07.11.2011, 12:31 Uhr
Er will es wieder: Wolfsburgs Trainer Felix Magath plant Neuverpflichtungen im Winter. (Quelle: dpa)
Dass beim VfL Wolfsburg Anspruch und Realität weit auseinanderklaffen, kann bei den Niedersachsen niemand leugnen. Die Wölfe müssen aufpassen, nicht auf die Abstiegsränge zu rutschen, anstatt sich wie gewünscht im oberen Tabellendrittel festzusetzen. 2009 feierte Felix Magath mit dem VW-Klub noch sensationell die Meisterschaft. Seit seiner Rückkehr wirkt der Trainer wie ein Schatten seiner selbst und lässt eine klare Linie vermissen.
Als vorläufiger Höhepunkt der Hilf- und Ratlosigkeit kann man Magaths Versuch sehen, einen Schuldigen auszumachen. Er kritisiert den Kader, den er vor der Saison noch selber zusammengestellt hat. Wolfsburg stehe nicht gut da, "weil der eine oder andere nicht die richtige Einstellung findet zu seinem Beruf und dem Spiel überhaupt", sagte Magath im "kicker".
Doch die Mannschaft kontert die Kritik. Sie fühlt sich laut dem "kicker" taktisch nicht gut eingestellt und bemängelt die ständigen Personal- und Systemwechsel. Zudem fehlt durch das harte Training die nötige Frische im Spiel. Die gegenseitige Schuldzuweisung macht vor allem eines deutlich: beim VfL liegt einiges im Argen.
Die Reaktion auf die Krise wird aller Voraussicht nach dem üblichen Magathschen Schema folgen. Wie der "kicker" berichtet, gilt es in Wolfsburg als beschlossene Sache, dass man im Winter nachrüstet. Und wer Anhänger des FC Schalke 04 ist, der weiß, dass man das durchaus als Drohung verstehen darf. In der Zeit, als Magath bei den Königsblauen das Zepter schwang, verpflichtete Schalke diverse Spieler, die sich im Spätherbst ihrer Karriere befanden und an nicht viel Stellen präsent waren als auf der Gehaltsliste.
Auch die bisherigen Magath-Transfers seit seinem zweiten Engagement in Wolfsburg folgen eher dem Prinzip Masse statt Klasse. Hasan Salihamidzic, Thomas Hitzlsperger und Aliaksandr Hleb machten bisher mehr durch Verletzungen als durch Leistung von sich reden. Sotirios Kyrgiakos' auffälligste Szene war ein versehentlicher Ellbogencheck gegen Neven Subotic, aus dem ein Mittelgesichtsbruch des BVB-Verteidigers resultierte. Zudem vergraulte Magath in Arne Friedrich einen potenziellen Leistungsträger.
Bis man in der Winterpause müssen Durchhalteparolen herhalten. "Dortmund abhaken und aufs nächste Spiel schauen", gibt Wölfe-Kapitän Christian Träsch die simple Marschroute vor. "Von den Abstiegsplätzen müssen wir jetzt erst einmal wegkommen", so Magath. Immerhin eine Sache, in der sich Trainer und Mannschaft einig sein dürften.
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Quelle: t-online.de
Tini schrieb:
am 7. November 2011 um 20:18:35
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Magath :-(
Er sollte vielleicht an sich selbst zweifeln und versuchen an sich selbst zu arbeiten.. ielleicht ist sein Trainingsstil und seine
menschlichen Umgangsformen überarbeitungsbedürftig. Ich glaub nicht dass es nur an der Mannschaft liegt ... und ich wunder mich warum er nicht schon längst gekündigt wurde... er hat doch von anbeginn keinen Erfolg ...
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RustyBerger schrieb:
am 7. November 2011 um 20:00:47
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Magath
Magath beweist auch in Wolfsburg wieder, dass Erfolg Zufall sein kann. Es ist nur zu hoffen, dass Magath endlich auch in Wolfsburg
rausfliegt und danach nie wieder einen Job in einem deutschen Verein bekommt. Es gibt wahrscheinlich keinen Trainer in der Bndesligageschichte, der weniger Ahnung von Taktik und Menschenführung hat(te) als Qüälix. Der Mann sollte mal etwas Selbstkritik üben und freiwillig von der Bildfläche verschwinden.
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bvb-fan schrieb:
am 7. November 2011 um 19:03:54
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top-einkäufer magath
ja sicher, er hat ein konzept, aber das ist käse, es bringt dem verein und dem deutschen fussball nichts. anstatt mal
langfristig mit dem deutschen u-nachwuchs zu planen, will er den schnelleren erfolg mit seinen teuren internationalen söldnertruppen, die es aber leider dann auch kurzfristig nicht bringen. und modernen fussball im sinne von vorcheckendem vertikalen tempofussball lässt er auch nicht trainieren und spielen. es ist einfach fad, was er veranstaltet, komplett langweilig und uninteres
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