
Van Gaals Debütsaison in der Bundesliga war jene des Durchbruchs für Müller. Man habe selten bei einem Team so eine klare Handschrift gesehen, lobte der Offensivmann. "Und da ja viele Spieler hierbleiben, die unter ihm gespielt haben, wird sein Stil nicht so schnell verschwinden."
Bayern entlässt den Trainer. Fan Elmar regt sich über das Verhalten des Holländers und die Leistungsverweigerung des Teams auf. zum Video
Quelle: t-online.de , sid
Kalle schrieb:
am 17. April 2011 um 18:52:45
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Bayer
Bayer schenkt Bayern den 3. Platz. Man kann ja verlieren, aber wie?
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graupapa28 schrieb:
am 17. April 2011 um 18:28:35
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Nörgler
ja, genau so ist es. Das war ja immer das Problem der Bayern; dieses ewige Ballgeschiebe in der eigenen Hälfte! Vor der WM spielte
die Mannschaft dann diesen begeisternden, schnellen Offensivfußball....Eben das, was Hoffenheim und jetzt Dortmund zelebrieren.
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Himbeertoni schrieb:
am 17. April 2011 um 17:50:45
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Heinckes ROTE Karte
Das war doch absolute Wettbewerbsverzerrung, angefangen mit einem Eigentor. Jupp Heinckes, du solltest mindestens 3 Jahre
gesperrt werden. DFB und Bayern sind natürlich ein Clan. Schlimmer gehts nicht .
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