18.10.2011, 09:33 Uhr
Felix Magath (re.) wechselt von Woche zu Woche kräftig durch. (Quelle: imago)
Mit seiner Vorliebe für aufgeblähte Kader hat sich Felix Magath jetzt einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Der Coach des VfL Wolfsburg kann derzeit aus 36 Spielern wählen, 27 hat er in dieser Saison bereits aufs Feld geschickt. Soviel wie noch kein anderer Klub in der Bundesliga-Historie nach neun Spieltagen. Durch die Einsätze von Yohandry Orozco und Bjarne Thoelke beim Sieg gegen den 1. FC Nürnberg überbot er die bisherigen Bestmarken von Hertha BSC und Energie Cottbus, die in der Saison 2002/03 nach neun Ligaspielen jeweils 25 Spieler eingesetzt hatten.
Der Saison-Rekord liegt bei insgesamt 35 Spielern und datiert aus der Spielzeit 2000/01. Aufgestellt hat ihn Eintracht Frankfurt, der damalige Trainer hieß - wenig überraschend - ebenfalls Felix Magath. Sollte der 58-Jährige im Winter wieder auf die obligatorische Einkaufstour gehen, dürfte auch diese Marke nur noch von kurzer Dauer sein.
Hasan Salihamidzic nimmt die Wechselorgien seines Trainers gelassen, kann dem Ganzen sogar Positives abgewinnen. "Es ist für die Leistung förderlich, dass jeder Spieler weiß, dass er hart arbeiten und sich im Training immer neu beweisen muss", sagte der Routinier laut der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung". "Wenn man im Training überzeugt, hat man die Chance, zu spielen. Dieser Trainer sieht alles."
Damit spricht er Magath, der schon in der letzten Saison auf Schalke 31 Spieler einsetzte, aus dem Herzen. "Man muss sich der Konkurrenz stellen. Daran kann man sich emporhangeln. Das erzeugt Leistung", so das Credo des Trainers. Bei fünf Niederlagen aus neun Spielen ist, was die Leistung angeht, jedoch noch jede Menge Luft nach oben.
LIGA total!-Experte Thomas Strunz analysiert den neunten Spieltag der Saison. zum Video
Quelle: t-online.de
u.n.v.s.U. schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 18:59:58
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VfL W.
never change a winning team! Aber dazu müsste Wolfsburg erst mal gewinnen. Ein guter Trainer formt sich sein Team und kauft es nicht zusammen.
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mistaix schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:40:00
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Heuern und Feuern
Mit dem Prinzip "Heuern und Feuern"ist Magath immerhin mit VFL 2009 sogar Meister geworden. Einen wirklichen Plan
konnte man auch damals nicht erkennen. Aber ein richtiges Team, welches über Jahre eine gewisse Konstans zeigt, kann so nicht entstehen. Ich finde diese Entwicklung die Leute nur als Spielermaterial zu benutzen eher fragwürdig. Fan-Kultur kann nicht wirklich endstehen, da keine Leitfiguren gibt!
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Felix schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:24:32
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Magath
Ich verstehe die ganze Aufregung um Magath nicht. Er sorgt doch dafür, daß alle arbeitslose Fußballprofis wieder richtig satt Geld
verdienen können, überhaupt wenn ein Würstchenfabrikant oder ein Autokonzern dahinter stehen. Wäre Magath noch bei S04, hätte er auf jeden Fall, nach der Verletzung von Fährmann, 2-3 vertragslose Torhüter aus dem Hut gezaubert. Misere wäre damit beendet.
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