16.07.2010, 21:01 Uhr | t-online.de
Zwischen dem FC Bayern und der DFL: Uli Hoeneß. (Foto: imago)
Bayerns Präsident Uli Hoeneß will laut Informationen der "Bild"-Zeitung neuer Ligaverbands-Präsident werden. Der 58-Jährige habe seine Kandidatur schriftlich bei der DFL eingereicht. Am 18. August wird es demnach bei der Vollversammlung der 36 Klubs der 1. und 2. Liga zu einer Kampfabstimmung zwischen Hoeneß und dem derzeitigen Präsidenten Reinhard Rauball kommen. Hoeneß habe Rauball, der gleichzeitig auch Präsident von Borussia Dortmund ist, persönlich von seiner Kandidatur informiert.
Bei den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga wird diese Nachricht einschlagen wie ein Bombe. Branchen-Primus Bayern München greift erstmals auch nach dem höchsten und wichtigsten Amt im Deutschen Profifußball. Rauball führt den Fußball-Dachverband seit drei Jahren eher geräuschlos, dafür umso erfolgreicher.
Die Liga boomt, verzeichnet den höchsten Zuschauerschnitt in ganz Europa. Die Fernseh-Verträge konnten trotz des spektakulären Scheiterns des milliardenschweren "Kirch-Deals" abgesichert werden. Unter Rauballs Regie leistet die Geschäftsführung hervorragende Arbeit.
Hoeneß dagegen ist als Verbands-Funktionär noch völlig unerfahren. Seine über Jahrzehnte herausragende Arbeit für den FC Bayern (mit 17 Meistertiteln als Manager) befähigt ihn natürlich trotzdem, ein erfolgreicher Liga-Präsident zu werden. Seine Wahl könnte die Machtverhältnisse im deutschen Fußball aber entscheidend verändern.
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Die großen Klubs mit ihren internationalen Interessen wird Hoeneß vermutlich sehr schnell auf seine Seite bringen. Sie wollen den finanziellen und sportlichen Rückstand vor allem zur englischen Premier League endlich aufholen. Die entscheidende Frage wird sein, wie sich die kleineren Vereine verhalten werden. Die Gesamtvermarktung und die Verteilung der Fernsehgelder, die vor allem für die 2. Liga überlebenswichtig sind, wurden gerade von den Bayern in ihrer jetzigen Form immer mal wieder in Frage gestellt.
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Quelle: t-online.de
FußballVersteher schrieb:
am 17. Juli 2010 um 15:37:35
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Hoeneß kandidiert gegen Rauball
Lasst doch den Hoeneß ran. Dann bekommen wir, was UH immer wollte: eine Superliga oberhalb der ersten
Liga.
Dort spielt dann nur Bayern München. Und in der 1. Liga haben wir dann endlich ruhe!
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der neue schrieb:
am 17. Juli 2010 um 14:24:58
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susi hast du ahnung?
hoeneß fehlbesetzung?
ich lach mich kaputt hast null ahnung was...und dein text is auch schwachsionn!sicher ist uli auf
die bayern fixiert aber durchaus kann er trennen und ich weiß wo von ich spreche ich durfte diesen mann kennen lernen!
ein kompetenter fachmann und zu alle dem liegt ihm nicht nur der fcb am herzen sonder auch die deutsche liga
dieser mann würde dem dfb sehr gut zu gesicht stehen besser als die jetzigen flachzangen die meist null plan vom deutschen fussball haben
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hm schrieb:
am 17. Juli 2010 um 13:48:33
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Hoeneß
Ich dachte, Uli geht zur UEFA, damit dort nicht mehr soviele Italiener sitzen...
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