02.11.2011, 08:52 Uhr
Klaus Allofs (li.) und Torsten Frings tragen ihre Meinungsverschiedenheit öffentlich aus. (Foto: imago)
Zwischen Torsten Frings und den Verantwortlichen von Werder Bremen herrscht derzeit dicke Luft. Der Grund dafür ist der Plan des früheren Nationalspielers, sich bei seinem Ex-Klub vorübergehend fit zu halten. "Das bietet sich an. Es wäre schön, wenn es klappt", hatte der 34-Jährige vor wenigen Tagen gesagt, allerdings ohne die Bosse vorab zu informieren.
Eine Vorgehensweise, die Werder-Manager Klaus Allofs nicht schmeckt. "Ich habe gerne das Heft des Handelns in der Hand. Und der Trainer auch", sagte der 54-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Ich habe noch nicht mit Torsten gesprochen. Wir müssen sehen, wie wir da eine Lösung finden." Auch Coach Thomas Schaaf hält sich bei der brisanten Personalie bedeckt: "Wir haben keine Eile."
Besonderen Zündstoff birgt der Streit deshalb, weil der Mittelfeldspieler bei den Hanseaten einen Anschlussvertrag für die Zeit nach seiner aktiven Karriere unterschreiben soll. Frings zeigt aber in dieser Hinsicht seinerseits keine Eile, den Kontrakt einzugehen. "Wer weiß denn heute schon, was in einem Jahr ist", sagte der Fußballprofi, der zuletzt für den Toronto FC in der amerikanischen Major League Soccer (MLS) seine Stiefel schnürte. Eine Haltung, die Boss Allofs auf die Palme bringt: "Torsten sollte nach seiner Karriere hier was machen. Das zeigt, wie wir zu seiner Person stehen. Aber zwingen werden wir ihn nicht, bei uns zu arbeiten."
Der Vertrag von Frings in Toronto läuft noch bis 2013. Zuletzt hatte er mit seine Elf die Playoffs verpasst. Trainingsstart in Kanada ist erst Mitte Januar. Obwohl sich seine Karriere dem Ende entgegen neigt, hat Frings nach wie vor große Lust auf Fußball. "In den USA zu spielen ist ein großes Abenteuer. Da fliegst du sechs Stunden zu einem Spiel, hast große Höhenunterschiede. Es zehrt an der Kraft", sagte er. Das Niveau der MLS sei allerdings nicht mit den europäischen Top-Ligen vergleichbar, so Frings weiter: "Es fehlt etwas an Taktik und Technik. Es ist mit der 2. Bundesliga zu vergleichen."
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Quelle: t-online.de
bonsai schrieb:
am 2. November 2011 um 17:03:05
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frings/allofs
kann mich nur der meinung von hans anschließen. weiß nicht, was das rumgehacke auf frings soll. hat lange jahre gute leistung
in der bl gebracht. wenn werder ihm wirklich trainerausbildung ermgl. will, was spricht dagegen, das er mittrainiert, wenn er sich zurückhalten kann? auch wenn es nicht unbedingt schlau war seinen wunsch über die presse an bremen ranzutragen, hätte ihn allofs nicht unbedingt deswg. öffentlich "abwatschen" müßen. zeugt nicht von viel sympathie.
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Der Franke schrieb:
am 2. November 2011 um 16:29:44
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Fußballgott Frings - Diva
Sicher hat Bremen noch nicht das Nivau wie vor 3 Jahren, dennoch sind sie mein Geheimvaforit auf der
internationalen Fußballbühne. Die Leistungen in der Vergangenheit war sicherlich nicht berauschend, aber von der 2.Liga zu sprechen ist nicht in Ordnung. Es gab viele Verletzte, Abgänge und junge Spieler die erstmal in das System Bremen integriert werden müssen. Wenn Frinks sich nicht mit Bremen einig wird... dann Tschüß.
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totur schrieb:
am 2. November 2011 um 16:15:09
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Frings
Frings ist gewiss ein verdienter Spieler. Aber - kann er sich im Training wirklich zurücknehmen, wenn z.B. bestimmte Spielvarianten
eingeübt werden? Es sollen wirklich nur die mit der Mannschaft trainieren, die zumindest eine Einsatzchance haben.
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