14.10.2011, 07:22 Uhr
Schickt scharfe Worte in Richtung Hoffenheim: Fredi Bobic. (Quelle: imago)
Rein geografisch ist das Duell des VfB Stuttgart gegen 1899 Hoffenheim am Samstag ein Derby, also ein Spiel zweier Mannschaft, die allein durch die regionale Nähe eine gewisse Rivalität verbindet. Wenn Schwaben im sportlichen Wettkampf auf Badener treffen, ist eigentlich immer für Stimmung gesorgt. Daran will der Sportdirektor des VfB, Fredi Bobic, allerdings nicht wirklich glauben. Schließlich bedürfte es dafür auch beim Gegner einer Fanbasis. "Schauen Sie am Samstag mal in die Gästekurve. Dann werden Sie sehen, dass die Hoffenheimer wenig Fans dabei haben werden", wird Bobic von den "Stuttgarter Nachrichten" zitiert.
Und tatsächlich: Von den zur Verfügung gestellten 5500 Tickets für die Gäste wurden bislang lediglich knapp über 1000 abgesetzt. "Fragen Sie doch mal unsere Fans, was die davon halten", sagte Bobic, "die akzeptieren es nicht, dass das Spiel ein Derby sein soll."
Einmal in Fahrt, legte Bobic gegen den Emporkömmling aus der Nachbarschaft nach. "Das hat was mit Tradition zu tun. Aber von Tradition kann man nicht reden, wenn es erst sechs Duelle gab. Da ist es egal, welche Jahreszahl im Wappen des Vereins zu sehen ist. Wenn wir gegen den KSC oder Freiburg spielen, kommt mehr rüber als gegen Hoffenheim, das ist Fakt."
In den Worten klingt aber auch der Ärger mit, dass eben dieser kleine Dorfklub von nebenan es geschafft hat, mindestens ebenso attraktiv für Talente aus der Region zu sein. Immer wieder protestierte Stuttgart in den letzten Jahren gegen Abwerbeversuche von Jugendspielern durch die TSG. Und auch im Profibereich kehrten hochveranlagte Spieler wie Andreas Beck, Sebastian Rudy und Sven Schipplock dem VfB den Rücken und wechselten zum (Nicht-)Rivalen. "Sie haben ihren Weg damals so gewählt", sagte Bobic dem "kicker". Damit abfinden will er sich aber nicht. "Die Tür nach Stuttgart ist offen." Doch eine Rückkehr, die über das Spiel am Samstag hinaus geht, kommt für keinen der drei ernsthaft in Frage.
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Quelle: t-online.de
Wolfgang schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 19:31:33
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Tradition
Traditionalisten aller Welt vereinigt euch: Nicht nur Hoffenheim abschaffen. Tante-Emma-Läden statt Supermärkte, Briefe schreiben
statt SMS, Zeitungen und Bücher statt Internet als Informationsquelle. Hat alles mehr Tradition. Verbietet die Piratenpartei, es gibt doch genügend etablierte Parteien. Am besten die Demokratie abschaffen, das Kaiserreich hatte doch seit Karl dem Großen eine tausendjährige Tradition. Bushido hat unrecht wenn er singt: Yeah guck mal, Zeiten ändern sich. Oder ggf. doch?
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Bavarian Rage schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 18:25:32
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Bobicle macht Spässle!
Was soll man schon von Bobic erwarten als Sportdirektor? Er hatte schon als Spieler keinerlei Benehmen,war ein
richtiger "Stinkstiefel" und "Motzer",in der Nationalelf hat er auch keine Bäume ausgerissen,aber wenigstens hat er neben Elber und dank genialem Balakov geglänzt.Mit seinen Aussagen heizt er aber nur die Stimmung unter den Fans an und sollte der VfB verlieren,stehn wohl wieder paar Schwäbele am Mannschaftsbus des VfB und gröhlen rum,ís ja noch nicht soooo lange her mit
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hab123 schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 14:53:17
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Neid auf Hoffenheim?
Wieso sollte Bobic auf Hoffenheim neidisch sein. Es zeugt nicht von sonderlicher Leistung Millionen von Euro in die
Jugendarbeit zu investieren, aber dann doch nur mit ausländischen oder von andern Vereinen abkekauften Spielern zu spielen.
Hoffenheims "Fans" sind in jeder Hinsicht erbärmlich.
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