04.03.2011, 07:16 Uhr | t-online.de
Bayerns Präsident Uli Hoeneß ist sauer auf die eigenen Fans. (Foto: imago)
Uli Hoeneß hat sich wieder einmal die eigenen Fans zur Brust genommen. Im Halbfinale des DFB-Pokals musste sich der Präsident des FC Bayern München gleich doppelt ärgern. Einmal über die bittere 0:1-Heimpleite, ein weiteres Mal über die Fan-Proteste gegen Schalkes Keeper Manuel Neuer. "Das war ganz schlimm", sagte der 59-Jährige im Interview mit der "tz". "Ich finde es bodenlos, wenn man sich hier in unserer Stadt einem Gast gegenüber so verhält."
Hoeneß gab zu, dass er auf der Tribüne nicht nur wegen des schwachen Spiels seiner Mannschaft gelitten hat, sondern vor allem auch wegen der Schmährufe gegen Neuer. "Das hat mir unheimlich wehgetan. Am liebsten wäre ich während des Spiels herunter gelaufen und hätte mir das Mikrophon in die Hand genommen."
Dass die Bayern-Fans gegen Neuer protestierten, weil er als kommender Neuzugang beim deutschen Rekordmeister gehandelt wird und somit ein direkter Konkurrent des Nachwuchskeepers Thomas Kraft wäre, wollte Hoeneß nicht gelten lassen. "Das hat doch nichts mit Konkurrenz zu tun! Jeden zweiten Samstag kommen Konkurrenten in unser Stadion und die werden anständig behandelt. Das war zum ersten Mal seit langen, langen Jahren, dass ein Gast hier so katastrophal behandelt wurde. Das ist nicht Bayern München, das ist nicht mein Bayern München."
Von den Protesten, die ohnehin nur in der Südkurve kundgetan wurden, will sich der Bayern-Präsident bei einer möglichen Verpflichtung Neuers nicht beeinflussen lassen. "Nein! Wir entscheiden nach sportlichen Kriterien und sonst nach gar nichts! Manuel Neuer hat sich ja gar nichts zu schulden kommen lassen, außer der beste Torwart der Welt zu sein."
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Hoeneß entschuldigte sich nach der Partie persönlich bei Neuer und war erleichtert, dass der 24-Jährige die Proteste nicht allzu persönlich nahm. "Er hat das ganz locker gesehen. Er sagt, er findet es in Dortmund schlimmer. Ich bin froh, dass er das nicht so persönlich genommen hat."
Bereits auf der Jahreshauptversammlung 2007 ging Hoeneß auf die eigenen Fans los, als diese sich über die schlechte Stimmung in der Allianz Arena beschwerten. Seine damalige Wutrede ist mittlerweile längst Kult: "Ihr seid doch für die Scheiß-Stimmung verantwortlich."
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Quelle: t-online.de
LFC schrieb:
am 4. März 2011 um 15:39:56
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Südkurve
Wer lernen will, wie man sich als Fan verhält, sollte mal an der Anfield Road gewesen sein im Kop Stand...
DIESE FANS sind fair,
würden niemals pfeifen, applaudieren dem gegnerischen Torwart(!) und stehen hinter dem Team...
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Bajuware schrieb:
am 4. März 2011 um 15:14:48
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Neuer
Als Bayernfan distanziere ich mich von den Schmährufen und den Aktionen gegen Neuer, durchgeführt von der Schickeria und vom Club Nr.
12. Anstatt die Mannschaft zu unterstützen, machten diese zwei Gruppierungen nur Stunk gegen Neuer.
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juppa schrieb:
am 4. März 2011 um 15:10:27
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Hoeneß
Das sehr an ständig vom Hoeneß das er sich mit recht gegen die so genannten Fans stellt und sichbei Neuer so wie der Rummenigge
entschuldigt
sollche Fans braucht kein verein
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