30.07.2010, 08:33 Uhr | t-online.de
Mario Gomez wird auf dem Transfermarkt heiß gehandelt. (Foto: imago)
Plant Felix Magath bereits den nächsten Transfer-Coup? Nach der sensationellen Verpflichtung der spanischen Torjäger-Legende Raul von Real Madrid buhlt Schalke 04 um die Gunst eines weiteren Top-Stürmers. Kein geringerer als Mario Gomez ist bei den Königsblauen im Gespräch. Beim Vize-Meister scheint mittlerweile nichts mehr unmöglich. Sollte der Stürmer des FC Bayern tatsächlich in den Ruhrpott wechseln, könnte dieser Deal gleich eine Kettenreaktion weiterer Millionen-Transfers auslösen. (Zum Durchklicken: Die Top-Transfers der Saison)
Manager Horst Heldt, der erst vor wenigen Wochen von Stuttgart nach Schalke wechselte, kennt Gomez aus gemeinsamen Tagen im Schwabenland. Und Magath gilt aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart 2003 als Entdecker und Förderer des heute 25-Jährigen. Der Schalke-Coach kündigte bereits an, zusätzlich zu Raul einen Top-Angreifer verpflichten zu wollen. Sein Anforderungsprofil: "Einer, der neben Raul die Aufmerksamkeit auf sich zieht."
Geld für weitere Transfers hat Magath erst kürzlich dem Aufsichtschef Clemens Tönnies aus den Rippen geleiert. 25 Millionen Euro darf Magath noch ausgeben. Dazu kommen noch die 7,5 Millionen Euro aus dem Westermann-Transfer zum Ligakonkurrenten Hamburger SV. Laut "Bild"-Zeitung sollen die Bayern bereit sein, ihren glücklosen Angreifer, der noch bis 2013 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag steht, für 20 Millionen Euro ziehen zu lassen. Im Gegenzug könnte Schalke einem Wechsel von Manuel Neuer zur kommenden Saison zustimmen. Der Nationalkeeper steht beim FC Bayern schon länger ganz oben auf der Einkaufsliste.
Felix Magath sucht weiter nach Verstärkungen und buhlt nun um Bayern-Stürmer Mario Gomez. Die Beiden sind alte Bekannte. zum Video
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Sollte Gomez den FC Bayern verlassen, wäre Platz für Edin Dzeko im Kader des Meisters. Trainer Louis van Gaal heizte unlängst das Thema an, als er vom Wolfsburger Goalgetter in den höchsten Tönen schwärmte. "Edin ist ein wertvoller Stürmer, ich interessiere mich für ihn." Noch mauern alle Beteiligten. Gomez-Berater Uli Ferber sagte gegenüber der "Bild": "Ich schließe einen Wechsel innerhalb der Bundesliga aus." Und Magath fügte hinzu: "Ich denke nicht über Gomez nach." Allerdings sind das die üblichen Floskeln im großen Transfer-Poker. Die Halbwertszeit solcher Aussagen beträgt zuweilen keine 24 Stunden.
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Das gilt auch für die Ansage von Wolfsburgs Manager Dieter Hoeneß, der Dzeko erneut für unverkäuflich erklärte. "Die Diskussion ist beendet. Edin Dzeko wird in dieser Saison definitiv beim VfL spielen." Bekanntlich sieht das der Angreifer anders. Auch der wechselwillige Zvjezdan Misimovic, den Magath ebenfalls nach Schalke locken möchte, hat offiziell bei den Wölfen Wechsel-Verbot. Aller Dementis zum Trotz ist auch ein Tausch Dzeko gegen Gomez plus eine zusätzliche Millionen-Summe laut "kicker" im Gespräch. In diesem Fall würde Schalke leer ausgehen.
Letztlich geht es wieder einmal ums liebe Geld. Der 24-jährige Dzeko kostet zur Saison 2011/12 festgeschriebene 40 Millionen Euro. Für einen früheren Wechsel verlangt der VfL 10 bis 20 Millionen Aufschlag. Ein ordentlicher Batzen. Doch der FC Bayern hat noch Anatolij Tymoschtschuk in der Hinterhand. Der Ukrainer kommt nicht an Mark van Bommel und Bastian Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld vorbei und liebäugelt mit einem Wechsel. Wolfsburgs Coach Steve McClaren sucht indes noch händeringend einen Sechser. Das würde passen. Dieter Hoeneß wollte ein Interesse des VfL an dem Ukrainer weder bestätigen noch dementieren. Auch ein Tausch Dzeko gegen Tymoschtschuk plus einen hohen Millionenbetrag würde Sinn machen. Und dann ist da noch Jefferson Farfan. Sollte Gomez bei den Königsblauen anheuern, dürfte der Peruaner gehen. Wolfsburg ist im Gespräch. Dann hätten die Wölfe einen Dzeko-Ersatz und könnten den Bosnier Richtung München ziehen lassen.
"Wir kaufen keinen Stürmer", wies van Gaal die Spekulationen über eine Verpflichtung Dzekos jedoch zurück. Dagegen ist der Coach des Rekordmeisters nicht abgeneigt, einen Angreifer abzugeben. "Wir haben vier Stürmer, das sind zwei zu viel. Das habe ich immer gesagt", erklärte der Niederländer: "Meine Erfahrung ist: Wenn Spieler gerne weg wollen, ist es besser, wenn sie gehen." Von allen Seiten hagelt es also Dementis. Nichtsdestotrotz! Gomez, Dzeko, Misimovic, Tymoschtschuk, Farfan: In der Bundesliga bahnt sich ein Millionen schwerer Ringtausch ab. Fällt ein Mosaikstein, dürften einige weitere mit fallen.
Quelle: t-online.de
Paulchen schrieb:
am 30. Juli 2010 um 18:22:34
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der Blinde
Die Bayern sind neben dem HSV die einzige Bundesligamannschaft die in ihrer eigenen Stadt nicht die Mehrheit der Fußballfans
hinter sich hat. Klar will der Gomez auch mal erleben wie es andersherum ist.
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Frank schrieb:
am 30. Juli 2010 um 18:19:10
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Gomez
@GB, na, ja, mein Vorschreiber hat ja nun überhaupt keine Ahnung, was Magath und Transferpolitik betrifft. Denn das war ja die Kunst,
kaum Geld ausgegeben und trotzdem gute Spieler verpflichtet und fast noch Meister geworden....Allerdings gebe ich ihm in einer Aussage recht, dass Gomez eine Lusche ist und nie und nimmer 20 Mio wert. 1 Mio. würde ich noch angehen lassen. Aber nee, lass ma, da können die lieber den Klose holen.
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GB schrieb:
am 30. Juli 2010 um 18:03:43
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Gomez
Herzlichen Glückwunsch S04, so richtet euch Magath richtig zu grunde,am Ende wieder kein Titel, Millionen verbrannt und Magath
weg(Wetten?), anstatt Schulden zu begleichen, Millionentransfers für einen alternden Star und evtl. für diese Lusche Gomez,die Transferpolitik im winter war schon vom feinsten, dieser Herr wird wahnsinnig überschätzt!!!In 3 Jahren RL, wenn ihr Glück habt, das war's denn, der Fleischer hat auch keine Ahnung und fährt gemeinsam mit Magath das Ding gegen die Wand, ole,ole!!
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