16.06.2010, 09:03 Uhr | t-online
Schalkes Marcelo Bordon könnte bald für den FC St. Pauli auflaufen. (Foto: imago)
Nach der Verpflichtung von Moritz Volz plant Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli den nächsten Transfercoup. Schalkes Abwehr-Urgestein Marcelo Bordon soll in den Fokus von Pauli-Sportchef Helmut Schulte gerückt sein. "Ein Spieler wie Bordon ist für uns immer interessant. Keine Frage!" wird Schulte in der "Bild"-Zeitung zitiert. Der Verteidiger würde gerne noch zwei Jahre in Europa spielen um anschließend in Brasilien in Fußball-Rente zu gehen. Sein Vertrag auf Schalke läuft noch bis 2011.
Dass der 34-Jährige bei Königsblau auf der Abschiebeliste steht, wird schon länger kolportiert. Felix Magath will seinen Kader für die kommende Saison neu aufstellen und könnte in diesem Zuge gut auf den dienstältesten Schalker verzichten, zumal er in Bordon, Neuzugang Christoph Metzelder, Benedikt Höwedes, Heiko Westermann und Carlos Zambrano fünf gelernte Innenverteidiger auf der Gehaltsliste stehen hat. Bei geschätzten drei Millionen Euro Jahresgehalt wäre Bordon erster Streichkandidat. In Hamburg würde der Brasilianer auf einen alten Kollegen treffen. Gerald Asamoah ist bereits beim Kiez-Klub gelandet.
Derweil geht bei Hertha BSC der Kampf um die Absteiger weiter. Wie die "Bild" berichtet, ist der niederländische Meister Twente Enschede an Adrian Ramos interessiert. Zwar hat der Stürmer noch Vertrag in Berlin und Trainer Markus Babbel plant fest mit dem Kolumbianer für die kommende Saison, doch Ramos will weg. Denn in Holland könnte er Champions League spielen, statt in der 2. Liga über die Dörfer zu tingeln. "Ja, Twente hat Interesse bekundet", sagte Ramos-Berater Helmuth Wennin. "Aber ein konkretes Angebot liegt noch nicht vor." Sechs Millionen soll Twente laut "Bild" bereit sein, für den Torjäger hinzublättern, aber auch 1899 Hoffenheim denkt über eine Verpflichtung nach - mit einem Investitionsvolumen von acht Millionen Euro.
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Sollte Ramos den Hauptstadtklub tatsächlich verlassen, könnte mit Rob Friend bereits ein Ersatz auf der Matte stehen. Der Kanadier wird seinen Verein Borussia Mönchengladbach auf jeden Fall verlassen, Hertha gilt als eine Option für die kommende Saison. Nach Presseberichten sind die Verhandlungen schon weit vorgeschritten. Die Gespräche zwischen Gladbach und Berlin sollen kurz vor dem Abschluss stehen. Andreas Kirsch, Berater von Friend, sagte zur "Bild": "In England geht es finanziell noch um eine höhere Größenordnung. Robs robuste Art und sein Kampfgeist würden gut dahin passen, er will auch eigentlich lieber im Oberhaus spielen. Aber Berlin ist auch ganz interessant…“
Ein weiterer Kandidat auf den Posten im Hertha-Sturm ist Markus Rosenberg. Die "B.Z." brachte den schwedischen Nationalspieler ins Gespräch, er steht schon seit zwei Jahren auf Herthas Wunschliste. Nach einer schwachen Saison kann der Stürmer Werder Bremen jetzt für eine kleine Ablöse verlassen. Allerdings soll der Anspruch der Stürmers die erste Liga sein. Da wird Hertha-Manager Michael Preetz noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten müssen.
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Quelle: t-online.de
Sailor 45 schrieb:
am 21. Juni 2010 um 00:08:54
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St. Pauli
ist ja schön und gut dass sie sich nach Spielern umsehen. Aber mal ehrlich- die Bundesligageschichte ist gepflastert von
Verpflichtungen älterer Spieler die nur noch das Gnadenbrot verdienen wollen. Schulte, überleg dir gut was du willst.
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Fimpen schrieb:
am 17. Juni 2010 um 18:06:32
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Thema: "Transfermarkt: St. Pauli an Schalkes Bordon interessiert"
Ballack und Ribéry bekommen wir auch noch ;)
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Ein Schalker schrieb:
am 17. Juni 2010 um 13:14:54
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Bordon Wechsel ?
1. Ist Magath alles zuzutrauen.
2. Bordon ist sein Geld wert.
3. Schalke ohne Bordon in der nächsten Saison ist wie ein
Pils ohne Schaum.
4. Nur mit Nachwuchsspielern ist in der Chamions-Leage kein Blumentopf zu gewinnen.
Einfach drüber nachdenken.
PS: Bordon wäre (nicht nur) für Pauli immer ein Gewinn !
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