24.02.2012, 14:21 Uhr
Jupp Heynckes gerät in München in Erklärungsnot. (Quelle: imago)
Beim deutschen Rekordmeister Bayern München brodelt es. Und immer mehr gerät Trainer Jupp Heynckes ins Zentrum der Kritik. Nun hat sich Ex-Bayern-Coach Udo Lattek zu Wort gemeldet und Heynckes erstmals angezählt. "Uli Hoeneß hat ihn ja schon mal entlassen. Nächstenliebe und Freundschaft gibt es im Fußball nicht", sagte der erfolgreichste deutsche Trainer beim TV-Sender "Sport1". "Wenn es in der Mannschaft nicht läuft, ist automatisch der Trainer gefragt, und dann muss der Trainer sich stellen."
"Wenn irgendwas nicht funktioniert mit der Mannschaft", müsse man einen Schlussstrich ziehen, so der 77-Jährige. Dann sei es Zeit zu sagen: "Das war's, es war eine schöne Zeit, jetzt müssen wir wieder was Neues tun. Aber woher soll man jetzt einen guten Mann holen?", fragte der ehemalige "Doppelpass"-Experte.
Das sagt Fußball-Legende Udo Lattek über die Bayern. Vor allem das Thema Ribéry fuchst den ehemaligen Trainer. zum Video
Zur Leistung der Mannschaft in Basel äußerte sich Lattek, der insgesamt sechs Meisterschaften mit den Bayern gewann, höchst kritisch: "Die Leistung stimmt mich bedenklich. Da war zu wenig Biss drin. Man muss sich fragen: Woran liegt das, gibt es Streit oder Missgunst in der Mannschaft? Meine Erfahrung sagt mir, dass irgendetwas da ist, das die Mannschaft daran hindert, so zu spielen, wie sie kann. Die Bayern sind keine geschlossene Einheit, und das Feuer hat gefehlt, das Spiel zu gewinnen."
Jupp Heynckes, in Mönchengladbach einst Co-Trainer unter Lattek, nahm die Kritik an seiner Person vor dem Spitzenspiel gegen Schalke 04 am Sonntag zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. "Die Kritik ist berechtigt, auch an meiner Person. Ich bin verantwortlich für das Ganze, deshalb muss ich versuchen, die Wende herbeizuführen. Darüber hinaus mache ich mir aber keine Gedanken", sagte der 66-Jährige am Freitag in München.
Das 0:1 beim FC Basel sei ein Spiel gewesen, "was den Letzten aufgerüttelt haben muss. Wir können nur noch in eine Richtung gehen, und zwar gemeinsam", führte Heynckes fort und appellierte wie Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge an Teamgeist. "Das muss über allem stehen, die persönlichen Interessen müssen hinten angestellt werden", stellte Heynckes klar.
Auch einen von der "Bild-Zeitung" ans Licht gebrachten Kabinenkrach zwischen den Nationalspielern Thomas Müller und Holger Badstuber sah Heynckes positiv: "Eine gesunde Streitkultur ist gut. Ein Zeichen, dass die Mannschaft lebt." Das müsse am Sonntag auch auf dem Platz gezeigt werden.
Quelle: sid
Schroederfreund schrieb:
am 24. Februar 2012 um 21:25:39
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(25)
udo
Es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis Heynckes entlassen wird. Er ist zwar ein guter Trainer, aber mit dem Haufen
arroganten Stars aus München kommt er einfach nicht klar.
I
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Herbert Schauer schrieb:
am 24. Februar 2012 um 20:35:04
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Bayern
Was war denn diesmal der Grund für die Niederlage in Basel. Ball viereckig,Tor zu klein, Kartoffelacker oder war der Schiedsrichter
schlecht.
Jetzt soll es am Trainer liegen , aber es liegt wohl eher am Vorstand.Um das Ziel das CL-Finale in München zu gewinnen zu erreichen hätte Bayern sich dementsprechend verstärken müssen.Robben und Ribery haben ihre beste Zeit hinter sich und sind ausrechenbare Egoisten .Namen schiessen keine Tore.
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Wilhelm schrieb:
am 24. Februar 2012 um 20:26:05
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FC Bayern
Wo ist die Bremse bei den Bayern? Auch ohne Robben wurde gut gespielt. Die Gegener von Bayern haben leichtes Spiel , da diese zu
durchschaubar sind. Es widerholt sich dauernd das gleiche widerliche Bild.
Man spiel statisch hinten herum und hat überhaupt kein System nach vorne. Die Flügelflitzer werden genausogut abgeschirmt,wie Gommes in der Mitte. Für gute Angriffe sind die Bayern zu lahm. Sie stochern herum und wundern sich dann über die Konterchancen der Gegner. Mein Tipp:Tempo nachj vorn
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