06.02.2012, 12:26 Uhr
Bayern-Präsident Uli Honeß hat den Dortmundern 2003 aus der Patsche geholfen. (Quelle: imago)
Mitten im Titelrennen mit Meister und Tabellenführer Borussia Dortmund hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß ein lange gehütetes Geheimnis gelüftet. "Als sie (die Dortmunder, Anm. d. Red.) mal gar nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, haben wir ihnen ohne Sicherheiten zwei Millionen gegeben für einige Monate", plauderte der Bayern-Präsident während einer Fanveranstaltung in Hamburg aus.
Es soll sich um eine Zahlung aus dem Jahr 2003 handeln, als der damalige BVB-Präsident Gerd Niebaum und Manager Michael Meier den damals hochverschuldeten Traditionsklub beinahe in die Insolvenz getrieben hätten.
News: Skibbe unter Druck, Personalsorgen bei Bayer. Video
Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bestätigte den Wahrheitsgehalt der Hoeneß-Aussage. "Ja, ich kann eine Leihgabe bestätigen", sagte er auf Anfrage der "Ruhr Nachrichten". Ohne die Bayern-Millionen wären die Lichter bei den Borussen, die 2005 vor dem wirtschaftlichen Kollaps standen, möglicherweise ausgegangen. Inzwischen hat sich der BVB finanziell so gut erholt, dass er sogar den Wettbewerb um die Verpflichtung von Nationalspieler Marco Reus für 17,5 Millionen Euro gegen den Rekordmeister gewann.
Quelle: sid
Kai schrieb:
am 6. Februar 2012 um 20:37:47
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(19)
Der Hinweis auf ...
die Leihgabe entspringt vermutlich irgendeiner Provokation eines Reporters. Neben seinen überragenden
Marketingqualitäten gepaart mit viel Fleis, verfügt Hoeness über hohe soziale Kompetenz. Daß er bei seiner Leihgabe nicht ganz uneigennützig als Hintergedanken die Erhaltung der Attraktivität (mit einem Traditionsverein wie Dortmund) der BL hatte, sollte ihm hier keiner verübeln, unterstreicht es doch nur seinen guten kaufmännischen Instinkt.
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ruhrie schrieb:
am 6. Februar 2012 um 20:25:07
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Hoeneß und die gute Tat
Wie heißt es doch so schön: "Tue Gutes und sprich darüber.." ;-)
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BlackJag schrieb:
am 6. Februar 2012 um 20:04:20
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Bayern - BVB
man sollte über geschäftliche Dingen schweigen, so gewinnt man an Größe und nicht wie es Hoeneß macht. Schweigt über
Jahre, um dann das "Kaninchen" aus dem Hut zu ziehen! Dies ist arm im Geiste, man sollte sich schämen bei Bayern München, denn über Wohltätigkeiten spricht und prahlt man nicht - Herr Hoeneß!
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