07.01.2012, 13:16 Uhr
Uli Hoeneß fragt sich, ob Dortmund einen Goldesel entdeckt habe. (Quelle: imago)
Etwas überrascht waren sie beim FC Bayern München schon, als Marco Reus seinen Wechsel zu Borussia Dortmund für die kommende Saison bekanntgab. Schließlich hätte man das große Talent von Borussia Mönchengladbach gerne auch in der Allianz Arena spielen sehen. Gänzlich unerwartet kam der Transfer zum Ligarivalen indes nicht. Ohnehin sieht man beim FC Bayern auf einer ganz anderen Position Handlungsbedarf. Und die soll erstklassig besetzt werden. (Foto-Show: Die teuersten Einkäufe der Bundesliga)
Ob "die einen neuen Geldesel entdeckt haben?", fragte Uli Hoeneß süffisant in der "Süddeutschen Zeitung". Dass Borussia Dortmund bereit ist, über 17 Millionen Euro in die Hand zu nehmen, um sich die Dienste ihres ehemaligen Jugendspielers zu sichern, damit hatte man im fernen München nicht unbedingt gerechnet.
Bayern-Manager Christian Nerlinger spricht über Titel, Marco Reus und die neue Rivalität mit Borussia Dortmund. zum Video
Laut Sportdirektor Christian Nerlinger hat sich Reus aus sportlichen Gründen gegen einen Wechsel an die Isar entschieden. "Wir können einen Spieler nicht gegen seinen Willen verpflichten", sagte Nerlinger. In den Gesprächen mit Reus' Berater habe Bayern mit offenen Karten gespielt: "Da müssen wir uns treu bleiben."
Zwar buhlte der Rekordmeister also definitiv auch um die Gunst des offensiven Mittelfeldspielers, der in München als Backup für die verletzungsanfälligen Flügelflitzer Arjen Robben und Franck Ribéry vorgesehen war, doch oberste Priorität hatte die Reus-Verpflichtung nicht. Vielmehr sieht der Klub ganz woanders wesentlich dringenderen Handlungsbedarf.
"Unser größtes Problem ist doch: Was machen wir, wenn sich Mario Gomez verletzt?", fragt Hoeneß - und antwortet gleich selbst: "Da werden wir eine richtige Bombe brauchen, einen, der immer spielen kann, in Barcelona oder in Manchester."
Es gilt als beschlossene Sache, dass der aktuelle Stürmer Nummer zwei, Ivica Olic, im Sommer den Klub verlassen wird. Sein Vertrag läuft ohnehin aus. Stürmer Nummer drei, Nils Petersen, hat bisher noch nicht den Sprung vom talentierten Zweitliga-Knipser zum ernsthaften Gomez-Herausforderer geschafft. Ein Verkauf am Rundenende ist wohl nicht mehr ausgeschlossen.
Noch einmal wollen die Bayern nicht das Risiko eingehen, mit nur einem Top-Stürmer in die Saison zu gehen. Insbesondere, da die Konkurrenz aus Dortmund gerade dabei ist, mächtig aufzurüsten. Die Verpflichtung eines Weltklasse-Stürmers darf also schon ein wenig als Reaktion auf das Aufrüsten des vermeintlichen Hauptkonkurrenten aus dem Ruhrpott verstanden werden. Die Bayern-Fans dürfen sich jedenfalls auf einen Kracher freuen.
Wer es sein wird, darüber darf fleißig spekuliert werden. Um den Freiburger Papiss Demba Cissé handelt es sich angeblich nicht. Aus der Bundesliga käme wohl nur Jefferson Farfan in der Frage. Der Peruaner konnte sich mit Schalke 04 nicht über eine Vertragsverlängerung über 2012 hinaus einigen und wäre ablösefrei zu haben. Allerdings wäre Farfan eher wie Reus ein Mann für die Flügel und kein klassischer Stoßstürmer.
Neben dem Kracher im Sturm soll zur kommenden Spielzeit noch in der Defensive nachgerüstet werden. "Wir werden versuchen, einen Innenverteidiger zu finden", sagte Hoeneß. Wobei die Münchner noch abwarten wollen, wie sich Breno entwickelt. Der Brasilianer kämpft derzeit im Trainingslager von Doha/Katar um seine letzte Chance.
Quelle: t-online.de
Don M. schrieb:
am 7. Januar 2012 um 19:16:14
(175)
(209)
Bombe in Bayern
Ich tippe auf Ballack!
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Bayernfan schrieb:
am 7. Januar 2012 um 19:15:32
(301)
(102)
Bayern-Bombe
Wenn ein Verein die Fußballbundesliga über einen so langen Zeitraum dominiert, siehe "Ewige" und "derzeitige"
Tabelle, dann kann nicht alles,
was dieser Verein in diesem Zeitraum unternommen hat um dieses Ziel
zu erreichen, falsch gewesen sein! Der Erfolg gibt dem FC Bayern Recht,
allen Widersachern, Neidern, Feinden und Gegnern zum Trotz! Ihr könnt
euere geistigen Ergüsse und Weisheiten noch so oft wiederholen; sie
werden dadurch nicht richtiger!
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Geronimo schrieb:
am 7. Januar 2012 um 19:05:42
(91)
(178)
Uli Hoeneß kündigt "Bombe" für den Bayern-Sturm an
kleine Gedächtnisstütze
Weil die Bayern-Fans immer so groß rumposaunen, der
FC
Bayern wäre so eine Übermannschaft in der CL: 2011, 2008,
2006, 2004, 2003 Viertelfinale erst gar nicht erreicht 2002,
2005, 2007, 2009 schon nach dem Viertelfinale Schluss 2010
keine Chance im Finale gegen Milan Nicht viel bei soviel
Versuchen, oder? Bleibt nur ein Erfolg in der Neuzeit,
nämlich 2001 der CL-Sieg. Soviel hat der BVB auch erreicht
mit seinem Triumph 1997."Man könnte nun anführen, dass
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