12.12.2011, 16:48 Uhr
Felix Magath verzweifelt an der Auswärtsschwäche seines Teams. (Quelle: imago)
Ein Sieg aus den letzten sieben Spielen, Tabellenplatz 14 und zuletzt eine 1:4-Klatsche im Prestige-Duell gegen Werder Bremen: Die Fußball-Welt beim VfL Wolfsburg ist aus den Fugen geraten. Wieder einmal spielt der Klub gegen den Abstieg, dabei lautete der Auftrag an Geschäftsführer und Trainer Felix Magath: Qualifikation für das internationale Geschäft. Davon ist der VfL Wolfsburg allerdings meilenweit entfernt.
Magath hatte sein Team vor wenigen Tagen extra zur Volkswagen-Betriebsversammlung beordert, um ihnen zu verdeutlichen, wie sehr der Werksklub mit dem Hauptsponsor und der Stadt Wolfsburg verbunden ist. Dort ernteten die Millionarios allerdings jede Menge Pfiffe für ihre zuletzt gezeigten Leistungen.
Doch allzu sehr zu Herzen schien sich das Star-Ensemble diesen Liebesentzug nicht zu nehmen. Die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga (vier Punkte) machte ihrem zweifelhaften Ruf in Bremen alle Ehre und ging sang- und klanglos unter. Wäre Bremen im Nordderby nicht allzu fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen, die Wölfe hätten sich nicht beklagen können, wenn die Niederlage noch deutlich höher ausgefallen wäre.
"Das ist nicht bundesligareif", sagte Magath nach der Partie gegenüber LIGA total! "Mit einem Gegentreffer sinkt bei uns die Bereitschaft, zu verteidigen. Wir gönnen dem Gegner dann immer noch das ein oder andere Tor… Wir haben einfach nicht die mentale Stärke, auswärts nach einem Gegentor noch mal zurückzukommen."
Dabei sollte Magath, der mit den Wölfen 2009 überraschend den Meistertitel gewinnen konnte, nach seiner Rückkehr von Schalke 04 den Klub endlich wieder nach oben führen. Geld spielt dabei keine Rolle. Aber Geld scheint offensichtlich auch keine Tore zu schießen. Schließlich ging Magath wieder einmal auf große Einkaufstour. Fans und Experten schüttelten gleichermaßen den Kopf.
Zwölf Spieler verpflichtete der 58-Jährige bis dato in dieser Saison. Die Liste sich teilweise wie das Who-is-Who ausrangierter Bundesliga-Veteranen: Alexander Hleb, Chris, Sotirios Kyrgiakos, Thomas Hitzlsperger oder Hasan Salihamidzic. Ihre Glanzzeiten liegen bereits weit zurück. Hinzu kamen noch: Christian Träsch, Marco Russ, Mateusz Klich, Patrick Ochs, Srdjan Lakic, Rasmus Jönsson, Hrvoje Cale.
"Felix weiß auch, dass er in dieser Saison bei seinen Transfers fast überall danebengelegen hat", kritisierte Thomas Berthold die eigenwillige Transferpolitik Magaths. "Daran muss er sich auch messen lassen", sagte der Weltmeister von 1990.
Sympathiewerte wird man mit dieser Einkaufsmethode sicherlich nicht gewinnen können, zumindest solange sich nicht der Erfolg einstellt. Anstatt der Jugend eine Chance zu geben, immerhin haben die A-Junioren der Wölfe im Sommer den deutschen Meistertitel gewonnen, sollten Altstars den Erfolg bringen. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los.
Dass das Wort von der Söldnertruppe immer häufiger in Verbindung mit dem VfL Wolfsburg fällt, dürfte daher nicht verwundern. Man darf gespannt sein, wie Magath den Karren aus dem Dreck ziehen will. "Ich hinterfrage mich ständig! Selbstverständlich kann ich auch nicht zufrieden sein – das bin ich auch nicht!", sagte er nach der Bremen-Pleite. Die Mitarbeiter beim VW-Konzern sind es schon lange nicht mehr mit ihrem Team.
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Quelle: t-online.de , dapd
Wolfi schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 17:05:55
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@ Vfl
Leider muss ich sagen das mein Vfl nicht schlecht spielt aber es anscheinend nur Schiris gibt die gegen den Vfl sind so viele
Fehlentscheidungen hab ich noch nie gesehen man glaubt man will verhindern das der Vfl oben mitspielt was er locker könnte wir haben den Trainer und die Spieler um das locker zu schaffen den in der Championslegue wären wir auch net schlecht vertreten aber wegen den Fehlent. haben die wohl auch keine Lust mehr den wenn man gut spielt und eh nur gemogelt wird mfg VflFan4eve
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Der Franke schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 16:15:58
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Der Anfang vom Ende
Weiter so,... es ist nicht mehr weit in die 2. Bundesliga. Nächstes Ziel: Hinter Augsburg zu bleiben und in 3-4 Jahren,
nach der Religation, wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Ihr hab es euch verdient...
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Wolfs schrieb:
am 11. Dezember 2011 um 15:37:25
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burg
Die Firma VW knechtet ihre Lieferanten und Kunden um möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen, Herr Magath seine teuer
eingekauften Spieler um mal wieder Deutscher Meister zu werden. Irgendwie passt das zusammen, leider geht es weder um die Qualität der Autos, noch um eine Kultur des Fußballspieles. Geld kann man aber nicht essen und es spielt auch nicht. Die Freude am Fahren und Spielen findet woanders statt.
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