25.10.2011, 10:22 Uhr | ost
Reines Kalkül: Uli Hoeneß nimmt die Mannschaft aus der Schusslinie. (Quelle: imago)
Ein Kommentar von Oliver Strerath
Das ging ja schnell. Da hat der FC Bayern München mal zwei Spiele in Folge nicht gewonnen. Schon glaubt halb Fußball-Deutschland, dass der deutsche Rekordmeister dabei ist, die Nerven zu verlieren. Jedenfalls fütterte Uli Hoeneß nach dem 1:2 in Hannover diesen Glauben mit reichlich Aussagen. Vermeintlich. Dahinter steckt aber sicherlich ein ganz anderes Kalkül des Bayern-Präsidenten, der der Liga einmal mehr vormacht, wie das Geschäft läuft.
Hoeneß wetterte gegen die Unparteiischen. Und stellte Hannovers Pinto an den Pranger, weil dieser mit seiner Schauspielerei die Rote Karte gegen Jerome Boateng provoziert haben soll. Zwar akzeptierten die Münchner die Zwei-Spiele-Sperre gegen ihren Abwehrmann. Doch der Konter folgte prompt. Per Pressemitteilung, in der es hieß. „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der gesamte Vorfall erst durch das völlig übertriebene und theatralische Verhalten (...) Sergio Pintos ausgelöst wurde.“ Der Schluss liegt also nahe: Der Liga-Primus ist nervös.
Der Grund für die Verbaloffensive des Bayern-Oberen mag aber ein ganz anderer sein. Hoeneß drängt sich einmal mehr in die Schusslinie – um die Mannschaft aus eben dieser raus zu nehmen. Wer fragt nach der Torflaute bei Mario Gomez, der in Hannover reihenweise Chancen versiebte und beim 1:1 in der Champions League in Neapel sogar einen Elfer vergeigte? Keiner! Wer fragt nach Philipp Lahm, der mit seinem Elfmeter-Foul das Ungemach in Hannover einleitete? Keiner! Wer fragt nach, dass der Nationalmannschaftskapitän seiner Topform derzeit grundsätzlich hinter läuft? Keiner! Wer kritisiert die Bayern überhaupt nach den durchwachsenen Leistungen zuletzt? Die Antwort kennen Sie.
Damit hat Hoeneß sein eigentliches Ziel erreicht. Während die Mannschaft ihre Ruhe hat, steht der FCB-Präsident im Blickpunkt. So wie er es wollte. Er teilt aus. Er steckt ein. Wie schon zig-fach geschehen. In der Regel mit Erfolg. Zumindest in diesem Punkt sind die Bayern einmal mehr meisterlich.
Bayern-Fan Elmar analysiert die bitter Pleite in der Auswärtspartie bei Hannover 96. zum Video
Quelle: t-online.de
Beck schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 19:40:15
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fcb
die letzten zwei spiele hat bayern einige schwächen gezeigt wie zb das sie sich leicht bei neapel provozieren ließen bsp.
Schweinsteiger wurde im strafraum hart angegangen folge: kein indirekter freistoß bzw. elfmeter)darauf fologend rächt er sich und sieht gelb(wie auch so oft was für die bayern ist wird gern übersehen aber was gegen die bayern ist,wird gleich hart bestraft,soetwas darf es im deutschen fußball nicht geben es sollte sportliche fairnis vorhanden sein, dann macht fußball auch spaß
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Klicker schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 17:53:14
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Bayernspieler
Der Hoenes sollte mal seine Umfaller sehen!
Die Bayernspieler fallen wie die Fliegen, wenn man sie berührt und machen auch auf
Schmerzen, um Freistöße für sich und gelbe Karten für den Gegner zu provozieren!
Diese Unsportlichkeiten sind bei Bayern bei jedem Spiel zu beobachten!
Auch ca. 6 von 10 "Elfer" sind so entstanden!
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Bayern schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 17:41:01
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Hoeneß
Beim FCB werden die eigenen Spieler geschützt und sie sind erfolgreich, der Magath verhängt Geldstrafen, die Spieler sind
unzufrieden. Wo würdet ihr Profi-Fußballer hier denn lieber spielen?
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