13.12.2011, 13:30 Uhr
Frust pur: Alexander Hleb hat keine Zukunft in Wolfsburg. (Quelle: dpa)
Das riskante Experiment ist gescheitert: Der dauerverletzte Alexander Hleb hat beim VfL Wolfsburg keine Zukunft. Der am Jahresende auslaufende Leihvertrag des Weißrussen wird deshalb nicht verlängert. "Das ist sehr, sehr bedauerlich. Ich hätte Hleb gerne verpflichtet und die Option gezogen, aber die erneuten verletzungsbedingten Probleme lassen das nicht zu", begründete VfL-Cheftrainer und -Geschäftsführer Felix Magath die Entscheidung.
Der Beschluss zur Trennung fiel einvernehmlich aus: "Man ist sich einig, dass die Zusammenarbeit aus dem genannten Grund nicht weitergeführt wird."
Magath hatte für den Neuaufbau des in der vergangenen Saison fast abgestiegenen Teams im Sommer gleich zwölf neue Akteure in die VW-Stadt geholt. Gerade bei Hleb, der einst in der Bundesliga beim VfB Stuttgart und später beim FC Arsenal in England für Furore gesorgt hatte, war er ein hohes Risiko eingegangen. Denn der 55-malige Nationalspieler hatte im Starensemble des FC Barcelona zuvor keine Chance auf einen Stammplatz gehabt - erst recht wegen seiner Verletzungsanfälligkeit.
Die wurde ihm nun auch in Wolfsburg, wo Magath ihn als Spielmacher im Mittelfeld eingeplant hatte, zum Verhängnis. Der 30-Jährige, der beim VfL nach Einsätzen bezahlt wird, kam in der Hinrunde lediglich in vier Pflichtspielen zum Zuge, sogar nur einmal von Spielbeginn an. Selbst die laut Medienberichten jüngste Offerte des FC Barcelona, Leihspieler Hleb vom Januar an zum Nulltarif für den VfL antreten zu lassen, änderte nichts mehr an der Konsequenz der Wolfsburger.
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"In einer 100-prozentigen Verfassung hätte er uns mit seiner Qualität sicherlich weitergeholfen", sagte Magath und sprach damit eine Voraussetzung an, die Hleb nie erfüllen konnte. Entsprechend enttäuscht äußerte sich auch der leidgeprüfte Profi, der nach einer Meniskusoperation im Sommer nicht wieder richtig auf die Beine gekommen ist und dessen Karriere nun sogar auf der Kippe stehen könnte. Wegen hartnäckiger Muskelprobleme, die vorerst keinen Einsatz mehr zulassen, hält er sich derzeit zur Behandlung in München auf.
"Ich war auf einem sehr guten Weg, wieder richtig fit zu werden und an meine alte Form anzuknüpfen. Dieser Rückschlag trifft mich natürlich hart, weil ich mir hier in Deutschland viel vorgenommen habe", gab Hleb frustriert zu. Die Winterpause will Hleb "intensiv" zum gezielten Aufbautraining nutzen, in der Hoffnung, im neuen Jahr «wieder voll einsteigen» zu können.
Magath reagiert unterdessen auf eine anhaltende Talfahrt der Niedersachsen einmal mehr mit einer außergewöhnlichen Maßnahme. Er ließ seine Profis an einem normalerweise trainingsfreien Tag antanzen und in Vierergruppen Einwürfe üben. Dies berichtet die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung".
Einwürfe gehören im Training einer Bundesliga-Mannschaft nicht zum Standard-Repertoire. Doch die Abwehr um Alexander Madlung und Bjarne Thoelke hatte sich sowohl in Bremen als auch in Augsburg Gegentore nach Einwürfen gefangen - und dabei so dilettantisch verteidigt, dass sie an grundlegende Verhaltensweisen bei dieser Spielsituation erinnert werden mussten.
Die Übung war simpel gestrickt. Ein Spieler brachte den Ball per Einwurf ins Spiel, ein weiterer versuchte sich freizulaufen, zwei hatten die Aufgabe zu verteidigen. Das Trainergespann um Magath, Pierre Littbarski und Bernd Hollerbach passte genau auf. Anschließend hatten die VfL-Profis doch noch ein wenig Spaß - Magath beschloss die Zusatzschicht mit einem Spiel. Nach einer Stunde war die Arbeit getan.
Quelle: dapd , t-online.de
Ostkurve schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 21:03:21
(21)
(1)
VFL
Oh ist das schön,EUCH am Boden zu sehn...wir singen Wolfsburg Wolfsburg zweite Liga.Bitte Felix mach doch BITTE weiter so.Keine
Fans,keine Stimmung VFL!
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Tonnenjäger schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 20:33:11
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(3)
Quelix
Vor 2 jahren in Wob hat er doch auch sehr viel eingekauft und ist dann Meister geworden. Und dieses Verhalten mit Straftraining usw
hat er doch damals auch gehabt. Ich finde es auch gut, dass er von der alten Schule ist. ich bin zwar auch noch jung, aber mir gefällt diese Schwiegermutter-Mentalität nicht so. Früher haben die Spieler noch "richtig gekämpft" und auch noch die Interviews sind teilweise noch legendär... Die Spieler dürfen nichts falsches sagen Heute werden die wie rohe Eie
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Mario schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 20:24:56
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(1)
Magath
Ich denke mal Wolfsburg steigt zu 1000% aus der Bundesliga ab, dann kommen die Spieler leichter aus ihren Verträgen raus, denn wenn
du 2 Jahre unter Felix den Großen trainiert hast kannst du um die Rente eingeben
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