05.01.2011, 11:53 Uhr | t-online.de, sid, dpa
Manager Dieter Hoeneß und Trainer Steve McClaren sind auf Spielersuche für den VfL Wolfsburg. (Foto: imago)
Dieter Hoeneß ist zu beneiden. Über 30 Millionen Euro spült der Wechsel von Edin Dzeko in die Kassen des VfL Wolfsburg. Und da der Klub dank der Unterstützung des VW-Konzerns nicht sparen muss, wird der VfL-Manager auf große Einkaufstour gehen dürfen. Groß dürfte dabei die Versuchung für Trainer Steve McClaren sein, den Manager zu bewegen, mit entsprechenden Neuzugängen sein altes Enschede-Erfolgssystem endlich auch nach Wolfsburg zu übertragen.
Ein Baustein dafür könnte Marko Arnautovic sein. Der 21-jährige Stürmer von Werder Bremen ist Wolfsburg-Trainer Steve McClaren gut bekannt. Arnautovic absolvierte unter dem Coach in der Spielzeit 2008/2009 in den Niederlanden bei Twente Enschede 28 Partien und erzielte dabei 12 Tore. Bereits vor einigen Wochen sollen sich McClaren und Arnautovic getroffen haben. Der Spieler zeigte jetzt aber kein Interesse an einem Wechsel: "Ich habe davon gehört, aber ich bleibe in jedem Fall in Bremen."
Ebenfalls aus der Zeit in Enschede kennen sich McClaren und Eljero Elia vom Hamburger SV. Der niederländische Nationalspieler ist bei den Hanseaten noch nicht wirklich glücklich geworden. Und der HSV braucht Geld. Die kolportierte Ablösesumme von 15 Millionen Euro könnte der VFL nun locker bezahlen. Allerdings soll auch der FC Liverpool um Elia buhlen. Doch die Reds haben ein Problem: Sie müssten erst noch einen oder zwei Spieler verkaufen, um das nötige Geld für eine Elia-Verpflichtung zusammen zu bekommen.
Bei Enschede bildeten Arnautovic und Elia die Flügelzange in McClarens 4-2-3-1-System. Mit dieser Ausrichtung wollte McClaren auch in Wolfsburg spielen lassen. Doch Grafite auf rechts und Mario Mandzukic links erbrachten auf diesen Positionen nicht die erhoffte Leistung, McClaren stellte auf zwei Spitzen um. Mit Arnautovic und Elia hätte der Coach aber seine alte Flügelzange wieder – und mit der wurde er in Enschede Meister.
Eine sportliche Verstärkung für die Außenbahn wäre auch Jefferson Farfan, an dem Hoeneß schon im Sommer starkes Interesse gezeigt hatte. Der Peruaner, der in regelmäßigen Abständen abseits des Platzes für Negativschlagzeilen sorgt, hatte in einem Interview einer peruanischen Sportzeitung seinen Abschied von Schalke 04 angekündigt: "Ich gehe, weil ich ein Angebot von einem anderen Team habe". Um welchen Klub es sich dabei handelte, ließ er offen. Es wird spekuliert, dass der spanische Renommierclub FC Valencia, Gegner der Schalker im Champions-League-Achtelfinale, Interesse an Farfan hat.
Schalke-Trainer Felix Magath sieht die Sache gelassen. "Ich werde mir alles anhören und dann entscheiden, wie es weitergeht", sagte er. Fakt ist: Farfan, der zunächst nicht zu Abflug ins Trainingslager erschienen ist, stieg mittlerweile n Düsseldorf in eine spätere Maschine in die Türkei.
Ein Kandidat fürs defensive Mittelfeld ist hingegen Mohamed Sissoko. Der malische Nationalspieler ist derzeit in den Diensten von Juventus Turin und steht angeblich auch bei Schalke 04 und 1899 Hoffenheim auf der Wunschliste.
Turin möchte gerne einen Spieler im Tausch für Sissoko haben. Und da hat Schalke mit Ivan Rakitic einen Kandidaten, der Italiens Rekordmeister gefallen könnte. Dass die Königsblauen im Tausch für Sissoko Stürmer Klaas-Jan Huntelaar ziehen lassen, gilt eher als unwahrscheinlich.
News: Dzeko bereits zum Medizincheck in England, Hoffenheim kündigt Strafe für Verweigerer Ba an, Hoeneß wettert gegen FIFA. zum Video
Und dann ist da ja noch Kevin Kuranyi. Der ehemalige Stuttgarter und Schalker steht derzeit in den Diensten von Dynamo Moskau. "Es gab bereits eine Anfrage für Kuranyi aus der Bundesliga", wurde vor einigen Tagen ein Sprecher der Russen in den "Wolfsburger Nachrichten" zitiert.
Der Klub dementierte umgehend eine Verkaufsabsicht. Doch auch in Moskau muss gespart werden. Kuranyi traf zwar in 16 Spielen neunmal für Dynamo, dennoch konnte sich der Klub nicht für das internationale Geschäft qualifizieren. Deswegen planen die Vereinsbosse, den 50-Millionen-Euro-Etat zu senken.
Allen Spekulationen zum Trotz scheint Hoeneß auch nicht in Eile zu sein. Die laufende Saison hat er scheinbar abgehakt. "Mit dieser Mannschaft ist in ihrer Zusammensatzung kein dauerhafter Erfolg mehr möglich", sagte Hoeneß. Transfers dürfe es nicht um jeden Preis geben. "Ich achte nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Mentalität", lautet sein Credo.
Einen großen Beutezug der Wölfe muss es zwangsläufig im Januar nicht geben. "Ich bin kein Freund von Wintertransfers", hatte der Manager vor Weihnachten erklärt. Trainer McClaren, den viele Beobachter nach der Hinrunde und Platz 13 schon abgeschrieben hatten, sieht das zwangsläufig anders. "Wir dürfen auch unsere kurzfristigen Ziele nicht aus den Augen verlieren", erklärte der Coach.
Quelle: t-online.de , sid , dpa
Beobachter schrieb:
am 5. Januar 2011 um 21:48:49
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aja.........
Farfan, Arno und Elija und weg isse, die Kohle. Nur gelernt hat man bisher scheinbar nichts aus dem bisher schon
zusammengewürfelten Haufen, hauptsache alles über 10 Mio pro Neese. Nämlich, daß auch mal ein Charakter statt Name zählt. Bei diesen genannten Schwerenötern prophezeie ich einen weiteren Niedergang.
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wolfbeisser schrieb:
am 5. Januar 2011 um 20:54:57
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vfl wolfsburg
ahnungslose fuzzies verbrennen in wob kohle ohne ende und alle sind stolz,würg !!
zuneigung ist nicht käuflich.
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paddy1888 schrieb:
am 5. Januar 2011 um 20:03:52
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ronaldinho
kauf ronaldinho das wärn en staar für die bl
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